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Kappadokien, die türkisfarbene Küste, die türkische Seidenstraße… Ja, die Türkei zu entdecken, ist etwas, das jeder Mensch mindestens einmal im Leben tun sollte. Stell dir vor, du machst eine Autoreise durch dieses riesige und vielfältige Land. Von den „zwei Hauptstädten“ – der europäischen und der asiatischen – bis zu Ecken fernab vom Massentourismus: Autofahren in der Türkei lässt dich die wahre Seele des Landes erleben. Zögere also nicht länger und beginne mit der Planung dieser Reise, von der du schon so lange träumst. Wir helfen dir, dein Viertür-Abenteuer durch die Türkei Schritt für Schritt zu organisieren.

Als Ausländer in der Türkei Auto zu fahren bietet dir eine große Chance, das Land weit über die bekanntesten Hotspots hinaus zu entdecken. Außerdem modernisiert die Türkei ihr Straßennetz ständig. Du findest Autobahnen auf Top-Niveau zwischen den großen Städten. Gleichzeitig triffst du auch auf Landstraßen, auf denen das Fahren deutlich anspruchsvoller ist.

Wenn du diesen Guide liest, vermeidest du viele Probleme unterwegs. Wir erklären dir alles, was du zum Fahren in der Türkei brauchst: welche Führerscheine gelten, welche Dokumente wichtig sind, wie die Maut funktioniert, welche Verkehrsregeln du beachten musst und welche Optionen es für Mietwagen gibt. Zusätzlich findest du praktische Tipps, grobe Preisangaben und Antworten auf die häufigsten Fragen.

Bist du bereit für die Straße? Dann lies einfach weiter. Auto zu fahren kann die beste Art sein, die Türkei in deinem eigenen Tempo kennenzulernen.

Gültige Führerscheine in der Türkei

Starten wir mit dem Wichtigsten: dem Führerschein, mit dem du in der Türkei als Tourist oder temporärer Besucher fahren darfst. Du brauchst auf jeden Fall einen gültigen Führerschein aus deinem Heimatland. Allerdings akzeptiert die Türkei nicht jede Fahrerlaubnis ohne zusätzliche Anforderungen. In manchen Fällen empfehlen Behörden einen ergänzenden Schein. Informiere dich deshalb immer direkt bei der türkischen Botschaft in deinem Land.

Die Türkei erlaubt das Fahren mit ausländischem Führerschein maximal 6 Monate ab deinem Einreisedatum. Danach brauchst du einen türkischen Führerschein, wenn du weiterhin legal fahren möchtest.

Aus welchen Ländern darfst du mit nationalem Führerschein in der Türkei fahren?

Wenn dein Führerschein aus einem Land mit lateinischem Alphabet stammt, zum Beispiel aus Mexiko, Argentinien, Spanien, Chile, Kolumbien, den USA oder den meisten europäischen Ländern, darfst du während deines Aufenthalts in der Türkei ohne Umtausch fahren. Dein Führerschein muss jedoch bei der Einreise gültig sein, von deinem Reisepass begleitet und in lateinischen Buchstaben geschrieben sein.

Auch wenn er in diesen Fällen nicht zwingend vorgeschrieben ist, empfehlen viele Reisende zusätzlich den Internationalen Führerschein. Manche Polizeibeamte verlangen ihn bei Kontrollen oder in besonderen Situationen.

Ist der Internationale Führerschein Pflicht?

Er gilt nicht für alle Fahrer als gesetzliche Pflicht. Trotzdem erscheint er sehr empfehlenswert, besonders wenn dein Führerschein nicht auf Englisch oder Türkisch ausgestellt ist, kein Foto hat oder unklare Angaben enthält. Außerdem hilft er, wenn du weit außerhalb der großen Touristenzentren fährst.

Denk daran: Du beantragst den Internationalen Führerschein immer in deinem Heimatland, und er ersetzt deinen nationalen Führerschein nicht. Führe deshalb immer beide Dokumente zusammen mit dir, damit du bei Verkehrskontrollen in der Türkei keine Probleme bekommst.

Was passiert, wenn ich länger als sechs Monate bleibe?

Dein Aufenthalt in der Türkei dauert länger als sechs Monate und du möchtest weiter Auto fahren? Dann musst du einen türkischen Führerschein beantragen. Informiere dich vorher, ob dein Land eventuell ein Abkommen zum direkten Umtausch ohne Prüfung besitzt.

