Autofahren in Südkorea: Voraussetzungen und Tipps
Setz dich ans Steuer und erlebe die besten Touren durch das Land! Wir erzählen dir, wie du in Südkorea Auto fahren kannst.
Eine praktische Art, ein fremdes Land auf Reisen zu erkunden, ohne von Fahrplänen des Nahverkehrs abhängig zu sein, ist ein Mietwagen. Wenn du also wissen willst, wie du in Südkorea fährst und Seoul oder Busan entspannt entdeckst, plus die traditionellsten Dörfer, erklären wir dir hier alles. So steigst du gut vorbereitet ans Steuer.
Wir zeigen dir gültige Führerscheine in Südkorea, die wichtigsten Voraussetzungen und zentrale Verkehrsregeln, außerdem Tankmöglichkeiten und Parkzonen. Danach erklären wir dir Mietoptionen und letzte Tipps. So bleibt dein Roadtrip sicher und verantwortungsvoll. Fahren wir los?
Gültige Führerscheine in Südkorea
Egal, ob du als Tourist kommst oder hier als digitaler Nomade oder als Student lebst: Du brauchst einen Führerschein, den die koreanische Regierung akzeptiert. Dabei zählen deine Staatsangehörigkeit und die Dauer deines Aufenthalts. Wir erklären dir die Fälle im Detail.
Internationaler Führerschein (IDP)
Der Internationale Führerschein gilt in Südkorea, wenn du ihn mit deinem gültigen Originalführerschein vorlegst. Wenn du als Tourist reist, beantrage ihn vor dem Flug bei der Verkehrsbehörde deines Landes. Er gilt für Aufenthalte bis zu einem Jahr. Wichtig: Korea akzeptiert nur IDPs nach der Genfer Konvention von 1949. Einige Länder bieten jedoch nur das Format von 1968. Prüfe das daher vorab. Diese Länder können ihn oft beantragen:
- Spanien
- USA (außer einige Bundesstaaten)
- Vereinigtes Königreich
- Australien
- Chile
- Argentinien
- Kolumbien
- Mexiko
Umschreibung deines ausländischen Führerscheins
Für das Fahren in Südkorea mit umgeschriebenem ausländischen Führerschein musst du aus einem Land mit entsprechendem Abkommen kommen und länger als 90 Tage bleiben. So sparst du dir die praktische Prüfung. Du legst eine gültige, übersetzte Lizenz vor, machst eine Basisprüfung und gibst deinen Originalführerschein ab. Die Behörde behält ihn, solange du den koreanischen nutzt.
Du erledigst den Antrag im Driver’s License Examination Office (DLEO) jeder Stadt. Zu den Abkommensländern zählen unter anderem: Spanien, Vereinigtes Königreich, Australien, Chile, Argentinien, Kolumbien, Mexiko und einige US-Bundesstaaten.
Wann du den koreanischen Führerschein machen solltest
Wenn du länger als ein Jahr bleibst, musst du in Südkorea eine Prüfung ablegen und eine lokale Fahrerlaubnis erhalten. Das ist auch eine Option, wenn dein Land kein Umschreibungsabkommen hat. Dann musst du Theorie, Praxis und Medizincheck bestehen. Du bekommst den Führerschein ebenfalls in der DLEO. Meist dauert es zwei bis drei Tage nach den Prüfungen.

Autofahren in Südkorea: Voraussetzungen und Dokumente
Neben einem gültigen Führerschein brauchst du weitere Voraussetzungen, um in Südkorea zu fahren. Diese Bedingungen betreffen dich und auch das Fahrzeug, denn das Land nimmt Verkehrssicherheit sehr ernst. Wenn du die Regeln ignorierst, riskierst du Bußgelder. Hier findest du die wichtigsten Punkte:
- Alter: Das Mindestalter fürs Autofahren in Südkorea liegt bei 18 Jahren. Es gibt kein Höchstalter. Ab 65 Jahren verlangen Behörden oft häufigere medizinische Checks. Für Motorräder gilt ein Mindestalter ab 16 Jahren.
