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Wenn du nach Frankreich reist und überlegst, ein Auto zu mieten, um das Land auf vier Rädern zu entdecken, bist du hier richtig. Dieses europäische Land steckt voller Schätze, die du entdecken kannst. Ein Tipp: Verlass die klassischen Touristenrouten und plane lieber deine eigene Strecke. So entdeckst du Ecken, die in Reiseführern oder Blogs nicht auftauchen. Ein weiterer Tipp: Lies diesen Artikel bis zum Ende, denn wir erklären dir alles, was du zum Autofahren in Frankreich wissen musst. Es reicht nicht, einfach ein schönes Land zu erkunden. Du musst die Anforderungen für dich als Fahrer und für dein Fahrzeug kennen, egal ob eigenes Auto oder Mietwagen.

Damit dein Erlebnis beim Fahren in Frankreich sicher und angenehm bleibt, solltest du die speziellen Verkehrsregeln kennen. Außerdem hilft dir ein Blick auf die Fahrgewohnheiten der Franzosen. Über all das und mehr sprechen wir heute. Mach es dir bequem, halte Stift und Papier bereit und bon voyage!

Gültige Führerscheine zum Fahren in Frankreich

Bevor du entscheidest, ob du die Schlösser im Loiretal, die Dörfer der Provence oder die Klippen der Normandie besuchst, musst du deinen Führerschein prüfen. Frankreich akzeptiert ausländische Führerscheine. Trotzdem hängen die Bedingungen von deinem Herkunftsland und der Dauer deiner Reise ab.

Wenn dein Führerschein aus einem EU-Land, dem Europäischen Wirtschaftsraum oder dem Vereinigten Königreich vor 2021 stammt, darfst du damit in Frankreich fahren. Dabei musst du jedoch einige Bedingungen erfüllen. Dein Führerschein muss gültig sein. Außerdem darf keine Sperre, Einschränkung oder Entziehung in deinem Herkunftsland vorliegen. Du musst zudem über 18 Jahre alt sein. Zusätzlich solltest du die medizinischen Auflagen im Dokument beachten, zum Beispiel eine Brille tragen, falls vorgeschrieben.

Wenn du weniger als 185 Tage in Frankreich bleibst, also nur kurz reist, und dein Führerschein nicht europäisch ist, darfst du fahren, falls er gültig ist und auf Französisch ausgestellt wurde. Ist das nicht der Fall, brauchst du eine offizielle Übersetzung oder einen internationalen Führerschein als Ergänzung.

Ist der internationale Führerschein Pflicht?

Wie bereits erwähnt, brauchst du diesen Führerschein nur in bestimmten Situationen.

  • Wenn dein Führerschein weder auf Französisch noch auf Englisch ausgestellt wurde.
  • Wenn er keine lateinischen Buchstaben verwendet, zum Beispiel Arabisch, Russisch oder Chinesisch.
  • Wenn du ein Fahrzeug mietest, da einige Vermieter ihn zusätzlich verlangen.

Falls du ihn benötigst, musst du den internationalen Führerschein in deinem Heimatland beantragen, bevor du abreist. Denk daran, dass der internationale Führerschein deinen nationalen Führerschein nicht ersetzt. Du musst daher beide Dokumente mitführen, um bei Kontrollen in Frankreich keine Probleme zu bekommen.

Was passiert, wenn ich länger in Frankreich bleibe?

Wenn du dich in Frankreich verliebst und deine Reise verlängern oder sogar dort leben möchtest, kommen neue Schritte auf dich zu. In Bezug auf das Fahren solltest du zuerst prüfen, ob dein Land ein Abkommen zum Führerscheinumtausch mit Frankreich besitzt. Wenn ja, kannst du deinen Führerschein gegen einen französischen umtauschen, ohne eine Prüfung abzulegen.

Zu den Ländern mit Abkommen gehören unter anderem Argentinien, Kolumbien, Chile, Brasilien, Japan, Südkorea und einige US-Bundesstaaten.

