Schönste Ostfriesische Insel: Top 7 + Insider-Tipps
Welche Ostfriesische Insel passt zu dir? Wir stellen alle 7 Inseln vor – mit Strandbeschreibung, Anreise-Tipps, Preisen und dem ultimativen Insider-Tipp.
Die Ostfriesischen Inseln sind eine Kette von sieben bewohnten Inseln vor der Küste Niedersachsens – und jede einzelne hat ihren ganz eigenen Charakter.
Von Borkum im Westen bis Wangerooge im Osten erstrecken sich diese Perlen im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer über etwa 90 Kilometer.
Wir stellen dir alle sieben Ostfriesischen Inseln im Detail vor – Juist, Norderney, Baltrum, Langeoog, Spiekeroog, Borkum und Wangerooge – wobei Norderney als vielseitigste Insel unseren ersten Platz belegt. Sie vereint lebendiges Stadtleben mit entspannten Strandabschnitten.
Du erfährst, welche Strände dich erwarten, wie kompliziert die Anreise ist, wie touristisch es zugeht und mit welchen Preisen du beim Urlaub rechnen musst.
Platz 1: Norderney – Die lebendige Allrounderin
Norderney ist mit rund 26 Quadratkilometern die zweitgrößte Ostfriesische Insel und definitiv die vielseitigste. Hier erwarten dich 14 Kilometer feinster Sandstrand.
Die Strände sind breit, flach abfallend und kinderwagenfreundlich, was Familien mit Kleinkindern freut.
Die Anreise ist unkompliziert: Von Norddeich-Mole fährt die Fähre mehrmals täglich in etwa einer Stunde rüber zur Insel. Es gibt auch einen kleinen Flughafen mit Verbindungen von verschiedenen deutschen Städten – praktisch, aber nicht zwingend nötig.
Die Stadt Norderney ist erstaunlich urban für eine Nordseeinsel: Fußgängerzonen mit Cafés, Boutiquen und einem aktiven Nachtleben mit Bars und Clubs. Hier ist definitiv mehr los als auf den anderen Inseln, besonders im Sommer.
Norderney ist touristisch stark erschlossen, aber nicht überlaufen – es fühlt sich eher nach elegantem Seebad als nach Massentourismus an.
Die Hotelpreise liegen im mittleren bis gehobenen Segment (80-200 Euro pro Nacht in der Hauptsaison). Das historische Kurhaus und die Promenade strahlen noch immer den Charme der Belle Époque aus.
Charakteristisch für Norderney: Die Mischung macht’s – du kannst vormittags am ruhigen Oststrand entspannen und abends in der Stadt ausgehen.

Platz 2: Spiekeroog – Die autofreie Ruheoase
Spiekeroog ist die Insel für alle, die wirklich abschalten wollen. Mit knapp 18 Quadratkilometern ist sie überschaubar, autofrei und hat sich ihren ursprünglichen Charme bewahrt.
Die Strände sind weitläufig, naturbelassen und bestehen aus feinem Sand – allerdings ohne große touristische Infrastruktur direkt am Strand.
Die Anreise erfordert etwas Planung: Von Neuharlingersiel von der Nordseeküste aus verkehrt die Fähre etwa fünfmal täglich, die Fahrt dauert rund 50 Minuten. Bei Niedrigwasser fällt sie aus, also Fahrplan überprüfen!
Das Gepäck wird (im Sommer) mit Pferdefuhrwerken vom Hafen ins Dorf transportiert – charmant, aber nicht schnell. Das Dorf selbst ist winzig und konzentriert sich auf ein paar Straßen mit kleinen Läden und Cafés.
Tourismus gibt es hier, aber es bleibt überschaubar. Keine Bettenburgen, stattdessen kleine Pensionen und Ferienwohnungen (70-150 Euro pro Nacht).
Das Publikum ist eher älter und ruhesuchend. Spiekeroog ist für Naturliebhaber, aber auch kinderfreundlich: keine Autos, sichere Wege, flache Strände.
Charakteristisch: Die totale Entschleunigung und das Gefühl, in einer anderen Zeit gelandet zu sein.
Platz 3: Langeoog – Die familienfreundliche Sportliche
Langeoog punktet mit 14 Kilometern Sandstrand und einer besonders sportlichen Atmosphäre. Die Insel ist autofrei und wird von Fahrrädern dominiert – überall gibt es Radwege und Verleihstationen.
Der Strand ist breit, feinsandig und verfügt über mehrere bewachte Badeabschnitte – somit gut für Familien geeignet.
Von Bensersiel kommst du in etwa 30 Minuten mit der Fähre hinüber, die mehrmals täglich verkehrt (auch hier tideabhängig). Das Inseldorf ist kompakt und fußläufig, mit einer hübschen Hauptstraße voller Geschäfte und Restaurants. Ein kleiner Inselbahnhof verbindet Hafen und Dorf.
