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Ist Jordanien sicher? Was du für deine Reise 2026 wissen musst

Jordanien fasziniert mit Petra, Wadi Rum und dem Toten Meer, doch wie steht es um die Sicherheit? Wir schauen uns die aktuelle Lage an.

robingrimm

Aktualisiert: 11. Mai 2026

Jordanien gilt grundsätzlich als eines der sichersten Länder im Nahen Osten. Innerhalb seiner Grenzen ist es ein stabiles Land mit niedriger Kriminalität und einer langen Tradition der Gastfreundschaft.

Doch viele Reisende fragen sich momentan: Ist Jordanien sicher? Schließlich sorgt die aktuelle Lage in der Region für Verunsicherung. 

In diesem Artikel schauen wir uns die Reisewarnung für Jordanien, die aktuelle Situation vor Ort und alle wichtigen Tipps an, damit du eine fundierte Entscheidung für deine Reise nach Jordanien treffen kannst.

Die aktuelle Lage im Nahen Osten: Ist Jordanien sicher? 

Jordanien ist unter König Abdullah II. eine stabile konstitutionelle Monarchie, die gute Beziehungen sowohl zum Westen als auch zu ihren arabischen Nachbarn pflegt. Während Länder wie Syrien oder der Irak von Konflikten betroffen sind, hat Jordanien seinen inneren Frieden seit Jahrzehnten bewahrt – dank eines effektiven Sicherheitsapparats und einer ausgewogenen Außenpolitik.

Seit Ende Februar 2026 ist die regionale Lage allerdings angespannter: Militärische Auseinandersetzungen zwischen den USA/Israel und Iran führten zu Angriffen durch Milizen auf Ziele in der Region. 

Seit dem 8. April 2026 gilt eine Waffenruhe, die am 21. April 2026 verlängert wurde; die Lage bleibt aber volatil.

Das hat auch den Tourismus getroffen: Weniger europäische Besucher kamen, dutzende Flüge wurden gestrichen, und mehrere Airlines haben ihre Verbindungen bis Herbst ausgesetzt. Der Luftraum ist tagsüber offen, nachts gelten weiterhin Einschränkungen. 

Da der Tourismus rund 15 % des BIP ausmacht, investiert die Regierung weiterhin stark in die Sicherheit touristischer Gebiete. Sollte die Waffenruhe halten, rechnen Experten mit einer schrittweisen Erholung.

Ruinen der Zitadelle von Amman, Jordanien.

Sicherheit in den wichtigsten touristischen Städten

Amman: Die jordanische Hauptstadt bietet ein Sicherheitsniveau, das mit einigen europäischen Hauptstädten vergleichbar ist, mit niedriger Kriminalitätsrate. Besonders der westliche Stadtteil (Jabal Amman, Abdoun) beherbergt Botschaften, internationale Hotels und Restaurants.

Petra: Die ikonische archäologische Stätte verfügt über besondere Überwachungsmaßnahmen, da sie zum UNESCO-Welterbe gehört. Du kannst die nabatäische Stadt und ihre Umgebung ohne größere Bedenken mit Guides erkunden.

Wadi Rum: Die rote Wüste ist dank der Verwaltung durch die lokalen beduinischen Gemeinschaften ein sicherer Ort. Die Camps und Ausflüge sind gut organisiert und verfügen über Sicherheitsprotokolle für Besucher.

Totes Meer: Die Touristenresorts hier haben private Sicherheitsdienste und befinden sich abseits von Konfliktgebieten. 

Aqaba: Jordaniens einziger Seehafen hat den Status einer Sonderwirtschaftszone (ASEZA) und verfügt daher über verstärkte Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz der Stadt und des Hafenbetriebs.

Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amts

Durch das Auswärtige Amt wird derzeit dringend abgeraten, nach Jordanien zu reisen.

Der Grund: Seit Ende Februar 2026 kam es zu militärischen Auseinandersetzungen. Zivile Einrichtungen in Jordanien waren bisher zwar nicht betroffen, trotzdem kann sich die Situation jederzeit wieder zuspitzen.