Du musst den Antrag innerhalb von zwölf Monaten nach deiner offiziellen Anmeldung in Frankreich stellen. Wenn du diese Frist versäumst, musst du wie jeder französische Bürger die theoretische und praktische Prüfung ablegen.

Voraussetzungen und Dokumente zum Autofahren in Frankreich

Ein gültiger Führerschein bildet nur den ersten Schritt zum Fahren in Frankreich. Außerdem musst du weitere Bedingungen erfüllen, vom Mindestalter bis zur vorgeschriebenen Sicherheitsausrüstung im Auto. Kurz gesagt: Du solltest einige Details kennen, bevor du auf französische Straßen fährst.

Mindestalter zum Fahren und Mieten eines Fahrzeugs

Das Mindestalter zum Fahren in Frankreich beträgt 18 Jahre. Diese Regel gilt für Einheimische und ausländische Fahrer gleichermaßen. Wenn du jedoch ein Auto mieten möchtest, können sich die Bedingungen je nach Vermieter ändern.

Die meisten Agenturen verlangen mindestens 21 Jahre für die Anmietung eines Kleinwagens. Für andere Fahrzeugkategorien wie SUVs, Automatikmodelle oder Oberklassewagen fordern viele Vermieter mindestens 25 Jahre. Häufig musst du zudem seit ein bis zwei Jahren einen Führerschein besitzen, je nach gewähltem Modell. Außerdem berechnen viele Vermieter für Fahrer zwischen 21 und 24 Jahren einen täglichen Aufpreis für junge Fahrer von etwa €25 ($27,50) pro Tag.

Pflichtversicherung

Egal ob eigenes Auto oder Mietwagen, du brauchst eine Haftpflichtversicherung, die Schäden an Dritten bei einem Unfall abdeckt. Bei Mietwagen ist diese Grundversicherung normalerweise bereits im Basispreis enthalten. In diesem Fall musst du dich darum meist nicht weiter kümmern.

Trotzdem deckt diese Versicherung nicht immer Schäden am Mietwagen, Diebstahl oder Pannenhilfe ab. Daher lohnt sich zusätzlicher Schutz, besonders bei langen Strecken oder Fahrten durch unbekannte Regionen. Lies die Versicherungsbedingungen vor der Unterschrift aufmerksam, inklusive Kleingedrucktem. Manche Policen enthalten hohe Selbstbeteiligungen, die dich im Ernstfall viele Euro kosten können.

Crit’Air: verpflichtende Umweltplakette

In einigen französischen Städten brauchst du die Crit’Air-Plakette, eine verpflichtende Umweltplakette für Fahrten in Umweltzonen (ZFE-m). Diese Plakette stuft Fahrzeuge nach ihrem Emissionsniveau ein. Dadurch senkt Frankreich die Luftverschmutzung in städtischen Gebieten.

Zu den Umweltzonen gehören unter anderem: Ville de Paris und Grand Paris, Lyon, Toulouse, Montpellier, Marseille, Straßburg und St-Etienne. Wir empfehlen dir, die Städte und Zonen im offiziellen Online-Kartendienst der Crit’Air-Webseite zu prüfen.

Dokumente, die du immer mitführen solltest

Bevor du auf die Straße fährst, prüfe, ob du folgende Dokumente dabeihast:

  • Gültiger Reisepass oder Ausweis.
  • Gültiger Führerschein und internationaler Führerschein, falls erforderlich.
  • Mietvertrag für das Auto, falls du einen Mietwagen nutzt.
  • Versicherungsnachweis für das Fahrzeug.

Falls dich die Polizei kontrolliert und du diese Dokumente nicht mitführst, droht dir eine sofortige Geldbuße. In manchen Fällen behält die Polizei das Fahrzeug, bis sich die Situation klärt.

Pflichtausrüstung im Fahrzeug

In Frankreich schreibt das Gesetz für alle Fahrzeuge, auch Mietwagen, eine bestimmte Sicherheitsausrüstung vor: reflektierende Warnweste, Warndreieck und Ersatzlampen. Autovermietungen stellen diese Dinge normalerweise zusammen mit dem Fahrzeug bereit. Trotzdem solltest du sie vor der Abfahrt kontrollieren, besonders wenn du außerhalb der Städte oder auf Nebenstraßen fährst.