Der Tourismus ist deutlich präsent, aber familienorientiert. Viele Ferienwohnungen und mittelgroße Hotels dominieren (60-180 Euro pro Nacht). Langeoog zieht besonders Aktivurlauber an: Kitesurfen, Beachvolleyball, Radtouren durchs Naturschutzgebiet.
Die Insel ist flach und gut mit Kinderwagen zu erkunden – alle Wege sind asphaltiert oder befestigt.
Charakteristisch: Der entspannte Outdoor-Vibe und die gute Infrastruktur für aktive Familien. Hier kommst du definitiv auf deine 10.000 Schritte am Tag.

Platz 4: Borkum – Die größte mit Hochseeklima
Borkum ist die flächenmäßig größte Ostfriesische Insel (36 Quadratkilometer) und liegt am weitesten westlich in der Inselwelt – das sorgt für ein besonders raues Hochseeklima, das Allergiker und Atemwegserkrankte schätzen.
Die Strände sind endlos: 26 Kilometer Sand, teils sehr breit und mit Dünen. Es gibt sowohl Familienstrände als auch FKK- und Hundestrand-Abschnitte.
Die Anreise ist lang: Von Emden dauert die Fähre rund zwei Stunden, dafür fährt sie häufig und unabhängig von den Gezeiten. Es gibt auch einen Flughafen mit Verbindungen vom Festland – solltest du keine Lust auf die lange Fährfahrt hast.
Die Stadt Borkum ist für eine Insel vergleichsweise groß und urbanisiert, mit breiten Straßen und sogar Autos (was für Ostfriesische Inseln ungewöhnlich ist).
Tourismus ist Borkums Hauptgeschäft: Viele Hotels, Kurkliniken und Ferienwohnungen prägen das Bild. Die Preise variieren stark (50-200 Euro), es gibt für jeden Geldbeutel was.
Viele ältere Besucher kommen zur Kur und Reha nach Borkum. Gleichzeitig gibt es ein aktives Nachtleben für eine Nordseeinsel, mit mehreren Kneipen und Diskotheken.
Charakteristisch: Die Größe und Vielfalt – hier findest du garantiert ein ruhiges Plätzchen, selbst in der Hochsaison. Für Familien gut geeignet, allerdings sind die Entfernungen mit Kinderwagen anstrengender als auf den kleineren Inseln.
Platz 5: Juist – Die längste Sandbank Europas
Juist ist mit 17 Kilometern Länge und nur 500 Metern Breite extrem schmal – wie eine riesige Sandbank. Die gesamte Nordseite ist praktisch ein durchgehender Sandstrand, feinsandig und flach. Die Südseite zum Wattenmeer ist eher vom Schlick gekennzeichnet und weniger zum Baden geeignet.
Die Anreise ist die komplexeste: Die Fähre von Norddeich braucht 90 Minuten und fährt nur bei Hochwasser – maximal zweimal täglich. Manche Tage gibt es gar keine Verbindung.
Alternativ: Fliegen vom Festland, aber das ist teuer. Juist ist komplett autofrei, selbst für Versorgungsfahrzeuge. Alles läuft über Pferdefuhrwerke und Fahrräder – sehr romantisch, aber logistisch herausfordernd.
Der Tourismus ist exklusiv und ruhig. Viele Stammgäste kommen Jahr für Jahr wieder. Die Unterkunftspreise sind im oberen Bereich (100-250 Euro), Luxusvillen und gehobene Hotels dominieren.
Das Dorf ist klein aber fein, mit stylischen Restaurants und Boutiquen. Juist fühlt sich weniger touristisch an als Norderney, eher wie ein gut gehütetes Geheimnis der Nordsee-Elite.
Charakteristisch: Die extreme Form der Insel und die Exklusivität. Mit Kindern machbar, aber die komplizierte Anreise und langen Wege (die Insel ist echt lang!) können anstrengend sein.

Platz 6: Baltrum – Die kleinste und gemütlichste
Baltrum ist mit nur 6,5 Quadratkilometern die kleinste bewohnte Ostfriesische Insel – gerade mal 500 Menschen leben hier. Der Strand ist etwa 5 Kilometer lang, feinsandig und naturbelassen. Wegen der geringen Größe ist alles fußläufig erreichbar.
Von Neßmersiel fährt die Fähre in 30 Minuten rüber, allerdings ebenfalls tideabhängig und nur wenige Male täglich. Das Dorf besteht aus ein paar Straßen – du hast alles in 10 Minuten zu Fuß durchquert. Es gibt einen Supermarkt, ein paar Restaurants und Cafés, mehr nicht. Aber genau das macht den Charme aus.
Baltrum ist extrem untouristisch im Sinne von: Keine großen Hotels, keine Animation, kein Remmidemmi. Hauptsächlich Ferienwohnungen und kleine Pensionen (60-140 Euro). Das Publikum ist definitiv 50+, Familien mit kleinen Kindern und Menschen, die absolute Ruhe suchen.
