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Stellst du dir eine Reise mit dem Auto entlang der legendären Route 66 vor? Oder eine Fahrt entlang der Westküste? Roadtrips durch die Vereinigten Staaten sind echte Abenteuer. Tatsächlich erkunden viele Menschen Städte und Naturlandschaften auf vier Rädern, genießen Bewegungsfreiheit und entdecken Orte abseits klassischer Reiseführer. Wenn du dich damit identifizierst, hilft dir unser Leitfaden zum Autofahren in den USA, deinen lange ersehnten Roadtrip verantwortungsvoll zu planen.

Wusstest du das? Die Vereinigten Staaten besitzen das größte Straßennetz der Welt. Allein die Interstate-Highways umfassen mehr als 78.000 Kilometer und verbinden nahezu alle Bundesstaaten. Beeindruckend, oder? Die enorme Landesfläche erfordert ein sicheres, komfortables und zuverlässiges Verkehrsnetz.

Anknüpfend daran erklären wir dir heute alles, was du als Ausländer zum Autofahren in den USA wissen musst: gültige Führerscheine, wann ein internationaler Führerschein nötig ist, wie du eine Pflichtversicherung abschließt, welche Verkehrsregeln gelten und vieles mehr. Außerdem geben wir praktische Tipps und beantworten die häufigsten Fragen.

Gültige Führerscheine zum Autofahren in den Vereinigten Staaten

Bevor du dich mit Routenplanung beschäftigst, solltest du die rechtlichen Aspekte kennen. Eine Geldstrafe wegen eines ungültigen Führerscheins kann deine Reise ruinieren. Deshalb solltest du zuerst klären, welche Art von Führerschein du zum Autofahren in den Vereinigten Staaten benötigst. Nicht alle Führerscheine werden gleich akzeptiert, und einige erfordern Übersetzungen oder Ergänzungen.

Ausländischer Führerschein

Kommst du aus einem lateinamerikanischen Land, etwa Mexiko, Argentinien, Chile oder Kolumbien, oder aus Spanien, kannst du deinen nationalen Führerschein bis zu drei Monate nutzen. Voraussetzung bleibt ein gültiges und gut lesbares Dokument. Prüfe daher vor der Reise unbedingt das Ablaufdatum.

Beachte jedoch, dass einige Bundesstaaten eigene Regeln haben. In Georgia, Massachusetts oder Florida empfiehlt man eine offizielle Übersetzung oder ein ergänzendes Dokument. Prüfe deshalb vorab, ob für die Bundesstaaten deiner Route besondere Vorschriften gelten.

Internationaler Führerschein (IDP)

Viele Länder fordern von Ausländern den internationalen Führerschein. Er übersetzt deinen nationalen Führerschein in mehrere Sprachen und erleichtert die Anerkennung im Ausland. Ein wichtiger Punkt: Der IDP ersetzt deinen Originalführerschein nicht. Du musst beide Dokumente mitführen.

In den Vereinigten Staaten ist der IDP nicht in allen Bundesstaaten verpflichtend, dennoch empfiehlt man ihn, wenn:

  • Dein Führerschein nicht auf Englisch ausgestellt ist.
    Du ein Fahrzeug mieten möchtest.
    Du aus einem Land reist, dessen Führerschein nicht immer direkt akzeptiert wird.

Das Verfahren zur Beantragung unterscheidet sich je nach Land, erfolgt jedoch meist persönlich, schnell und unkompliziert. Du benötigst einen gültigen nationalen Führerschein, ein Passfoto und die Zahlung einer Gebühr. In Mexiko erfolgt die Ausstellung über die ANA, in Argentinien über den ACA.

In welchen Fällen ist kein IDP nötig? Reisende aus dem Vereinigten Königreich, Kanada und Australien können in den Vereinigten Staaten ohne internationalen Führerschein fahren.

Kann man den Führerschein umtauschen?

Die Vereinigten Staaten haben keine Umtauschabkommen für Führerscheine mit anderen Ländern. Überschreitet dein Aufenthalt drei Monate oder reist du mit Arbeits- oder Studienvisum, benötigst du einen lokalen Führerschein des Bundesstaates, in dem du lebst.