Für Reisende aus Ländern wie Mexiko, Argentinien oder Kolumbien existiert ein solcher Umtausch aktuell nicht. Überschreitest du also die erlaubte Frist, durchläufst du den regulären türkischen Prozess mit Kurs und praktischer Fahrprüfung.

Voraussetzungen und Dokumente zum Autofahren in der Türkei

Zum Autofahren in der Türkei reicht ein gültiger Führerschein alleine nicht aus. Es gibt mehrere Bedingungen, die du als Fahrer und dein Fahrzeug erfüllen müssen, um legal und sicher unterwegs zu sein. Dazu zählen das Mindestalter, Versicherungen und technisch einwandfreie Fahrzeuge. Hier findest du alles Wichtige, bevor du dich ans Steuer setzt.

Mindestalter zum Fahren und Mieten eines Autos

Das Mindestalter zum Führen eines privaten Fahrzeugs in der Türkei beträgt 18 Jahre. Möchtest du jedoch ein Auto mieten, legen die Vermieter zusätzliche Bedingungen fest:

  • Die meisten Firmen verlangen mindestens 21 Jahre und mindestens ein Jahr Fahrpraxis mit gültigem Führerschein.
  • Für bestimmte Fahrzeugklassen, etwa SUVs oder Premium-Modelle, musst du oft mindestens 25 Jahre alt sein. Außerdem berechnen viele Firmen bei unter 25-Jährigen einen Zuschlag als „Jungfahrer“, meist zwischen €5 und €10 ($5,85 – $11,70) pro Tag.

Pflichtversicherung für Haftpflicht

Jedes Fahrzeug im Straßenverkehr braucht eine Haftpflichtversicherung (Trafik Sigortası). Diese Versicherung deckt Schäden an Dritten ab und gilt sowohl für private Autos als auch für Mietwagen. Wenn du ein Auto mietest, ist diese Pflichtversicherung bereits im Grundpreis enthalten. Prüfe jedoch genau, welche Leistungen die Basisversicherung abdeckt. In manchen Fällen fällt die Selbstbeteiligung bei Schäden hoch aus, wenn du keinen erweiterten Schutz buchst.

Technische Fahrzeugprüfung (ITV)

In der Türkei müssen zugelassene Fahrzeuge regelmäßig zur technischen Prüfung. Wenn du ein privates Fahrzeug (geliehen oder dein eigenes) benutzt, stelle sicher, dass es über eine gültige ITV verfügt.
Bei Mietwagen kümmert sich die Agentur bereits um diese Anforderung.

Pflichtdokumente

Wenn du in der Türkei Auto fährst, solltest du immer diese Dokumente dabei haben:

  • Gültiger Reisepass oder Personalausweis.
  • Nationaler Führerschein (plus Internationaler Führerschein, falls nötig).
  • Mietvertrag des Fahrzeugs (falls du einen Mietwagen nutzt).
  • Nachweis über die Kfz-Pflichtversicherung.

Achte darauf: Die Polizei kontrolliert diese Dokumente regelmäßig. Wenn du etwas nicht dabeihast, drohen dir Bußgelder oder im Extremfall sogar eine Stilllegung des Fahrzeugs.

Regeln für Menschen mit Behinderung

Die Türkei erkennt Behindertenparkausweise an, die im Ausland ausgestellt wurden. Hast du besondere Bedürfnisse, dann sprich am besten direkt mit der Autovermietung. So kannst du ein angepasstes Fahrzeug oder zusätzliche Hilfen vereinbaren.

Immer verbunden auf türkischen Straßen unterwegs

Auf deiner Reise in die Türkei solltest du eine stabile Internetverbindung als Priorität sehen. Als Fahrer verlässt du dich sehr oft auf GPS oder Apps wie Waze. Außerdem überprüfst du damit schnell den Zustand der Straßen, bevor du losfährst. Um nicht von öffentlichem WLAN abhängig zu sein, helfen dir die monatlichen Holafly Tarife. Damit genießt du deine Tour durchs Land ohne Datenlimit zu einem sehr attraktiven Preis.

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Verkehrsregeln und Beschilderung in der Türkei

Als Fahrer solltest du die wichtigsten Verkehrsregeln in der Türkei gut kennen. So vermeidest du unangenehme Überraschungen oder Stress unterwegs. Viele Regeln gleichen denen in anderen europäischen Ländern. Trotzdem fahren viele Menschen in den großen Städten deutlich aggressiver. Im nächsten Abschnitt siehst du, worauf du besonders achten musst.