Besonders klar ist die Warnung für die Grenzgebiete zu Syrien und zum Irak: Dort handelt es sich um militärisches Sperrgebiet, in dem regelmäßig Schmuggelaktivitäten und Sicherheitseinsätze stattfinden – da solltest du dich auf keinen Fall aufhalten. 

Auch die Grenzübergänge zu Israel können wegen der angespannten Lage kurzfristig geschlossen werden oder nur eingeschränkt passierbar sein.

In jordanischen Städten kommt es vor allem an Wochenenden nach dem Freitagsgebet immer wieder zu Demonstrationen. Halte dich davon fern und bleib über die aktuelle Lage auf dem Laufenden. Am besten folgst du immer den Anweisungen der lokalen Sicherheitskräfte.

Noch ein wichtiger Tipp: Trag dich vor der Abreise in die Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) ein. So kann dich die deutsche Botschaft im Ernstfall schnell erreichen und dir Hilfe zukommen lassen. 

Die wichtigsten Sicherheitsbedenken für Touristen

Schauen wir uns die Punkte an, die Reisende am meisten beschäftigen:

Nähe zu Konfliktgebieten: Ja, Jordanien hat Grenzen mit Ländern, in denen es unruhig ist. Aber die Regierung kontrolliert ihre Grenzen streng und sorgt dafür, dass Konflikte nicht ins Land schwappen. Die touristischen Gebiete liegen außerdem weit weg von diesen sensiblen Zonen – du bist dort also nicht in der Nähe von Krisenherden unterwegs.

Terrorismus: Terrorismus ist leider überall auf der Welt ein Thema, aber Jordanien hat viel dafür getan, Anschläge im eigenen Land zu verhindern. Ein gewisses Restrisiko durch gewaltbereiten Extremismus besteht laut offiziellen Angaben zwar, doch die Behörden haben in der Vergangenheit immer wieder Terrorzellen auffliegen lassen, besonders in grenznahen Gebieten.

An öffentlichen Orten und touristischen Attraktionen wurden die Sicherheitsvorkehrungen deshalb deutlich hochgefahren. Dazu kommt die enge Zusammenarbeit mit internationalen Nachrichtendiensten, die ebenfalls dazu beiträgt, dass du dich als Tourist in Jordanien sicher bewegen kannst.

Betrug an Touristen: Es kann vereinzelt zu kleineren Betrugsversuchen kommen – etwa in Geschäften oder bei Taxifahrern, die kein Taxameter benutzen. Solche Vorfälle kannst du vermeiden, wenn du dich vorab über übliche Preise informierst und auf offizielle Dienste oder Empfehlungen deines Hotels setzt.

Verkehrssicherheit: Der Verkehr in einigen jordanischen Städten kann ziemlich chaotisch sein. Wenn du selbst fahren möchtest, mach dich vorher mit den lokalen Verkehrsregeln vertraut und denk daran, eine Reiseversicherung abzuschließen, die auch Verkehrsunfälle abdeckt. Für Fahrten zwischen Städten oder zu Sehenswürdigkeiten sind regulierte Taxis oder organisierte Transfers über Reiseagenturen in der Regel sichere Optionen.

Reisende blickt von einem Felsvorsprung auf das Schatzhaus Al-Khazneh in Petra, Jordanien.

Ist eine Reise nach Jordanien für Frauen oder Alleinreisende sicher?

Alleinreisende finden in Jordanien unabhängig vom Geschlecht ein gastfreundliches Umfeld vor, sollten sich aber auf einige kulturelle Besonderheiten einstellen.

Für Touristinnen besteht in Jordanien keine Pflicht, das Haar zu bedecken. Um unerwünschte Blicke oder kulturelle Missverständnisse zu vermeiden, empfiehlt es sich aber, sich dezent zu kleiden. Also Schultern bedecken und Hosen oder Röcke tragen, die mindestens bis unter das Knie reichen.

Grundsätzlich sind Jordanier respektvoll. Trotzdem kann es vorkommen, dass allein reisende Frauen ungewollte Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Vermeide es, nachts allein durch einsame Straßen zu laufen, und steig niemals zu Fremden ins Auto. Nutze stattdessen immer offizielle Taxis.