Lokaler Führerschein (für längere Aufenthalte)

Wie du weißt, gilt der nationale Führerschein meist nur bis zu drei Monate. Planst du einen längeren Aufenthalt, etwa wegen Arbeit, Studium oder neuem Wohnsitz, musst du einen lokalen Führerschein beantragen. In der Regel sind folgende Schritte erforderlich:

  • Vorlage von Visum oder Aufenthaltstitel
    Nachweis eines Wohnsitzes in den USA Bestehen einer theoretischen und praktischen Prüfung
    Zahlung der entsprechenden Gebühr

Mit etwas Glück entfällt die praktische Prüfung, wenn du bereits einen gültigen Führerschein aus deinem Heimatland besitzt.

Voraussetzungen und Dokumente zum Autofahren in den USA

Du kennst nun die gültigen Führerscheine für die Vereinigten Staaten. Allerdings reicht dieses Dokument allein nicht aus. Versicherungsschutz, Alkoholgrenzen und das Mindestalter sind ebenso wichtig. Beachte dabei, dass sich Details je nach Bundesstaat leicht unterscheiden können.

Mindestalter zum Autofahren in den Vereinigten Staaten

Jeder Bundesstaat legt das Mindestalter fest, meist liegt es bei 16 Jahren. Wenn du aber ein uto mieten möchtest, solltest du mindetsens 21 Jahre alt sein. Dieses Mindestalter verlangen die meisten Agenturen. Zusätzlich erheben viele Anbieter einen Aufpreis für Fahrer unter 25 Jahren.

Ein Höchstalter fürs Autofahren gibt es in den USA nicht, solange die Person körperlich und geistig fahrtauglich ist.

Personen mit Behinderung

Menschen mit Behinderung können in den Vereinigten Staaten fahren, sofern sie einen gültigen Führerschein besitzen und das Fahrzeug entsprechend angepasst ist. Zusätzlich sollten sie den Parkausweis für Menschen mit eingeschränkter Mobilität mitführen.

Pflichtversicherung für Fahrzeuge

Wenn du in den Vereinigten Staaten Auto fährst, benötigst du eine Haftpflichtversicherung, egal ob eigenes oder gemietetes Fahrzeug. Stelle sicher, dass die Police die Mindestanforderungen des jeweiligen Bundesstaates erfüllt.

Wie sieht es bei Mietwagen aus? Bei Mietwagen ist meist eine Grundversicherung im Preis enthalten. Agenturen bieten aber auch zusätzliche Abdeckungen an. Prüfe den Vertrag sorgfältig, einschließlich aller Bedingungen.

Technische Fahrzeugprüfung

Alle in den Vereinigten Staaten registrierten Fahrzeuge müssen regelmäßige technische Prüfungen bestehen. Mietwagen bereiten keine Sorgen, da Agenturen Fahrzeuge mit aktueller Dokumentation übergeben.

Erlaubter Alkoholwert

Wie in fast allen Ländern gibt es auch in den USA einen Höchstwert von Alkohol im Blut, wenn du Auto fahren möchtest. Die maximale erlaubte Alkoholgrenze beträgt 0,08% für Fahrer über 21 Jahre. Für jüngere Fahrer gilt Nulltoleranz. Trinkst du Alkohol, solltest du nicht fahren und alternative Verkehrsmittel nutzen, nimm z.B. Ein Uber oder ein Taxi oder bitte eine andere Person, dich zu fahren

Umweltkennzeichnung

Die Vereinigten Staaten verlangen keine spezielle Umweltplakette. Einige Städte wie New York oder Los Angeles fördern jedoch Elektro- und Hybridfahrzeuge. Für Mietwagen oder Durchreise gelten keine Einschränkungen.

Verbunden bleiben beim Autofahren in den Vereinigten Staaten

Eine stabile Internetverbindung erleichtert jede Autofahrt. So kannst du dich per GPS orientieren, dich über die Verkehrslage informieren ode rim Notfall Hilfe anfordern. Für kurze Reisen bietet die eSIM für die Vereinigten Staaten von Holafly unbegrenzte Daten für die benötigten Tage und eine sichere Verbindung.

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Verkehrsregeln und Beschilderung in den Vereinigten Staaten

Fährst du zum ersten Mal in den Vereinigten Staaten? Dann folgt jetzt ein Überblick über die wichtigsten Verkehrsregeln und Schilder. So vermeidest du Bußgelder und andere Probleme auf der Straße. Viele Regeln ähneln denen anderer Länder, dennoch überraschen einige Besonderheiten.

