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Du überlegst, in Japan Auto zu fahren? Gute Idee. Es gibt keine bessere Art, ein Reiseziel zu entdecken, als auf eigene Faust. Miete ein Auto, setz dich ans Steuer und halte an, wo immer du möchtest. Bleib so lange, wie du willst. Erkunde Orte, die nicht auf den touristischen Routen liegen, ländliche Gebiete, Naturparks, Küstendörfer.

Allerdings ist es sehr wichtig, alles gut zu organisieren und die entsprechenden Vorsichtsmaßnahmen zu treffen. Die Verkehrsregeln sind nicht überall gleich. Auch die Mautgebühren funktionieren nicht überall gleich. Und du kannst nicht mit jedem Führerschein fahren! Wir haben heute einen Leitfaden vorbereitet, der dir alles Wissenswerte vermittelt, bevor du dich in Japan auf die Straße begibst. Los geht’s!

Gültige Führerscheine in Japan

Beginnen wir mit den Grundlagen: Welche Art von Führerschein benötigst du, um in Japan Auto zu fahren? Wenn du bei deiner Ankunft ein Auto mieten möchtest, solltest du diese Angelegenheit gut planen. Nicht jeder Führerschein ist gültig, wenn du deinen Mietwagen abholst, geschweige denn zum Fahren.

Die Art des Führerscheins, den du benötigst, hängt davon ab, wo du deinen ursprünglichen Führerschein erworben hast. In einigen Fällen reicht es aus, einen internationalen Führerschein zu beantragen. In anderen Fällen benötigst du eine Übersetzung. Je nach deinem Wohnsitz- oder Herkunftsland benötigst du folgende Dokumente:

1. Internationaler Führerschein (IDP)

Spanier, Mexikaner, US-Amerikaner, Chilenen… Die meisten Reisenden müssen vor der Ausreise aus ihrem Land einen internationalen Führerschein beantragen. Das ist ganz einfach. In Spanien beispielsweise erfolgt dies über die DGT, in Mexiko über die Büros der SRE.

Achtung: Japan akzeptiert nur internationale Führerscheine, die gemäß der Genfer Konvention von 1949 ausgestellt wurden. Wenn dein Land den IDP gemäß der Wiener Konvention von 1968 ausstellt (wie es in einigen Ländern Lateinamerikas der Fall ist), ist er nicht gültig.

2. Nationaler Führerschein mit offizieller Übersetzung

Besucher, deren Führerschein in Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Belgien, Monaco oder Taiwan ausgestellt wurde, dürfen in Japan ohne IDP fahren. Allerdings muss dem Originalführerschein eine beglaubigte Übersetzung ins Japanische beigefügt werden. Diese kannst du bei der Botschaft deines Landes in Japan oder bei der JAF (Japan Automobile Federation) beantragen.

3. 3. Umtausch eines ausländischen Führerscheins in einen japanischen Führerschein

Die beiden vorherigen Optionen gelten nur für maximal 12 Monate. Wenn du in Japan studieren, arbeiten oder länger bleiben möchtest, musst du deinen Führerschein gegen einen japanischen Führerschein umtauschen. Dieses Verfahren wird „gaimen kirikae” genannt und variiert ebenfalls je nach Nationalität.

Wenn du aus Spanien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien oder der Schweiz kommst, musst du weder eine praktische noch eine theoretische Prüfung ablegen, um deinen Führerschein anerkennen zu lassen. Du musst lediglich die erforderlichen Dokumente (Reisepass, Aufenthaltskarte, gültiger Führerschein, beglaubigte Übersetzung, Wohnsitzbescheinigung) vorlegen und einen Sehtest absolvieren.

Wenn du aus Mexiko, Kolumbien, Argentinien, Chile, den USA oder anderen Ländern kommst, musst du theoretische und praktische Prüfungen ablegen, um den japanischen Führerschein zu erhalten.

In beiden Fällen erfolgt dies in einer örtlichen JAF-Geschäftsstelle oder bei der Verkehrspolizei.

Sei vorsichtig, denn in diesem Land wird diesbezüglich ziemlich streng vorgegangen. Wenn jemand mit einem gültigen Führerschein ein Auto mietet und du dich dann entscheidest, es zu fahren, obwohl du nicht über die entsprechende Fahrerlaubnis verfügst, kannst du eine hohe Geldstrafe bekommen.