Internetverbindung auf französischen Straßen

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Verkehrsregeln und Beschilderung

Frankreich besitzt ein gut organisiertes, klar strukturiertes und hervorragend ausgeschildertes Verkehrssystem. Gleichzeitig kontrollieren die Behörden sehr streng. Bevor du also mit deinem Auto losfährst, solltest du dir Zeit nehmen, die Verkehrsregeln zu studieren. Die Regelungen sind sehr spezifisch und die Polizei setzt sie konsequent durch. Besonders Touristen geraten schnell ins Visier. Wenn du aufmerksam fährst und die lokalen Details kennst, vermeidest du unnötige Bußgelder und Stress.

Fahrtrichtung und allgemeine Regeln beim Fahren in Frankreich

Beginnen wir mit dem Wichtigsten: In Frankreich fährst du rechts und überholst links, wie in den meisten Ländern Europas und Lateinamerikas. Wenn du aus einem dieser Länder kommst, bemerkst du daher kaum Unterschiede.

Ein praktischer Tipp: In Frankreich fahren viele Fahrer relativ schnell. Fahre deshalb mit geringer Geschwindigkeit möglichst auf der rechten Spur. Wechsle auf die linke Spur nur dann, wenn du überholst.

Als ausländischer Fahrer solltest du außerdem die Regel der „priorité à droite“ kennen. Wenn du an eine Kreuzung ohne Beschilderung kommst, hat das von rechts kommende Fahrzeug Vorrang, auch wenn du auf einer scheinbar übergeordneten Straße fährst. Diese Regel begegnet dir vor allem auf Nebenstraßen und in kleinen Ortschaften. In großen Städten und auf Hauptstraßen findest du meist klare Schilder, die die Vorfahrt regeln.

Geschwindigkeitsbegrenzungen

Die Tempolimits erkennst du an runden Schildern mit rotem Rand. Achte gut darauf, denn sie ändern sich je nach Straßentyp und Wetterlage.

  • Innerorts: 50 km/h
  • Auf Landstraßen: 80 km/h. Früher galten häufig 90 km/h, doch viele Regionen senkten die Grenze.
  • Auf Schnellstraßen: 110 km/h
  • Auf Autobahnen (autoroutes): 130 km/h, bei Regen jedoch nur 110 km/h Elektronische Anzeigetafeln informieren dich über Änderungen, zum Beispiel nach Unfällen oder bei schlechtem Wetter.

Beachte außerdem zwei Punkte. Wenn du deinen Führerschein seit weniger als drei Jahren besitzt, gelten automatisch niedrigere Tempolimits: 110 km/h auf Autobahnen und 100 km/h auf Schnellstraßen, selbst bei gutem Wetter. Zusätzlich weisen viele Schilder nicht lange vorab auf Radarkontrollen hin. Deshalb solltest du jederzeit aufmerksam fahren und die Grenzen respektieren.

Kreisverkehre und Zebrastreifen

Schauen wir uns nun Kreisverkehre und Zebrastreifen an. Kreisverkehre findest du fast überall in Frankreich. Die Regel ist sehr einfach: Fahrzeuge im Kreisverkehr haben Vorrang. Du musst also warten, bevor du einfährst. Diese Regel kennst du vielleicht schon aus vielen anderen Ländern.

Zebrastreifen besitzen in Frankreich hohe Bedeutung. Wenn Fußgänger warten oder zu überqueren beginnen, musst du anhalten. Falls du diese Regel ignorierst, riskierst du eine unverzügliche Geldstrafe. Viele Städte nutzen Kameras und häufige Polizeikontrollen.

Handy, Sicherheitsgurt und Alkoholgrenzen

Wie in vielen Ländern darfst du in Frankreich beim Fahren kein Handy benutzen, wenn es dich ablenkt, auch nicht mit Kopfhörern oder Freisprecheinrichtung. Alle Insassen müssen außerdem einen Sicherheitsgurt tragen, ohne Ausnahme.