Vorfahrt und Fahrtrichtung

Sehen wir uns einige Normen hinsichtlich Vorfahrt und Fahrtrichtung an. In den Vereinigten Staaten fährst du rechts, und das Lenkrad befindet sich links. An Kreuzungen ohne Ampel gilt die Regel „Wer zuerst kommt, fährt zuerst“. Das bedeutet: egal, woher du kommst – hast du zuerst gehalten, fährst du als erstes weiter. In Kreisverkehren haben Fahrzeuge Vorfahrt, die sich bereits im Kreis befinden.

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Ein Tempolimit zu überschreiten kostet schnell viele Dollar, die du eigentlich für etwas anderes vorgesehen hattest. Deshalb hältst du dich an die Vorgaben. Die Grenzen variieren je nach Bundesstaat und Straße. Zur Orientierung dienen diese Werte in Meilen pro Stunde (und in Kilometern):

StraßenartHöchstgeschwindigkeit
Städtische Gebietezwischen 25 und 35 mph (40 bis 56 km/h)
Landstraßenzwischen 55 und 65 mph (88 bis 105 km/h)
Interstate-Autobahnenzwischen 65 und 75 mph (105 bis 120 km/h)

Handynutzung

Unabhängig vom Bundesstaat bleibt das Handy am Steuer verboten, wenn du keine Freisprecheinrichtung nutzt. Selbst das Halten des Geräts kann eine Geldstrafe auslösen. Verwende daher Halterungen oder Bluetooth.

Sicherheitsgurt und Licht

Vielleicht ist dir schon in Filmen aus den USA aufgefallen, dass alle, die sich in ein Auto setzen, sofort den Sicherheitsgurt anlegen. Das ist eine Grundregel im Straßenverkehr, die in allen Staaten gilt: Alle Fahrzeuginsassen müssen den Sicherheitsgurt anlegen, egal auf welchem Sitzplatz.

Einige Bundesstaaten verlangen zudem tagsüber eingeschaltete Scheinwerfer, besonders bei schlechter Sicht.

Notfallset

Ein platter Reifen mitten auf der Strecke. Oder eine leere Batterie, weil du das Licht angelassen hast. Das kann jederzeit passieren. Deshalb solltest du ein Notfallset mitführen. Es enthält Warndreieck, Taschenlampe, Starthilfekabel und Erste-Hilfe-Set. Mietwagen bringen dies oft mit, dennoch prüfst du es besser.

Verkehrsschilder

Grundkenntnisse der Verkehrsschilder sind wichtig und du solltest dich vor deiner ersten Fahrt informieren. Die Beschilderung ist klar, unterscheidet sich jedoch stark von vielen anderen Ländern.

Viele Schilder enthalten Text, etwa „STOP“ oder „SCHOOL ZONE“. Andere zeigen Hinweise wie „No U-turn“ oder „Yield“. Gelb bedeutet Vorsicht, Rot steht für Halt und Grün erlaubt die Weiterfahrt.

Beachte, dass alle Schilder auf Englisch stehen. Wenn du damit wenig vertraut bist, solltest du die wichtigsten Begriffe vor der Fahrt wiederholen. Ja, schon hast du eine Aufgabe für den Flug.

Bußgelder und Strafen bei Verkehrsverstößen

Eine Geldstrafe gehört zu den unangenehmsten Erlebnissen beim Autofahren, besonders durch Unwissen oder Ablenkung. In den Vereinigten Staaten fallen Sanktionen oft streng aus, vor allem für Ausländer. Versuch deshalb lieber, den Verkehrspolizisten gar keinen Anlass zu geben, eine Strafe zu verhängen.

Welche Verstöße begehen ausländische Fahrer am häufigsten?

  • Überhöhte Geschindigkeit: sehr häufig. Die Strafen beginnen bei €46 ($50) und können über €460 ($500) steigen, abhängig vom Bundesstaat und von der Geschwindigkeit.
    Handy am Steuer: ebenfalls verbreitet. Hier starten Bußgelder ab €92 ($100).
    Missachtung von Stoppschildern oder roten Ampeln: kostet zwischen €138 und €276 ($150 – $300). Kameras senden das Ticket oft direkt an deine Unterkunft, auch wenn gerade kein Polizist dein Vergehen beobachtet.
    Fahren unter Alkoholeinfluss ein schwerer Verstoß. Es drohen Haft, Visumsprobleme oder Abschiebung. Außerdem musst du hohe Geldstrafen zahlen.