Anforderungen und Dokumente für das Fahren in Japan

Ein gültiger Führerschein ist nicht die einzige Voraussetzung, die du erfüllen musst, um legal im Land der aufgehenden Sonne Auto zu fahren, es gibt noch einige weitere. Die meisten sind dieselben wie im Rest der Welt, wie z. B. eine gültige Versicherung. Andere unterscheiden sich etwas. Sehen wir uns an, was du sonst noch beachten musst:

  • Mindest- und Höchstalter für das Autofahren: In Japan darfst du nur hinter dem Steuer sitzen, wenn du über 18 Jahre alt bist. Es gibt kein gesetzliches Höchstalter für das Autofahren, aber Einwohner über 70 müssen ihren Führerschein häufiger erneuern.
  • Pflichtversicherung: Alle Fahrzeuge müssen durch die japanische Pflichtversicherung (Jibaiseki) versichert sein. Wenn du ein Auto mietest, ist diese bereits enthalten. Darüber hinaus entscheiden sich viele Reisende für eine freiwillige Versicherung (Nini Hoken), um Schäden am Fahrzeug und an Dritten abzudecken.
  • Alkoholgrenzen am Steuer: Nulltoleranz. Es gibt keine zulässige Höchstmenge. Sei vorsichtig, denn die Strafen sind hoch €2.820 ($3.280) und du kannst sogar im Gefängnis landen. Außerdem wird auch ein Beifahrer bestraft, wenn er dich unter Alkoholeinfluss fahren lässt.
  • Technische Überprüfung und Wartung des Fahrzeugs: Alle Autos in Japan müssen alle zwei Jahre eine obligatorische technische Überprüfung (Shaken) bestehen.

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Verkehrsregeln und Beschilderung in Japan

Okay, nachdem wir nun geklärt haben, was du zum Autofahren in Japan benötigst, lass uns über andere Dinge sprechen, die du wissen solltest, bevor du losfährst. Sind die Verkehrsregeln in Japan dieselben wie im Rest der Welt? Einige ja, andere nein. Lass uns einige wichtige Punkte durchgehen:

  • Verkehrsrichtung: Zunächst einmal fährt man in Japan auf der linken Seite. Wenn du das noch nie gemacht hast, wird es dir anfangs seltsam vorkommen. Du musst sehr aufmerksam sein, vor allem an Kreuzungen. 
  • Geschwindigkeitsbegrenzungen: Sie sind im Vergleich zu anderen Ländern recht niedrig. In der Stadt 40 km/h. Auf Landstraßen 50–60 km/h. Auf Autobahnen zwischen 80 und 100 km/h. In Schul- und Wohngebieten sind die Geschwindigkeitsbegrenzungen noch niedriger.
  • Handynutzung: Das Bedienen des Handys während der Fahrt ist strengstens verboten.
  • Verkehrszeichen: Die japanischen Verkehrszeichen unterscheiden sich etwas von denen in anderen Ländern. Stoppschilder sind beispielsweise umgekehrte rote Dreiecke mit japanischen Schriftzeichen. Außerdem haben Ampeln ein Grün, das eher blau aussieht. Das ist kein Fehler.
  • Häufige Bußgelder und Verstöße: Die Strafen für Verstöße gegen die Verkehrsregeln sind sehr hoch. Um dir eine Vorstellung zu geben: Wenn du während der Fahrt auf dein Handy schaust, kannst du mit einer Geldstrafe von bis zu €564 ($656) rechnen. Für Trunkenheit am Steuer? Bis zu drei Jahre Gefängnis oder sehr hohe Geldstrafen. Bei Geschwindigkeitsüberschreitungen kann dir der Führerschein entzogen werden.

Autofahren in Japan: Mautgebühren und Tankstellen

Mit den Informationen aus den vorangegangenen Abschnitten können wir sagen, dass du nun alles Wichtige weißt. Du kannst losfahren! Kommen wir deshalb nun zu den praktischen Fragen. Zwei Dinge, mit denen du dich gleich nach dem Losfahren auseinandersetzen musst, sind Mautgebühren und Kraftstoff. Was solltest du beachten?