Fahrtrichtung und Grundregeln

In der Türkei fährst du auf der rechten Seite und überholst links, wie in den meisten westlichen Ländern. In den Städten wirkt der Verkehr jedoch oft sehr dicht und chaotisch. Du siehst spontane Manöver, Autos in zweiter Reihe oder Motorräder, die zwischen den Spuren hindurchfahren.

Die Regeln stehen zwar klar im Gesetz, aber nicht jeder Fahrer hält sich streng daran. Deshalb solltest du sehr aufmerksam fahren, genügend Abstand halten und mit überraschenden Manövern rechnen.

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Die erlaubte Geschwindigkeit hängt von Straßenart und Fahrzeug ab. Die Standardwerte für normale Pkw lauten:

  • In der Stadt: 50 km/h
  • Auf Landstraßen: 90 km/h
  • Auf Autobahnen: 120 km/h

Die Bußgelder bei Tempoüberschreitung beginnen ungefähr bei €45 ($52,63). Überschreitest du das Limit um 30 % oder mehr, kann die Strafe auf über €120 ($140,35) ansteigen.

Handy, Sicherheitsgurt und weitere Pflichten

Diese Punkte solltest du beim Fahren in der Türkei besonders beachten:

  • Du darfst nicht mit dem Handy in der Hand fahren. Ein Freisprechsystem bleibt jedoch erlaubt.
  • Der Sicherheitsgurt ist für alle Insassen Pflicht, auch auf den Rücksitzen.
  • Für längere Strecken empfiehlt sich ein Notfallset mit Warndreieck, Warnweste, Ersatzrad und Taschenlampe.

Viele Autobahnen verfügen über Blitzanlagen und regelmäßige Kontrollen. Fahre deshalb möglichst immer innerhalb der Limits. So vermeidest du Ärger und unnötige Kosten.

Verkehrsschilder in der Türkei

Die Schilder sind zwar auf Türkisch, aber keine Sorge. Die Türkei verwendet internationale Symbole, die du schnell verstehst. Dennoch helfen dir ein paar wichtige Wörter:

  • Dur: Stopp.
  • Yavaş: Langsam.
  • Giriş yasak: Einfahrt verboten.
  • Tehlike: Gefahr.
  • Radar: Bereich mit Geschwindigkeitskontrolle. 

Auf ländlichen oder abgelegenen Strecken fehlt oft eine gute Beschilderung, vor allem nachts. Sei dort besonders aufmerksam, wenn du fährst.

Häufige Verstöße und Bußgelder

Diese Fehler passieren Reisenden in der Türkei besonders häufig:

  • Parken in verbotenen Bereichen.
  • Missachtung von Ampeln oder Zebrastreifen.
  • Handy am Ohr ohne Freisprechanlage.
  • Kein Sicherheitsgurt
  • Zu hohe Geschwindigkeit auf Stadt- und Landstraßen.

Viele Bußgelder zahlst du direkt vor Ort oder später über die Autovermietung. Teilweise erhält der Halter des Fahrzeugs auch eine Benachrichtigung per SMS, wenn das Auto auf eine inländische Person registriert ist.

Mautgebühren und Tankstellen

Wenn du lange Strecken durch die Türkei fährst, nutzt du fast sicher Autobahnen mit Maut. Das System unterscheidet sich deutlich von vielen Ländern Lateinamerikas oder Teilen Europas. Deshalb lohnt sich ein kurzer Überblick, bevor du losfährst. Außerdem erklären wir dir, welche Kraftstoffe es gibt, wie viel sie kosten und wie du an der Tankstelle bezahlst.

Wie funktionieren die Mautstraßen in der Türkei?

Die Türkei verwendet ein voll elektronisches System zur Mauterhebung. Klassische Kassenhäuschen mit Bar- oder Kartenzahlung findest du hier nicht. Fährst du durch einen Mautpunkt, registriert das System dein Fahrzeug automatisch. Dazu nutzt die Türkei folgende Varianten:

  • HGS (Hızlı Geçiş Sistemi): am weitesten verbreitet. Ein elektronischer Sticker klebt an der Windschutzscheibe.
  • OGS (Otomatik Geçiş Sistemi): ein älteres System, das immer seltener zum Einsatz kommt.