Diese Verstöße lassen sich fast immer vermeiden. Verantwortungsbewusstes Fahren schützt dich vor Problemen.

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Autofahren in den Vereinigten Staaten führt dich zu beeindruckenden Landschaften. Bleibe dennoch immer über Regeln informiert – @Shutterstock

Maut und Tanken in den Vereinigten Staaten

Zum Abschluss betrachten wir Mautsysteme und Kraftstoff. Autofahren bleibt komfortabel, dennoch solltest du diese Details kennen. Ein gutes Verständnis spart Zeit und Geld auf deinem Roadtrip.

Wie funktionieren Mautstraßen in den Vereinigten Staaten?

Nicht alle Autobahnen verlangen Maut. Besonders an der Ostküste ist es aber verbreitet. Die Gebühren der so genannten „toll roads“ variieren je nach Strecke, Bundesstaat und Fahrzeugtyp.

Der Durchschnittspreis für Pkw liegt zwischen €0,92 und €13,80 ($1 – $15). Auf langen Strecken oder Brücken kann er über €18,40 ($20) liegen. Die George-Washington-Bridge kostet etwa €15,64 ($17,00), die Golden-Gate-Bridge rund €8,28 ($9).

Zahlungsmethoden für Maut

Viele Mautstellen akzeptieren Bargeld sowie Kredit- oder Debitkarten. Zusätzlich nutzen Fahrer elektronische Systeme wie E-ZPassSunPass oder FasTrak. Diese Systeme ermöglichen die Durchfahrt ohne Anhalten.

Kraftstoffarten und Preise in den Vereinigten Staaten

Kommen wir zum nächsten Aspekt des Autofahrens in den USA: dem Benzin. Kraftstoff verkauft man pro Gallone, wobei eine Gallone 3,78 Litern entspricht. Diese Sorten sind am häufigsten:

  • Regular (87 Oktan): am günstigsten und Standard bei Mietwagen.
    Mid-grade (89 Oktan): etwas teurer und geeignet für höhere Verdichtung.
  • Premium (91–93 Oktan): empfohlen für Sport- und Oberklassefahrzeuge.
  • Diesel: seltener bei Pkw, häufiger bei großen Fahrzeugen.

Benzinpreise in den USA

Die Preise unterscheiden sich stark nach Bundesstaat. Als Orientierung für dein Budget dienen folgende Werte:

KraftstoffPreis
Regularzwischen €2,94 und €3,50 ($3,20 – 3,80) pro Gallone
Premiumzwischen €3,68 und €4,42 ($4 – 4,80) pro Gallone
Dieselzwischen €3,68 und €4,60 ($4 – 5) pro Gallone

Umgerechnet auf Liter liegt der Preis bei etwa €0,78 bis €1,15 ($0,85 – 1,25) pro Liter, abhängig von Region und Kraftstofftyp.

Wie tankst du?

Wenn du bei Hollywood-Filmen und -Serien aufgepasst hast, ist dir das aufgefallen: In den USA tanken die Fahrer selbst, nicht das Personal.

Keine Sorge, der Ablauf ist sehr einfach. Du stellst das Fahrzeug an die Zapfsäule und wählst die Kraftstoffsorte. Dann bezahlst du mit Kreditkarte oder bar im Shop, setzt die Zapfpistole an und tankst. Warte auf den Beleg, dann fährst du weiter. Beim ersten Mal wirst du vielleicht nervös. Danach gewöhnst du dich an den Self-Service, sobald du einige Kilometer gefahren bist.

Ein wichtiger Tipp: Nimm immer etwas Bargeld mit, besonders wenn du in ländlichen oder abgelegenen Gebieten tanken musst.

Parken in den USA

Wir schließen diese Masterclass zum Autofahren in den USA langsam ab. Trotzdem bleibt ein Thema entscheidend: Du musst wissen, wo und wie du parkst. Die Regeln unterscheiden sich je nach Stadt und Bundesstaat. Dennoch helfen dir Leitlinien, damit du Bußgelder vermeidest und entspannt bleibst. Hier findest du einige von ihnen

Wo kann man parken?