Es gibt praktisch kein Nachtleben – um 22 Uhr ist alles tot.
Charakteristisch: Die Überschaubarkeit – wenn dir alle anderen Inseln zu groß und zu trubelig sind. Mit Kinderwagen super entspannt, da alles nah und autofrei ist. Allerdings kann es Kindern ab einem gewissen Alter langweilig werden.
Platz 7: Wangerooge – Die östlichste Perle
Wangerooge ist die östlichste der bewohnten Ostfriesischen Inseln und mit 7,94 Quadratkilometern relativ klein. Der Sandstrand erstreckt sich über etwa 5 Kilometer an der Nordseite – feinsandig und mit markanten Buhnen, die die Strömung brechen.
Die Insel wandert durch Erosion jährlich nach Osten, was geologisch faszinierend ist.
Die Anreise von Harlesiel dauert etwa 45-60 Minuten per Fähre (tideabhängig). Vom Hafen fährt eine Inselbahn direkt ins Dorf.
Wangerooge ist autofrei, aber es gibt ein paar Elektrofahrzeuge für den Warentransport. Das Dorf ist kompakt und übersichtlich.
Der Tourismus ist präsent, aber nicht aufdringlich. Viele Pensionen, Ferienwohnungen und einige mittelgroße Hotels (65-160 Euro pro Nacht).
Das Publikum ist gemischt: Familien, ältere Paare, Ruhesuchende. Es gibt ein paar Bars, aber kein echtes Nachtleben. Das alte Leuchtturmgelände wurde zum kulturellen Zentrum umfunktioniert – für Schlechtwettertage ein Tipp.
Charakteristisch: Der westliche Inselkopf mit dem alten Leuchtturm bietet spektakuläre Sonnenuntergänge. Mit Kindern gut machbar, allerdings ist der Weg vom Hafen ins Dorf mit Gepäck ohne die Inselbahn anstrengend. Die Insel hat einen entspannten, leicht verschlafene Atmosphäre.

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FAQ
Welche Ostfriesische Insel ist die wärmste?
Klimatisch gibt es kaum Unterschiede zwischen den Ostfriesischen Inseln – alle liegen im rauen Nordseeklima. Borkum gilt wegen ihrer westlichen Lage und dem Hochseeklima als etwas milder im Winter, aber auch windiger. Im Sommer werden alle Inseln ähnlich warm (oder eben nicht besonders warm) mit Durchschnittstemperaturen um die 20-22°C. Geschützte Strandabschnitte mit Windschutz können sich deutlich wärmer anfühlen – davon haben besonders Norderney und Langeoog viele.
Welche Ostfriesische Insel hat die schönsten Sandstrände?
Juist und Borkum führen hier das Ranking an: Juist bietet mit 17 Kilometern nahezu durchgehendem feinem Sandstrand die längste zusammenhängende Strandfläche. Borkum punktet mit 26 Kilometern extrem breiter Sandstrände und vielfältigen Abschnitten für jeden Geschmack. Aber ehrlich: Alle sieben Inseln haben traumhafte Sandstrände – du machst mit keiner einen Fehler.
Welche Ostfriesische Insel ist ein Geheimtipp?
Baltrum ist definitiv der Geheimtipp für alle, die wirklich abseits des Trubels entspannen wollen. Die kleinste bewohnte Insel ist touristisch am wenigsten erschlossen und bewahrt sich dadurch ihren authentischen Charakter. Auch Spiekeroog gilt als Insider-Tipp für Naturliebhaber – hier findest du noch echte Ruhe und unberührte Natur, während Norderney und Borkum deutlich bekannter und belebter sind.
Welche Ostfriesische Insel lohnt sich?
Das hängt davon ab, welcher Urlaubstyp du bist: Für vielseitige Urlauber lohnt sich Norderney am meisten – du bekommst Strand, Stadt, Natur und Nachtleben in einem. Familien mit Kindern finden auf Langeoog die beste Infrastruktur. Ruhesuchende sollten Spiekeroog oder Baltrum wählen. Aktivurlauber werden auf Borkum glücklich mit ihren endlosen Wander- und Radwegen.
Welche Ostfriesische Insel ist bekannt für ihr Nachtleben?
Norderney ist die unbestrittene Party-Königin der Ostfriesischen Inseln. Die Stadt bietet mehrere Bars, Clubs und Diskotheken, die besonders im Sommer bis spät in die Nacht geöffnet haben. Auch Borkum hat ein vergleichsweise lebendiges Nachtleben für eine Nordseeinsel. Die anderen fünf Inseln sind deutlich ruhiger – auf Baltrum, Spiekeroog oder Wangerooge wird es abends sehr schnell sehr still. Wenn du Party suchst, führt kein Weg an Norderney vorbei.
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