Mietwagen besitzen fast immer ein integriertes HGS-System. Die während deiner Reise anfallenden Mautbeträge berechnet die Firma am Ende der Anmietung. Entweder zieht sie sie vom Depot ein oder schlägt sie auf die finale Rechnung.

Wie hoch sind die Mautkosten?

Der Preis hängt vom Abschnitt und der Fahrzeugkategorie ab. Für normale Pkw gelten ungefähr folgende Richtwerte (Stand März 2025):

  • Kürzere Abschnitte: ab €0,60 ($0,70).
  • Längere Fahrten (zum Beispiel Istanbul – Ankara): bis zu €4,00 ($4,68).
  • Bosporus-Brücke (Istanbul): ungefähr €0,85 ($0,99).

Vermeide nach Möglichkeit, ohne HGS auf eine Autobahn zu fahren. Ohne gültigen Sticker kann das System automatisch eine Geldstrafe auslösen.

Kraftstoff in der Türkei

In der Türkei findest du Tankstellen in der Regel sehr gut verteilt, selbst in vielen ländlichen Gegenden. Meist bedienen Mitarbeiter dein Fahrzeug, doch einige Stationen funktionieren auch im Selbstbedienungsmodus. In größeren Orten akzeptieren sie Debit- und Kreditkarten. Trotzdem lohnt sich etwas Bargeld, besonders in abgelegenen Regionen.

Verfügbare Kraftstoffarten

  • Benzin (Benzin): bleifrei, meist mit 95 oder 97 Oktan. Preis pro Liter (März 2025): €1,20 ($1,40).
  • Diesel (Mazot): bei Mietwagen sehr verbreitet. Preis pro Liter (März 2025): €1,15 ($1,40).
  • LPG (Gas): nur für umgerüstete Fahrzeuge, allerdings immer häufiger. Preis pro Liter (März 2025): €0,60 ($1,40).

Prüfe unbedingt die Tankklappe oder den Mietvertrag, damit du den richtigen Kraftstoff einfüllst. Falscher Treibstoff kann den Motor schwer beschädigen, und Versicherungen übernehmen diesen Schaden meist nicht. Außerdem tankst du am besten in größeren Städten voll, bevor du in abgelegene oder bergige Regionen fährst. In solchen Gegenden sind Tankstellen oft seltener oder nachts geschlossen.

Als ausländer in der Türkei auto fahren
Du möchtest als Ausländer in der Türkei fahren? Halte dich unbedingt an die aktuellen Verkehrsregeln – @Shutterstock

Parken in der Türkei

Parken in der Türkei wirkt auf den ersten Blick unkompliziert. In großen Städten wie Istanbul oder Izmir kann es aber schnell anstrengend werden. Enge Straßen, zeitlich begrenzte Zonen und oft unklare Beschilderungen machen das Thema komplex. Deshalb lohnt es sich, das System zu kennen, bevor du dein Auto abstellst.

Wo kann man parken?

Das Parken auf der Straße folgt Farbcodes und Schildern. Die wichtigsten Markierungen lauten:

  • Weiße Linien: kostenloses Parken oder Parken mit zeitlicher Begrenzung.
  • Blaue Linien: kostenpflichtige Parkzonen, meist von der Stadtverwaltung oder privaten Betreibern verwaltet.
  • Gelbe oder doppelte Linien: Parken streng verboten.

In manchen touristischen Vierteln existieren Bereiche, in denen nur Anwohner zu bestimmten Zeiten parken dürfen. Diese Regeln stehen auf türkischen Schildern. Nutze am besten die Übersetzungsfunktion deines Smartphones, wenn du die Hinweise nicht verstehst.

Wie bezahlt man und was kostet Parken?

Grundsätzlich gibt es drei gängige Zahlungsmöglichkeiten:

  1. Parkomat (Parkuhr): Automaten auf dem Gehweg, häufig mit Münzen oder Karte nutzbar.
  2. Smartphone-Apps: etwa iTaksi oder ISPARK, verfügbar in vielen Großstädten.
  3. Parkwächter auf der Straße: In einigen Bereichen kassiert ein Mitarbeiter direkt vor Ort und legt einen Beleg hinter die Windschutzscheibe.

Unser Tipp: Wenn du per App oder bar bezahlst, legst du die Quittung immer gut sichtbar ins Auto.