1. Wie funktionieren Mautgebühren in Japan?

Wichtig: Die meisten Autobahnen in Japan sind mautpflichtig. Der zu zahlende Betrag hängt von der Entfernung und der Strecke ab, die du zurücklegst. Wenn du beispielsweise von Tokio nach Nagoya fährst, kann die Fahrt zwischen €40,40 und €46,45 ($47 – 54) kosten. Für kürzere Strecken rechne mit etwa €0,15 ($0,17) pro Kilometer.

Wie wird bezahlt? An der Auffahrt zur Autobahn erhältst du ein Ticket. Bei der Ausfahrt musst du dieses Ticket abgeben, damit der zu zahlende Betrag berechnet werden kann. Die Zahlung kann in bar erfolgen, denke daran, Kleingeld mitzunehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist, bei der Anmietung des Autos nach dem elektronischen Mautsystem ETC (Electronic Toll Collection) zu fragen. Dabei handelt es sich um eine Karte, die im Auto angebracht wird. Sie ist im Voraus zu bezahlen, der Betrag wird beim Passieren der Schranke abgezogen. Das ist viel einfacher und außerdem gibt es Rabatte.

2. Tanken in Japan

Tankstellen sind in Japan recht effizient, es gibt sowohl Selbstbedienungs- als auch bemannte Tankstellen. Wenn du eine automatische Tankstelle erwischst, musst du auf dem Bildschirm wählen:

  • Rot: Normalbenzin
  • Gelb: Superbenzin
  • Grün: Diesel

Wie viel kostet es? Derzeit kostet ein Liter Normalbenzin etwa €1,09 ($1,27). Trotz der hohen Lebenshaltungskosten in Japan liegt der Preis im Vergleich zu anderen Ländern im Durchschnitt. Du kannst bar oder mit Karte bezahlen (einige Tankstellen akzeptieren auch mobile Zahlungs-Apps).

Berg Fuji am See Saiko, moderner Parkplatz und Autobahn in Osaka
Autofahren in Japan. Quelle: shutterstock

Autofahren in Japan: Parken

Eine weitere Sache, die du beachten solltest: Du kannst nicht einfach überall parken, wo du willst. Die Vorschriften dazu sind ziemlich streng. Tatsächlich kann es ziemlich teuer werden, wenn du dein Auto falsch parkst.

In den meisten japanischen Städten darf man nur auf ausgewiesenen Parkplätzen parken. Es gibt Tiefgaragen, oberirdische Parkplätze, Parkhäuser und andere Arten von Parkplätzen. Eine interessante und sehr verbreitete Art sind Parkplätze mit Radblockaden. Beim Einparken wird eine Stange unter dem Auto angehoben, die erst wieder abgesenkt wird, wenn man die entsprechende Gebühr an einem dafür vorgesehenen Automaten bezahlt hat.

Wie erkennst du diese Parkplätze? Du musst auf die Schilder achten:

  • Blaues Schild mit einem weißen P: Parken erlaubt.
  • Rotes Schild mit einem Querstrich: Parken verboten.
  • Schilder mit Zeitangaben: Sie weisen auf zeitliche Beschränkungen hin.

Was den Preis angeht, ist es schwierig, ungefähre Tarife anzugeben, da diese je nach Gebiet sehr unterschiedlich sind. Um dir eine Vorstellung zu geben: In den zentralen Stadtteilen von Tokio oder Kyoto kannst du zwischen €2,30 und €3,50 ($2,70 – 4,05) für eine halbe Stunde bezahlen. In weniger touristischen oder ländlichen Gegenden gibt es Angebote ab €0,60 ($0,70) pro Stunde oder sogar kostenlos. Es gibt auch Tagespauschalen, die bei etwa €4,05 ($4,70) liegen.

Autofahren in Japan: Optionen für Mietwagen in Japan

Nun, da du alles weißt, was du wissen musst, wenn du dich in Japan hinter das Steuer setzt, stellt sich die Frage: Welches Fahrzeug sollst du mieten? Zunächst einmal solltest du wissen, dass es nicht schwer ist, lokale und internationale Autovermietungen zu finden, die diesen Service anbieten. Dort findest du eine große Auswahl an Optionen. Die Wahl hängt von der Art der Reise ab, die du planst.  

Für Stadtfahrten oder Kurztrips kannst du dich für Kleinwagen entscheiden. Diese sind am günstigsten, rechne mit etwa €28,40 ($33) pro Tag. Elektro- oder Hybridfahrzeuge sind ebenfalls eine gute Option für diese Art von Reisen, aber etwas teurer.