Falls du dich in einer Situation unwohl fühlst oder eine Gefahr wahrnimmst, zögere nicht, die Polizei oder den Notdienst zu kontaktieren.

Darüber hinaus ist es wichtig, die lokalen Bräuche zu respektieren. Vermeide öffentliche Zuneigungsbekundungen und informiere dich über die Gebetszeiten. Während des Ramadan gelten strengere Regeln: In den Fastenstunden solltest du in der Öffentlichkeit weder essen noch trinken oder rauchen.

Für ein zusätzliches Sicherheitsgefühl empfiehlt es sich, in gut bewerteten Unterkünften zu übernachten und auf bewährte Transportdienste zu setzen. 

Zertifizierte lokale Guides bieten nicht nur wertvolles kulturelles Wissen, sondern auch ein Plus an Sicherheit, besonders in weniger touristischen Gegenden.

Sicherheitstipps für deine Reise nach Jordanien

Bunte Ketten und Schmuckstücke hängen an einer Holzleiste vor einer Felswand.

Damit deine Reise nach Jordanien sicher und ohne unangenehme Überraschungen verläuft, haben wir die wichtigsten Tipps für dich zusammengestellt:

Reisepass: In Jordanien kann es passieren, dass du auf Straßen oder in touristischen Gebieten in eine Sicherheitskontrolle gerätst. Eine Kopie deines Reisepasses schadet nie, aber laut Gesetz musst du als Ausländer immer das Original bei dir tragen.

Lokale Bräuche respektieren: Gerade während des Ramadan solltest du in den Fastenstunden darauf verzichten, in der Öffentlichkeit zu essen, zu trinken oder zu rauchen. Das wird von den Einheimischen als Zeichen von Respekt wahrgenommen und sehr geschätzt.

Auslandskrankenversicherung abschließen: Ohne solltest du eigentlich nirgendwohin reisen. Eine gute Versicherung deckt medizinische Notfälle, Reiserücktritt, Gepäckverlust und andere Dinge ab, an die man vorher lieber nicht denkt.

Zuverlässige Transportmittel nutzen: Setze auf offizielle Taxis mit Taxameter oder bewährte Fahrdienst-Apps wie Uber oder Careem. Falls du vor Fahrtantritt einen Preis vereinbarst, achte darauf, dass er fair ist. Für längere Strecken sind Touristenbusse oder organisierte Transfers über Reiseagenturen eine sichere und bequeme Option.

Auf deine Wertsachen achten: Halte wertvolle Gegenstände nah bei dir und behalte deine Taschen an belebten Orten im Blick. Lass nichts Wichtiges sichtbar im Fahrzeug liegen und nutze die Hotelsafes.

Vorsichtig mit Bargeld umgehen: Nimm nur so viel Bargeld mit, wie du für den Tag brauchst, und zahle in vertrauenswürdigen Geschäften mit Karte. Verteile dein Geld auf verschiedene Stellen und vermeide es, größere Summen öffentlich zu zeigen.

Keine Militär- oder Regierungsgebäude fotografieren: Die jordanischen Gesetze sind in puncto nationale Sicherheit streng. Bitte auch immer um Erlaubnis, bevor du Personen fotografierst – insbesondere Frauen.

Über die regionale Lage informieren: Prüfe vor deiner Reise die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes und trage dich in die Krisenvorsorgeliste (ELEFAND) ein, um bei sicherheitsrelevanten Änderungen offizielle Benachrichtigungen zu erhalten.

Internet in Jordanien sicherstellen: Eine ausgezeichnete Option ist die eSIM von Holafly mit unbegrenztem Datenvolumen, mit der du dich direkt nach der Ankunft verbinden kannst. Dafür brauchst du lediglich ein Gerät, das eSIMs unterstützt. Alternativ kannst du auch eine lokale SIM-Karte von Anbietern wie Orange oder Zain in Betracht ziehen.