Die Tarife unterscheiden sich je nach Stadt, Zone und Parkdauer:

  • Öffentliche Straßenparkplätze (blaue Zonen): etwa €0,14 bis €42 ($0,16 – $0,49) pro Stunde.
  • Private Parkhäuser (Otopark): etwa €0,71 bis €2,12 ($0,83 – $2,47) pro Tag.

In historischen Zentren oder sehr touristischen Gegenden zahlst du oft höhere Tarife. Das gilt besonders zur Hochsaison oder in den Stoßzeiten.

Was passiert, wenn ich falsch parke?

In der Türkei handeln Abschleppdienste schnell. Parkst du dein Auto verbotswidrig, riskierst du eine Geldstrafe ab ungefähr €14 ($16,37). Zusätzlich kann die Polizei das Auto festsetzen oder zum städtischen Verwahrplatz abschleppen. Für die Rückgabe zahlst du dann sowohl das Bußgeld als auch Transport und Standgebühren.

Bist du unsicher, ob du an einer bestimmten Stelle parken darfst, wählst du am besten einen Otopark. Diese Parkhäuser kosten zwar etwas mehr, ersparen dir aber Stress und möglichen Ärger.

Autofahren in der Türkei: Optionen für Mietwagen

Ein Mietwagen gehört zu den besten Möglichkeiten, die Türkei in deinem eigenen Tempo zu bereisen. Du entscheidest spontan, wann du von den Tälern Kappadokiens zu den Stränden der Ägäis weiterfährst. Du bist nicht an Fahrpläne oder feste Routen des öffentlichen Verkehrs gebunden. Außerdem existieren Angebote für unterschiedliche Budgets und Reisearten.

Wo kann man ein Auto mieten?

Du findest Autovermietungen an internationalen Flughäfen wie in Istanbul, Ankara, Antalya oder Izmir und in den Innenstädten der wichtigsten Touristenzentren. Außerdem sitzen viele Firmen an Bus- und Bahnhöfen mit Fernverbindungen. Zusätzlich kannst du über Online-Plattformen wie Rentalcars, DiscoverCars oder direkt über die Webseiten bekannter Marken buchen.

Beachte dabei: Eine Abholung direkt am Flughafen ist meist etwas teurer. Dafür profitierst du von mehr Komfort und einer größeren Fahrzeugauswahl.

Die wichtigsten Autovermieter

  • Internationale Marken: Hertz, Sixt, Europcar, Avis, Budget.
  • Lokale Anbieter: Circular, Garenta, Euronet, Avec. Diese Firmen bieten oft günstigere Preise. Prüfe jedoch genau die Bedingungen im Vertrag, insbesondere Kilometerbegrenzungen, Tankregelung und Selbstbeteiligung.
  • Low-Cost-Unternehmen: sehr günstige Optionen, allerdings mit kleinerer Fahrzeugflotte und strengeren Vertragsregeln.

Verfügbare Fahrzeugtypen

  • Kompakt- oder Kleinwagen: ideal für Städte und kürzere Strecken.
  • SUV oder 4×4: perfekt für Bergregionen oder wenn du viel Gepäck transportierst.
  • Automatikfahrzeuge: werden immer beliebter, bleiben aber noch seltener als Schaltwagen.
  • Dieselfahrzeuge: lohnen sich besonders für lange Distanzen wegen des geringeren Verbrauchs.
  • Elektro- oder Hybridautos: gewinnen an Bedeutung, sind aber außerhalb von Istanbul oder Ankara noch nicht flächendeckend verfügbar.

Voraussichtliche Mietpreise (März 2025)

  • Pro Tag: ab €21 ($24,56) für einen Kleinwagen.
  • Pro Woche: ab €145 ($169,59).
  • Pro Monat: ab €520 ($608,19).

Die Preise beinhalten eine obligatorische Basisversicherung. Möchtest du eine Vollkasko oder erweiterten Pannenschutz, zahlst du einen Aufpreis.

Zusätzlicher Tipp: Kontrolliere das Fahrzeug gründlich, bevor du losfährst. Mache Fotos von Kratzern, Reifenzustand und Tankfüllung. Auf diese Weise vermeidest du später Diskussionen bei der Rückgabe.