- Fahrerdokumente: Du brauchst deinen Reisepass oder die Alien Registration Card (ARC) bei Aufenthalten über 90 Tage. Außerdem brauchst du eine gültige Lizenz oder den Internationalen Führerschein sowie die Versicherungskarte des Fahrzeugs.
- Pflichtversicherung: Alle Fahrzeuge brauchen eine Haftpflichtversicherung. Sie deckt Schäden an Dritten und Personenschäden ab. Wenn du ein Auto mietest, enthält der Mietvertrag sie normalerweise.
- Technische Fahrzeugprüfung: Fahrzeuge müssen regelmäßig zur Inspektion. Neue Autos werden alle zwei Jahre geprüft, ältere oft jährlich. Die Plakette muss sichtbar sein.
- Umweltkennzeichnung: Südkorea hat mehrere Umweltzonen, besonders in Seoul. Dein Fahrzeug muss die Voraussetzungen der Low Emission Zone (LEZ) erfüllen. Bei Elektro- oder Hybridfahrzeugen brauchst du außerdem die Green Vehicle Certification.
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Verkehrsregeln in Südkorea und Beschilderung
Am wichtigsten ist: Lerne vor dem Autofahren in Südkorea die Verkehrsregeln und die Beschilderung. So vermeidest du Bußgelder und Sanktionen. Das Land hat strenge Regeln und nutzt ein fortschrittliches Überwachungssystem auf allen Straßen. Achte auf die wichtigsten Regeln und die typischen Strafen:
| Verstoß | Ungefähre Strafe |
|---|---|
| Geschwindigkeitsüberschreitung + 10 km/h | €17 ($20) |
| Geschwindigkeitsüberschreitung + 20 km/h | €40 ($46) |
| Geschwindigkeitsüberschreitung + 40 km/h | €76 ($88) |
| Fahren unter Alkoholeinfluss (ab 0,03%) | Bis zu €292 ($340) oder Entzug der Fahrerlaubnis |
| Rotlicht missachten | €35 ($40) |
| Rotlicht missachten | €35 ($40) |
| Busspur benutzen | €40 ($46) |
Einige der häufigsten Verstöße in Südkorea.
Fahrtrichtung
In Südkorea fährst du auf der rechten Straßenseite, wie in den meisten Ländern Europas und Lateinamerikas sowie in den USA. Deshalb sitzt das Lenkrad links, wie in Deutschland. Du musst dich also nicht umgewöhnen.
Geschwindigkeitsbegrenzungen
Wenn du das Tempolimit überschreitest, riskierst du ein hohes Bußgeld, denn das Land kontrolliert sehr konsequent. Dafür siehst du Schilder bei Abschnittswechseln, in Schulzonen und Wohngebieten:
- Autobahnen: 100–120 km/h
- Landstraßen: 60–80 km/h
- Stadtgebiete: 50 km/h auf Hauptstraßen
- Schulzonen: 30 km/h verpflichtend (stark überwacht)
Vorsicht beim Handygebrauch
Du darfst dein Handy während der Fahrt nicht benutzen. Das gilt für Nachrichten, Apps und auch fürs Halten in der Hand. Verkehrskameras erkennen solche Bewegungen durch die Windschutzscheibe. Nutze daher nur eine Freisprecheinrichtung. Das Bußgeld für Handynutzung am Steuer liegt bei etwa €35 ($40). In schweren Fällen entziehen Behörden dir die Fahrerlaubnis.
Wann du Licht verwenden solltest
Abblendlicht ist in Tunneln Pflicht, auch bei Beleuchtung. Außerdem empfiehlt es sich bei Regen oder Nebel. Für das Fahrlicht gilt: Nutze es wie in vielen Ländern von der Dämmerung bis zum Morgen. Südkorea nutzt intelligente Anzeigetafeln, die dir die passende Lichtnutzung zeigen. Sie reagieren auf Regen, Nebel, Baustellen oder Tunnel.