Einreisebestimmungen und Dokumente für eine Reise nach Jordanien

Um nach Jordanien einzureisen, brauchst du als deutscher, österreichischer oder Schweizer Staatsbürger einen Reisepass, der ab dem Einreisedatum noch mindestens sechs Monate gültig ist.

Dazu kommt ein Visum, das du entweder vorab als E-Visum online über das jordanische Innenministerium beantragst oder ganz unkompliziert bei der Ankunft an den Flughäfen Queen Alia (Amman) und Aqaba holst – das sogenannte Visa on Arrival

Die Gebühr liegt aktuell bei 40 JOD und muss direkt in jordanischen Dinar bezahlt werden. Am Flughafen gibt es Wechselstuben und Geldautomaten, und meistens kannst du auch mit Kreditkarte zahlen.

Achtung: Falls du über die King-Hussein-Brücke (Allenby-Brücke) aus dem Westjordanland einreisen willst, gibt es dort kein Visum vor Ort. Da musst du dich vorher um dein Visum bei der jordanischen Botschaft kümmern.

Das Standardvisum berechtigt dich zu einer einmaligen Einreise und einem Aufenthalt von 30 Tagen. Wer öfter oder länger nach Jordanien möchte, kann aus weiteren Visumsarten wählen:

Zwei Einreisen, drei Monate Gültigkeit: 60 JOD (ca. 76 €)

Mehrfache Einreisen, sechs Monate Gültigkeit: 120 JOD (ca. 151 €)

Mehrfache Einreisen, ein Jahr Gültigkeit: 200 JOD (ca. 252 €)

Mehrfache Einreisen, fünf Jahre Gültigkeit: 350 JOD (ca. 441 €)

Visa für die mehrfache Einreise können über die jordanische Botschaft oder als E-Visum beantragt werden. Eine weitere praktische Option ist der Jordan Pass: Er beinhaltet das Visum und den freien Eintritt zu über 40 Sehenswürdigkeiten (darunter Petra und Wadi Rum), sofern du mindestens drei Nächte in Jordanien verbringst. Mehr Infos findest du auf jordanpass.jo.

Aktuelle Reisehinweise beachten

Wegen der aktuellen regionalen Spannungen solltest du aber unbedingt die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes im Auge behalten und dir gut überlegen, wann der richtige Zeitpunkt für deine Reise ist.

Die wichtigsten touristischen Ziele in Jordanien sind einzigartig und das Risiko vor Ort vergleichsweise gering. Wenn du die Tipps aus diesem Artikel beherzigst, kannst du eines der faszinierendsten Länder des Nahen Ostens sicher erleben.

Und noch etwas zum Schluss: Kümmere dich rechtzeitig um eine gute Internetverbindung. Klingt banal, ist aber ein echter Sicherheitsfaktor. Denn so kannst du im Ernstfall Hilfe rufen, dich per Karte orientieren und dich jederzeit über die aktuelle Lage informieren.

Häufig gestellte Fragen

Kann man bedenkenlos nach Jordanien reisen?

Jordanien gilt grundsätzlich als eines der sichersten Länder im Nahen Osten. Aufgrund der regionalen Spannungen seit Februar 2026 rät das Auswärtige Amt derzeit allerdings dringend von Reisen ab. Prüfe daher vor der Buchung immer die aktuellen Reise- und Sicherheitshinweise.

Ist Jordanien für Ausländer sicher?

Die Kriminalitätsrate ist niedrig, und die jordanische Regierung investiert stark in die Sicherheit touristischer Gebiete. Meide jedoch das syrisch-jordanische Grenzgebiet und die Grenze zum Irak sowie Demonstrationen, und halte dich stets an die Anweisungen der lokalen Behörden.  

Ist Jordanien sicher als Frau?

Ja, Jordanien ist für Frauen grundsätzlich ein sicheres Reiseziel, sofern du dich dezent kleidest und nachts einsame Straßen meidest. Allein reisende Frauen sollten laut Auswärtigem Amt besonders vorsichtig sein und sich nach Möglichkeit von vertrauenswürdigen Personen begleiten lassen.

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