Tipps für Ausländer beim Autofahren in der Türkei

In einem fremden Land Auto zu fahren erfordert immer etwas Eingewöhnung, und die Türkei bildet hier keine Ausnahme. Die Autobahnen befinden sich meist in sehr gutem Zustand. In den Städten dagegen wirkt der Verkehr oft hektisch. In ländlichen Gegenden triffst du außerdem manchmal auf schlecht ausgeschilderte Straßen. Mit den folgenden Tipps bewegst du dich sicherer und genießt deine Reise noch mehr.

  • Fahre in Städten mit Geduld: In Metropolen wie Istanbul oder Ankara herrscht besonders zu den Stoßzeiten dichter Verkehr. Viele Fahrer halten sich nicht an die Verkehrszeichen, überholen, wo immer sie können, oder wechseln ohne Vorwarnung die Fahrspur.
    Bleib immer ruhig, halte Abstand und reagiere nicht auf unvorsichtige Manöver.
  • Plane deine Route frühzeitig: Nutze Apps wie Google Maps oder Waze. So umgehst du Staus, erkennst Baustellen und schätzt Fahrzeiten besser ein. Zusätzlich helfen dir Offline-Karten, wenn das Mobilfunknetz schwach ist.
  • Vermeide Nachtfahrten auf Landstraßen: In abgelegenen Regionen fehlt häufig die Beleuchtung. Außerdem sind die Schilder schlecht sichtbar, und Tiere oder Schlaglöcher können plötzlich auftauchen. Versuche daher, längere Strecken möglichst bei Tageslicht zu fahren.
  • Halte deine Dokumente griffbereit: In der Türkei gibt es oft Polizeikontrollen, auch in touristischen Gebieten. Halte deinen Reisepass, Führerschein (und gegebenenfalls internationalen Führerschein), Mietvertrag und Versicherungsnachweis immer griffbereit.
    Nutze offizielle Parkplätze: Vermeide es, das Auto in zweifelhaften oder schlecht ausgeschilderten Bereichen abzustellen. Abschleppdienste reagieren schnell, manchmal innerhalb weniger Minuten. Ein Otopark oder ein eindeutig markierter Parkautomat ist meist die sicherere Wahl.
  • Tanke rechtzeitig: In Großstädten stehen Tankstellen in kurzen Abständen. Auf Nebenstrecken oder sehr langen Routen kann es jedoch viele Kilometer bis zur nächsten Station dauern. Fülle daher vor längeren Fahrten den Tank und prüfe, ob die Station internationale Karten akzeptiert.
Tipps für das autofahren in der Türkei
Die Straßen in der Türkei bieten beeindruckende Landschaften, die du unbedingt entdecken solltest – @Shutterstock

Autofahren in der Türkei als Ausländer: häufige Fragen

Was soll ich bei einem Verkehrsunfall tun?

Im Falle eines Unfalls rufst du die 112, die zentrale Notrufnummer in der Türkei, an. Wenn du einen Mietwagen fährst, kontaktierst du sofort die Autovermietung und folgst ihren Anweisungen. Bewege das Fahrzeug nicht vom Unfallort, bis die Polizei eintrifft, außer bei akuter Gefahr.

Kann ich mit meinem mexikanischen oder argentinischen Führerschein in der Türkei fahren?

Ja. Solange dein Führerschein im lateinischen Alphabet ausgestellt wurde und gültig bleibt, darfst du bis zu 6 Monate ab Einreise in der Türkei fahren. Obwohl es nicht vorgeschrieben ist, empfehlen viele Reisende den Internationalen Führerschein, damit Kontrollen und der Mietprozess einfacher ablaufen.

Wie bezahle ich die Maut, wenn ich einen Mietwagen nutze?

Mietwagen verfügen in der Regel über ein HGS-System in der Windschutzscheibe. Du musst nichts aktiv einstellen. Jeder Abschnitt, den du befährst, wird automatisch registriert, und der Gesamtbetrag wird am Ende der Miete berechnet – entweder über deine Kaution oder direkt mit der Schlussrechnung.

Ist es sicher, in der Türkei Auto zu fahren?

Ja, sofern du einige Vorsichtsmaßnahmen beachtest. Die Autobahnen befinden sich in gutem Zustand, während der Verkehr in Städten oft unruhig wirkt. In ländlichen Regionen achtest du am besten auf schwache Beschilderung, Personen an der Straße und freilaufende Tiere. Wenn du aufmerksam und vorausschauend fährst, genießt du eine sichere Reise.

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