Schönste Insel Azoren: Top 9 + Insider-Tipps
Von São Miguel bis Corvo: Wir stellen dir alle 9 Azoren-Inseln vor, mit Infos zu Stränden, Anreise, Preisen und welche sich für deinen Urlaub am meisten lohnt.
Die Azoren sind ein Archipel mitten im Atlantischen Ozean, der zu Portugal gehört. Alle neun Inseln sind einen Besuch wert, und wir zeigen dir, warum jede einzelne ihren ganz eigenen Charakter hat. Spoiler: São Miguel belegt den ersten Platz in unserem Ranking als schönste Insel der Azoren.
Im Folgenden erfährst du, welche Strände dich auf dieser Inselgruppe erwarten, wie du am besten hinkommst, wie touristisch (oder nicht) die einzelnen Inseln sind und was das Ganze ungefähr kostet.

Platz 1: São Miguel – Die grünste Insel der Azoren
São Miguel ist die größte und gleichzeitig bekannteste Insel der Azoren. Hier findest du die berühmten Kraterseen Sete Cidades und Furnas, heiße Thermalquellen und saftig grüne Hügel, die einem fast schon unwirklich vorkommen.
Die Strände sind überwiegend schwarze Vulkanstrände, zum Beispiel in Mosteiros. Sandstrände sind eher die Ausnahme.
Anreise: Direktflüge von Frankfurt, Düsseldorf und München in der Saison sind möglich, meistens mit Ryanair oder TAP. Flugzeit ca. 4 Stunden.
Touristisch? Ja, aber nicht übertrieben. Es gibt Hotels für jeden Geldbeutel. Ponta Delgada, die Hauptstadt, hat eine lebendige Bar- und Restaurantszene.
Mit Kindern? Gut geeignet. Die Straßen in der Stadt sind breit, und der Terra Nostra Park in Furnas mit seinem warmen Thermalbad ist ein Hit für die ganze Familie.
Fazit: Die vielseitigste Insel – ideal für Erstbesucher.
Platz 2: Faial – Die Insel der Segler
Faial ist bei Seglern aus aller Welt legendär. Der Hafen von Horta gilt als einer der berühmtesten Atlantik-Stopps überhaupt.
Die Küste ist felsig-vulkanisch, Sandstrände gibt es kaum; dafür beeindruckt der Caldera-Krater im Inselinneren.
Anreise: Keine Direktflüge aus Deutschland. Du fliegst meist über Lissabon oder Ponta Delgada weiter. Fähren verbinden Faial mit den Nachbarinseln Pico und São Jorge – die Fahrt dauert nur etwa 30 Minuten.
Touristisch? Überschaubar. Faial hat Charme, aber keinen Massentourismus. Die Preise sind moderat.
Mit Kindern? Bedingt. Viel Natur, aber wenig klassische Infrastruktur für den Strandurlaub.
Fazit: Die Insel der Segler und Weltenbummler.
Platz 3: Pico – Die Insel des höchsten Berges
Pico ist für alle, die aktiv unterwegs sein wollen. Der Pico-Vulkan ist mit 2.351 Metern der höchste Berg Portugals – und ja, man kann ihn besteigen. Das ist anstrengend, dauert etwa 6–8 Stunden hin und zurück, und du brauchst eine Genehmigung.
Die Mühe lohnt sich aber, denn der Blick über die Azoren ist schlicht unglaublich. Die Küste ist steinig und rau, Sandstrände sucht man vergebens.
Anreise: Über Lissabon oder Ponta Delgada, dann kurze Fährfahrt von Faial.
Touristisch? Eher wenig. Pico ist für Naturliebhaber und Wanderer, nicht für Pauschaltouristen. Die Insel ist auch bekannt für ihren lokalen Wein, der auf UNESCO-geschützten Lavaterrassen angebaut wird.
Mit Kindern? Für ältere Kinder ab 8–10 Jahren, die gerne wandern, eine tolle Erfahrung. Für Kleinkinder eher schwierig.
Fazit: Die Insel für Abenteurer und Bergfans.

Platz 4: Terceira – Die Insel mit viel Geschichte
Angra do Heroísmo, die Hauptstadt von Terceira, ist ein UNESCO-Weltkulturerbe. Die bunten Fassaden der Altstadt, die alten Kirchen und Festungen machen die Stadt zur schönsten Altstadt der Azoren.