Verkehrszeichen
Die Beschilderung in Südkorea ähnelt der europäischen, was Formen und Farben angeht. Die Texte siehst du teils auf Koreanisch und Englisch. Zum Beispiel zeigen Verbotsschilder oft rote Pfeile mit koreanischem Text. Außerdem unterscheiden sich einige Richtungsfarben: Blau für Richtungen, Grün für Autobahnen und Gelb in Schulzonen.

Mautgebühren und Tankstellen
Wenn du eine Route von Seoul nach Busan, Gangneung, Incheon oder Gwangju fährst, nutzt du Autobahnen und zahlst Maut. Diese Autobahnen verwaltet die Korea Expressway Corporation, sie sind sehr sicher und schnell, und sie brauchen Pflege. Deshalb finanziert ein Mautsystem die Nutzung.
Die Preise hängen von Strecke, Region und Fahrzeugtyp ab, und sie liegen meist unter denen in Europa. Trotzdem treten sie häufiger auf: von €0,70 ($0,80) auf kurzen Strecken bis €15 ($17) auf langen Strecken. Zum Bezahlen findest du Kabinen für Bargeld, Kreditkarte oder T-money. Viele Fahrzeuge nutzen jedoch Hi-Pass, was bedeutet, dass das System automatisch abbucht.
Beim Kraftstoff findest du Tankmöglichkeiten in allen Städten und an den wichtigsten Straßen, von Benzin und Diesel bis LPG oder Strom. Hier siehst du ungefähre Preise als Orientierung:
- Benzin: ab €0,94 ($1,09) pro Liter
- Diesel: ab €0,82 ($0,95) pro Liter
- LPG: ab €0,53 ($0,62) pro Liter
- Strom laden: ab €0,15 ($0,17) pro kWh
Autofahren in Südkorea: Parken
Jetzt kennst du fürs Autofahren in Südkorea die wichtigsten Regeln. Du solltest aber auch das Parksystem verstehen. Koreanische Städte bieten viele öffentliche und private Parkhäuser, jedoch gelten Einschränkungen in Innenstädten. Schilder, die das Parken erlauben, sind blau. Weiße Schilder bedeuten: Parken gegen Gebühr. Verbote zeigen einen roten Kreis mit „X“ oder eine Diagonallinie. Das gilt etwa in Schulzonen, auf Busspuren oder an Zebrastreifen.
Du kannst auf einem öffentlichen Parkplatz nahe U-Bahn-Stationen und Einkaufsbereichen ab €0,59 ($0,69) pro Stunde oder €4,68 ($5,45) pro Tag parken. Private Parkplätze starten bei €1,76 ($2,05) pro Stunde oder €8,78 ($10,22) pro Tag. Du findest sie in Hotels, Einkaufszentren und Bürogebäuden.
Mietwagen in Südkorea
Schauen wir uns zum Autofahren in Südkorea an, was deine Optionen im Hinblick auf Mietwagen sind. Vielleicht brauchst du das Auto für ein geschäftliches Meeting, die Uni oder als digitaler Nomade. Oder du willst das Land frei erkunden. Hier siehst du, wo und bei welchen Anbietern du mieten kannst:
- Internationale Flughäfen: etwa Incheon (ICN), Gimpo (GMP) oder Busan Gimhae (PUS).
- KTX-Bahnhöfe: in Seoul, Busan und Daegu.
- Innenstädte: dort gibt es hunderte Mietstationen.
- Online Plattformen: dort vergleichst du Preise und buchst frühzeitig.