In den meisten öffentlichen Straßen darfst du parken, solange kein Schild es verbietet. Achte auf Schilder und farbige Bordsteine, die dir anzeigen, ob du dort parken darfst.

  • Rote Bordsteine: Parken verboten.
  • Gelbe Bordsteine: nur zum Be- und Entladen.
    Weiße Bordsteine: zum Ein-und Aussteigen.
    Grüne Bordsteine: zeitlich begrenztes Parken.
    Blaue Bordsteine: nur für Menschen mit Behinderung.

Sieh genau hin, denn oft gelten auch feste Zeiten. Zum Beispiel erlaubt ein Schild Parken montags bis freitags bis 16:00 Uhr, jedoch nicht zu Stoßzeiten.

Öffentliche und private Parkplätze

Wenn du kein Risiko willst, nutzt du private Parkplätze (Parking Lots oder Garages). Du findest sie in Innenstädten, an Flughäfen, Bahnhöfen und in Touristenzonen.

  • Parkuhren: durchschnittlicher Preis von €0,92 bis €3,68 ($1 – 4) pro Stunde, je nach Stadt.
    Privates Parken: ab €4,26 ($5,00) pro Stunde und €12,79 bis €34,12 ($15 – 40) pro komplettem Tag. In Manhattan, Chicago oder San Francisco liegen Preise teils über €42,65 ($50) pro Tag.
  • Wöchentliche Parkplatzmiete (private Garagen oder Apps): €68,23 bis €170,58 ($80 – 200) pro Woche, je nach Lage.

Ein praktischer Tipp für große Städte: Nutze Apps wie SpotHero oder ParkWhiz. So vergleichst du Preise, reservierst Plätze und vermeidest unnötige Runden.

In welchen Bereichen ist Parken verboten?

Wie in allen Städten und Orten gibt es Bereiche, in denen Parken verboten ist. Weißt du, welche das sind? Wir geben dir einen kurzen Überblick:

  • An Rampen für Menschen mit Behinderung
  • Vor Hydranten
  • Vor Garageneinfahrten oder Notausfahrten
  • In Schulzonen während der Unterrichtszeiten
  • An Bus- oder Taxihaltestellen
  • In zweiter Reihe oder wenn du anderer Fahrzeuge blockierst

Wie du siehst, ähneln sie den Verbote vielen Ländern. Achte darauf, dann sparst du €29,85 bis €127,94 ($35 – 150) Bußgeld oder sogar das Abschleppen.

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Wenn du die Regeln fürs Autofahren in den USA kennst, hast du eine gute Erfahrung am Steuer – @Shutterstock

Optionen, um in den USA ein Auto zu mieten

Die meisten Ausländer, die einen Roadtrip planen, mieten ein Fahrzeug, außer du reist mit dem eigenen Auto. Weil Roadtrips üblich sind, findest du Mietstationen fast überall.

Die Mietwagenarten unterscheiden sich je nach Anbieter stark. Dennoch wählen viele Reisende kompakte, günstige Autos, weil sie leichter zu fahren sind. Für lange Strecken oder anspruchsvolles Gelände passen 4×4 oder SUVs besser, denn sie bieten mehr Platz für Gepäck und Passagiere. Minivans sind ebenfalls beliebt, besonders für Familien oder Gruppen mit mehr als vier Personen. Am Ende entscheidet dein Reisetyp, deine Route und eure Anzahl.

Wie viel kostet es, ein Auto zu mieten?

Wenn du dein Budget für eine USA-Autoreise planst, willst du die Mietkosten kennen. Sie hängen von Fahrzeugtyp, Mietdauer, Bundesstaat und Saison ab. Als Orientierung kannst du diese Werte nutzen:

  • Miete pro Tag: ab €25,59 ($30) für Kompaktwagen bis €59,70 ($70) für SUVs oder Minivans.
  • Miete pro Woche: zwischen €170,58 und €383,81 ($200 – $450), je nach Modell und Anbieter.
    Miete pro Monat: ab €682,32 ($800) für Basisfahrzeuge, jedoch oft über €1.023,48 ($1.200) in Städten mit hoher Nachfrage.