Wenn du eine längere Reise planst oder hügelige Gebiete besuchen möchtest, solltest du dich für einen Van oder SUV entscheiden. Diese kosten etwa €56,75 ($66) pro Tag und viele sind mit einem integrierten englischen GPS-System ausgestattet. Wenn du mehr Platz für deine Reise durch Japan benötigst, stehen dir auch größere Vans (für etwa €85,15 ($99) pro Tag zur Verfügung.

Willst du eine längere Zeit damit verbringen, alles zu erkunden, was Japan zu bieten hat? Viele Vermieter bieten Wochen- oder Monatspreise an. Buche online oder im Voraus, dann wird es günstiger.

Tipps für Autofahren in Japan als Ausländer

Super! Damit hättest du nun alle notwendigen Informationen, um in Japan Auto zu fahren. Noch ein paar letzte Tipps? Notiere dir Folgendes:

  • Trage deine Dokumente immer bei dir: Das mag selbstverständlich klingen, aber es kann nie schaden, daran zu erinnern. In Japan kannst du mit einer Geldstrafe belegt werden, wenn du deinen Reisepass, deinen internationalen Führerschein und deine Fahrzeugpapiere nicht bei dir hast.
  • Achte auf Radfahrer und Fußgänger: In Städten wie Tokio oder Kyoto gibt es viele Fahrräder und Fußgänger, die sich an Stellen ohne Ampeln kreuzen. Fahre immer langsam und sei wachsam.
  • Verwende ein GPS-Gerät in englischer Sprache oder eine App mit Offline-Karten: Nicht alle Schilder sind auf Englisch. Wenn du kein Japanisch lesen kannst, wird es dir schwerfallen, dich zurechtzufinden. Ein aktuelles GPS-Gerät wird dir so manche Situation ersparen.
  • Unterschätze die Entfernungen nicht: Auch wenn die Entfernungen nicht lang erscheinen, kann es aufgrund von Geschwindigkeitsbegrenzungen und Ampeln länger dauern, als du denkst.
  • Überprüfe deine Route vor der Abfahrt: Dies ist besonders in Bergregionen wichtig. Einige Straßen sind für Fahrer, die die Gegend nicht kennen, nicht zu empfehlen. Vorsicht geht vor.
  • Fahr ruhig: In Japan hupt man nicht, man respektiert Fußgänger und fährt nicht aggressiv. Pass dich an deine Umgebung an.

Häufig gestellte Fragen zum Autofahren in Japan


Kann ich meinen Führerschein in Japan verwenden?


Das hängt von deinem Land ab. Wenn du einen Führerschein aus Spanien, Mexiko, den USA  oder Chile hast, benötigst du gemäß der Genfer Konvention von 1949 einen internationalen Führerschein. Wenn du aus Frankreich, Deutschland, der Schweiz, Belgien, Monaco oder Taiwan kommst, kannst du deinen nationalen Führerschein mit einer offiziellen Übersetzung ins Japanische verwenden. Bei Aufenthalten von mehr als 12 Monaten musst du deinen Führerschein gegen einen japanischen umtauschen.


Wie viel kostet es, in Japan ein Auto zu mieten?



Die Preise variieren je nach Fahrzeugtyp. Ein Kleinwagen kostet etwa €28,40 ($33) pro Tag. Ein Van oder SUV kann mehr als €56,75 ($66) pro Tag kosten. Für längere Reisen gibt es Wochen- oder Monatstarife mit Rabatten.


Wie funktionieren Mautgebühren in Japan?



Autobahnen sind mautpflichtig. Bei der Auffahrt erhältst du ein Ticket und zahlst bei der Ausfahrt entsprechend der zurückgelegten Strecke. Du kannst auch eine ETC-Karte (Electronic Toll Collection) verwenden, die die Zahlung erleichtert und in vielen Fällen Rabatte bietet.


Kann ich in Japan überall parken?



Nein. Das Parken ist stark reguliert. Du musst ausgewiesene Parkplätze suchen und die entsprechende Gebühr bezahlen. In Großstädten wie Tokio oder Kyoto kann eine halbe Stunde Parken zwischen €2,30 und €3,50 ($2,70 – 4,05) kosten. Falschparken kann zu Bußgeldern oder zur Stilllegung Ihres Autos führen.

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