- Wichtige Anbieter: Hertz, Avis,Budget, Enterprise, Lotte Rent-a-Car, SK Rent-a-Car, Kumho oder Rent-a-Car.
| Fahrzeugtyp | Modelle | Tarife/Tag |
|---|---|---|
| Kompakt und günstig | Kia Morning, Hyundai Casper, Kia Ray | ab €32 ($37) |
| Limousinen | Hyundai Avante/Elantra, Kia K3 | ab €50 ($58) |
| SUV und 4×4 | Hyundai Tucson, Kia Sportage, Hyundai Santa Fe | ab €65 ($75) |
| Luxusautos | Genesis G70/G80, BMW, Mercedes-Benz | ab €128 ($149) |
| Elektrofahrzeuge | Hyundai Ioniq, Kia EV6 | ab €50 ($58) |
| Minivans | Kia Carnival | ab €82 ($95) |
Tipps zum Autofahren in Südkorea als Ausländer
Nach diesem Guide zum Autofahren in Südkorea musst du nur noch zur Mietstation gehen und dein Fahrzeug wählen. Zum Glück bieten südkoreanische Straßen eine hervorragende Infrastruktur, moderne Trassen und klare Beschilderung. Dennoch können Sprache und Verkehrsdichte herausfordernd sein. Deshalb geben wir dir letzte Tipps für eine verantwortungsvolle und sichere Fahrt:

- Trage deine Dokumente immer bei dir: gültige Lizenz, Reisepass, Mietvertrag und Versicherung.
- Nutze lokales GPS: Naver Map oder KakaoMap funktionieren besser als Google Maps.
- Halte dich ans Tempolimit: Viele Kameras arbeiten automatisch, und Strafen kommen schnell.
- Freisprecheinrichtung ist Pflicht: Handynutzung ohne Halterung bringt Strafen.
- Plane den lokalen Fahrstil ein: Plötzliche Spurwechsel und abruptes Bremsen passieren oft.
- Fußgänger haben Vorrang: An Zebrastreifen musst du vollständig anhalten.
- Meide Innenstädte: Der Verkehr ist dicht, nutze lieber Parkplätze am Stadtrand.
- Achte auf koreanische Schilder: In ländlichen Gebieten fehlen oft Übersetzungen.
- Nutze Hi-Pass für die Maut: Du fährst schneller durch und vermeidest manuelle Zahlungen.
- Plane das Laden beim E-Auto: In ländlichen Regionen gibt es weniger Stationen.
- Sei im Winter vorsichtig: Frage nach Winterreifen oder passender Traktion.
- Respektiere exklusive Spuren: Viele Busspuren werden von Kameras kontrolliert.
Zum Schluss: Bleib online, damit du GPS nutzen, dein Ziel erreichen und Notrufe absetzen kannst. Wenn du nur wenige Tage reist, wähle die Holafly eSIM für Südkorea mit unbegrenztem Datenvolumen nur für die Tage, die du brauchst, ab €5,90 ($6,90). Für lange Reisen eignen sich dagegen die monatlichen Holafly Tarife. Sie bieten von 25 GB bis zu unbegrenztem Datenvolumen zum Surfen, Navigieren und Kommunizieren ohne lokales WLAN. Außerdem reist du mit derselben eSIM in über 170 Ziele, mit einem Tarif ab €43,43 ($50,50) pro Monat und ohne Vertragsbindung.
Autofahren in Südkorea: Häufige Fragen
Ja, aber du musst ihn mit dem Internationalen Führerschein (IDP) für Aufenthalte unter einem Jahr kombinieren. Danach kannst du ihn in eine lokale Fahrerlaubnis umschreiben, wenn dein Land ein Abkommen hat, oder du beantragst einen neuen koreanischen Führerschein.
Du findest ein großes Ladenetz in Städten und auf Autobahnen. Wir empfehlen Apps wie EV Infra, PlugShare und Kakao T Charging. Sie zeigen dir verfügbare Stationen in Echtzeit.
Die gesetzliche Grenze liegt bei 0,03% Alkohol im Blut. Wenn du sie überschreitest, riskierst du Bußgelder, Führerscheinentzug oder in schweren Fällen sogar Haft.
Halte zuerst an und bringe alle Mitfahrer in Sicherheit. Danach rufst du die Polizei unter 112 an. Außerdem kontaktierst du die Mietwagenfirma und meldest den Unfall.
Ja, aber wir empfehlen dir ein aktuelles lokales GPS oder eine App mit Karten Südkoreas. So vermeidest du Umwege, denn viele Schilder sind nur auf Koreanisch beschriftet.
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