Die Küste bietet vor allem Felsformationen und natürliche Felspools, sogenannte „Biscoitos“. Nicht ideal zum Schwimmen mit Kindern, aber spektakulär anzusehen.
Anreise: Direktflüge aus Deutschland sind in der Hochsaison vereinzelt möglich, ansonsten Umstieg in Lissabon.
Touristisch? Mittel. Terceira hat eine US-amerikanische Militärbasis, die die Insel ein bisschen internationaler macht als andere. Preise sind fair.
Mit Kindern? Die Stadt ist gut begehbar, aber Kinderwagen in der Altstadt mit dem Kopfsteinpflaster sind eine Herausforderung.
Fazit: Die kulturell reichste Insel der Azoren.
Platz 5: São Jorge – Die Insel der Fajas
São Jorge ist lang, schmal und steil – fast wie ein Bergrücken, der aus dem Meer ragt. Das Besondere hier sind die sogenannten Fajas: schmale Küstenebenen, die durch alte Lavaströme oder Erdrutsche entstanden sind.
Einige davon sind nur zu Fuß oder per Boot erreichbar, und genau das macht sie so besonders.
Die Calheta de Nesquim-Faja gilt als eines der besten Surfrevier der Azoren.
Anreise: Meist über Faial oder Pico per Fähre, Flüge nur über Lissabon oder Ponta Delgada.
Touristisch? Sehr wenig. São Jorge ist ein echter Geheimtipp. Hier triffst du hauptsächlich auf andere Abenteurer und wenige Einheimische.
Mit Kindern? Eher nicht ideal. Die Wege sind steil und unwegsam.
Fazit: Der ultimative Geheimtipp für Naturliebhaber.
Platz 6: Flores – Die farbenfrohste Insel
Flores liegt ganz im Westen der Azoren, geografisch gesehen schon fast in Amerika. Die Insel ist bekannt für ihre überwältigende Blütenpracht (der Name sagt es ja schon) und ihre türkisblauen Seen. Ein Paradies für Naturliebhaber.
Die Küste ist felsig und steil, die wenigen Buchten sind oft nur per Boot erreichbar. Wer hier hinkommt, hat die Insel fast für sich allein.
Anreise: Nur über Faial oder Ponta Delgada, kein Direktflug aus Deutschland. Logistisch die aufwendigste Insel.
Touristisch? Minimal. Flores ist ideal für alle, die wirklich abschalten wollen.
Mit Kindern? Für Familien mit kleinen Kindern ist die Anreise und das Terrain eher mühsam.
Fazit: Die schönste und einsamste Insel – für echte Entdecker.

Platz 7: Santa Maria – Die sonnigste Insel
Santa Maria ist die südlichste und älteste Insel der Azoren – und mit Abstand die sonnigste. Hier scheint deutlich mehr Sonne als auf den grünen Nachbarinseln, und die Temperaturen sind auch im Frühjahr und Herbst angenehm.
Noch besser: Santa Maria hat echte Sandstrände, allen voran den Praia Formosa. Es handelt sich um einen der wenigen wirklich feinen Sandstrände der gesamten Azoren.
Anreise: Flüge meist über Ponta Delgada, manchmal auch charter-direkt aus Europa.
Touristisch? Moderat. Im Sommer kommen mehr Besucher, aber Massentourismus bleibt aus.
Mit Kindern? Sehr gut geeignet – flache Sandstrände, ruhiges Wasser und entspannte Atmosphäre.
Charakteristik: Die wärmste und strandfreundlichste Insel der Azoren.
Platz 8: Graciosa – Die entspannteste Insel
Graciosa ist die zweitkleinste bewohnte Azoreninsel und führt in Rankings der am wenigsten besuchten Inseln. Dabei hat sie einiges zu bieten: eine begehbare Caldera, eine Thermalgrotte mit unterirdischem See und eine völlig unaufgeregte, authentische Atmosphäre.
Die Küste ist ruhig, das Wasser klar.
Anreise: Nur über andere Inseln erreichbar, kein Direktflug aus Deutschland.