Bevor du den Vertrag unterschreibst, prüfe, ob Versicherung, automatisches Mautsystem und Steuern im Preis enthalten sind.

10 letzte Tipps fürs Autofahren in den USA

Wie du siehst, kann Autofahren in den USA sehr einfach sein, wenn du wichtige Details beachtest und die Grundregeln kennst. Zum Abschluss teilen wir zehn nützliche Tipps, damit deine Fahrt sicher, legal und ohne Überraschungen bleibt.

  1. Halte dich an Tempolimits … wirklich!: Temporegeln gelten streng, auch auf dem Land. Blitzer stehen überall, und die Polizei stoppt dich schon bei wenigen Kilometern zu viel.
  2. Schnall dich immer an: Der Gurt ist für alle Insassen Pflicht, egal ob vorne oder hinten.
  3. Trink keinen Alkohol, wenn du fahren willst: Die USA tolerieren wenig Alkohol am Steuer. Überschreitest du 0,08 % Blutalkohol, drohen hohe Bußgelder, Führerscheinentzug oder Festnahme.
  4. Vermeide das Handy während der Fahrt: Das Smartphone gehört zum Alltag. Aber wenn du am Steuer sitzt, vergiss es oder nutze eine Freisprechanlage. So vermeidest du nicht nur Bußgelder, sondern kannst dich auch wirklich aufs Fahren konzentrieren.
  5. Bleib geduldig im Kreisverkehr: In großen US-Städten kommen oft viele Autos hintereinander. Vergiss nicht, dass die Autos im Kreisverkehr Vorfahrt haben. Atme also tief durch und ommmmmmm.
  6. Plane deine Routen im Voraus: Das Improvisieren der Strecke macht Spaß. Dennoch sind in den Vereinigten Staaten Distanzen wirklich groß. Deshalb brauchst du zumindest eine Basisplanung. Nutze Google Maps oder Waze, um Maut zu meiden, Verkehr zu prüfen und Tankstellen zu finden.
  7. Meide Stoßzeiten: Wenn du Stress vermeiden willst, fahre nicht zu Stoßzeiten, besonders in Großstädten. Parke lieber und gehe zu Fuß, denn so siehst du mehr.
  8. Halte Dokumente griffbereit: Fahre nie ohne Führerschein, Reisepass, Mietvertrag (falls nötig) und Versicherungspolice. Kontrolleure können sie jederzeit verlangen.
  9. Freunde dich mit lokalen Schildern an: Viele Zeichen sind universell, aber manche enthalten englischen Text. Deshalb wiederholst du sie am besten vor der Reise und fährst sicherer.
  10. Sei geduldig und respektvoll: Wenn du beispielsweise in Südostasien gefahren bist, merkst du den Unterschied schnell. In den USA fahren viele rücksichtsvoll, deshalb hältst du dich besser an Regeln und Hinweise.

Autofahren in den USA: Häufige Fragen

Kann ich mit meinem argentinischen, mexikanischen oder spanischen Führerschein fahren?

Ja, das ist möglich, solange der Führerschein gültig ist und im lateinischen Alphabet ausgestellt wurde. Wenn du ein Auto mieten oder mehrere Bundesstaaten besuchen möchtest, solltest du zusätzlich einen Internationalen Führerschein mitführen.

Was soll ich tun, wenn mich die Polizei anhält?

Zuallererst: Bleib ruhig. Bleibe im Auto, halte die Hände am Lenkrad, senke das Fenster und warte auf Anweisungen. Wenn Dokumente verlangt werden, übergib sie ohne Diskussion und steige nur aus dem Fahrzeug, wenn man dich ausdrücklich dazu auffordert.

Kann ich mit demselben Führerschein in den ganzen USA fahren?

Ja, in den meisten Fällen erlaubt dir dein nationaler Führerschein das Fahren in den USA für bis zu drei Monate. Wenn du länger bleiben möchtest, musst du einen lokalen Führerschein beantragen.

Was mache ich, wenn ich unterwegs einen Unfall habe?

Rufe sofort den Notruf 911 an, auch bei einem kleineren Unfall. Tausche die Kontaktdaten mit der anderen beteiligten Person aus, falls vorhanden, und mache Fotos von den Schäden. Wenn das Fahrzeug gemietet ist, informiere zusätzlich die Mietwagenfirma.

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