Touristisch? Kaum. Hier lebt der Alltag der Azorianer unberührt vom Tourismus – das ist gleichzeitig Stärke und Schwäche.
Mit Kindern? Entspannte Option für Familien, die Ruhe suchen und kein Unterhaltungsprogramm brauchen.
Charakteristik: Die günstigste und ruhigste Insel – Entspannung pur.
Platz 9: Corvo – Die kleinste Insel
Corvo ist die kleinste und abgelegenste Insel der Azoren – gerade mal 430 Einwohner, ein Dorf, keine Hektik. Die Caldeirão, ein riesiger Vulkankrater-See im Inselinneren, ist das absolute Highlight.
Corvo ist nichts für Reisende, die Komfort suchen, aber alles für die, die sagen können: „Ich war auf der kleinsten Insel Portugals.“
Anreise: Nur per Fährverbindung von Flores oder gelegentlich per kleinem Propellerflugzeug – da ist echte Abenteuerlust gefragt.
Touristisch? So gut wie gar nicht.
Mit Kindern? Nicht empfehlenswert wegen der logistischen Komplexität.
Charakteristik: Das Ende der Welt – für die, die es wirklich weit treiben wollen.
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Die Azoren entspannt erleben: Holafly 5G ohne Datenlimit
Die Azoren gehören zu Portugal und damit zur EU. Das bedeutet, EU-Roaming gilt dort, und du kannst deine deutsche SIM-Karte ohne Aufpreis nutzen. Klingt erst einmal super, oder?
Der Haken ist aber: Dein heimisches Datenvolumen ist begrenzt. Wer also 10 GB im deutschen Tarif hat, hat genau diese 10 GB auch auf den Azoren – und dann ist Schluss.
Gerade wenn du eine Woche oder länger unterwegs bist, Wanderrouten lädst, Google Maps nutzt und abends Fotos hochlädst, ist das schneller aufgebraucht als gedacht.
Genau hier kommt Holafly ins Spiel: Mit der Holafly eSIM für Portugal hast du unbegrenztes Datenvolumen – ohne Limit, ohne Stress, ohne das nervöse Schielen auf die Daten.
Egal ob du den Pico-Vulkan besteigst und offline Karten brauchst oder auf Flores nach einer Fähre googelst – du bist einfach immer online, so oft du willst.
Die eSIM lässt sich bequem vor der Reise aktivieren, ganz ohne physische Karte. Ankommen, einschalten, loslegen.
FAQ
Welche Azoren-Insel ist die wärmste?
Santa Maria ist mit Abstand die sonnigste und wärmste Insel der Azoren. Dank ihrer südlichen Lage und dem trockenen Klima schafft sie mehr Sonnenstunden als alle anderen Inseln.
Welche Azoren-Insel hat die schönsten Sandstrände?
Die schönste Insel der Azoren, was Strände anbelangt, ist Santa Maria, besonders mit dem Praia Formosa. Auf den meisten anderen Inseln dominieren schwarze Vulkanstrände oder Felsküsten. Wer unbedingt Sand möchte, sollte Santa Maria fest einplanen.
Welche Azoren-Insel ist ein Geheimtipp?
São Jorge und Flores sind die beiden größten Geheimtipps. São Jorge mit seinen unzugänglichen Fajas und Flores mit seinen Kraterseen und der Blütenpracht sind noch weitgehend vom Massentourismus verschont.
Welche Azoren-Insel lohnt sich?
Für einen Ersteindruck von den Azoren lohnt sich São Miguel am meisten. Grund dafür sind die gute Erreichbarkeit, die Vielfalt an Aktivitäten und das gute Preis-Leistungs-Verhältnis. Hast du mehr Zeit, kombinierst du São Miguel mit Pico oder Faial für ein vollständiges Azoren-Erlebnis.
Welche Azoren-Insel ist bekannt für ihr Nachtleben?
São Miguel, speziell Ponta Delgada, ist die einzige Insel mit nennenswertem Nachtleben. Es gibt Bars, Clubs und eine lebendige Nachtszene – verglichen mit Ibiza oder Mallorca aber sehr überschaubar. Die Azoren sind generell keine Partydestination, sondern eher für Natur- und Ruhesuchende gemacht.
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