Der gesetzliche Grenzwert für Alkohol im Blut liegt bei 0,5 g/l. Für Fahranfänger und Berufskraftfahrer gilt eine Grenze von 0,2 g/l. Die Strafen fallen sehr streng aus und können mehr als €750 ($825) erreichen. Daher solltest du nach einem Abend mit Alkohol besser nicht mehr fahren.

Häufige Verkehrsschilder

Auch wenn die Schilder auf Französisch beschriftet sind, nutzen die meisten von ihnen internationale Symbole. Die Zeichen wirken deshalb vertraut, und du verstehst sie schnell. Trotzdem hilft es, einige französische Begriffe zu kennen, die auf Schildern erscheinen können:

  • Rappel: Erinnerung, zum Beispiel an ein Tempolimit.
  • Cédez le passage: Vorfahrt gewähren.
  • Sens interdit: Einbahnstraße in Gegenrichtung, Einfahrt verboten.
  • Sortie: Ausfahrt.
  • Toutes directions: alle Richtungen.
  • Autres directions: andere Richtungen.

Mautautobahnen erkennst du an blauen Schildern. Nationale oder Departementstraßen zeigen weiße Schilder. Diese Farbcodes helfen dir, die Art der Straße früh zu erkennen.

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Fahren in Frankreich macht viel Spaß, wenn du die wichtigsten Regeln kennst und Bußgelder oder Zwischenfälle vermeidest – @Shutterstock

Mautstraßen und Tanken in Frankreich

Wenn du Frankreich mit dem Auto erkunden möchtest, fährst du wahrscheinlich über eine Mautautobahn. Es gibt zwar viele kostenlose Nationalstraßen. Dennoch bieten dir die kostenpflichtigen Autobahnen bessere Infrastruktur und schnellere Strecken. Gleichzeitig hilft dir das richtige Tanken, Geld und Zeit zu sparen, besonders außerhalb der großen Städte.

Wie funktionieren die Mautstellen in Frankreich?

Die französischen Mautautobahnen befinden sich meist in sehr gutem Zustand. Private Unternehmen betreiben diese Strecken. Schon früh siehst du klare Hinweisschilder mit „péage“ oder „autoroute à péage“.

Das System funktioniert geschlossen. Wenn du auf die Autobahn fährst, ziehst du ein Ticket, sofern du kein automatisches Gerät nutzt. Beim Verlassen gibst du das Ticket wieder ab. Das System berechnet danach den Preis je nach gefahrenen Kilometern. Manche Teilstücke besitzen stattdessen einen festen Tarif, den du beim Auffahren bezahlst.

Wenn du keine Eile hast, lohnt sich eine Fahrt über die Nationalstraßen. Diese Strecken sind kostenlos und führen durch Dörfer und schöne Landschaften. Viele von ihnen befinden sich ebenfalls in gutem Zustand. Deshalb empfehlen wir sie sehr.

Der Preis der Autobahnen variiert je nach Strecke, Fahrzeugtyp und Autobahnkategorie. Hier findest du einige Richtwerte (März 2025) für Pkw:

  • Paris – Lyon (460 km): €35 ($41)
  • Paris – Bordeaux (580 km): €45 ($52,60)
  • Marseille – Nizza (200 km): €16 ($18,70)

Du kannst Mautgebühren auf drei Arten bezahlen:

  • Barzahlung: an Schaltern mit der Aufschrift „Espèces“, meist mit Personal.
  • Kredit- oder Debitkarte: an Schaltern mit dem Symbol „CB“ (Carte Bancaire), sehr praktisch für Ausländer.
  • Télépéage / Liber-t: ein elektronisches Gerät an der Windschutzscheibe. Du fährst durch, ohne anzuhalten. Bei einem Mietwagen erscheinen die Gebühren später auf deiner Rechnung.

Tankstellen: Wann und wo solltest du tanken?

Auf Autobahnen findest du ungefähr alle 30 bis 40 Kilometer eine Tankstelle. Außerdem gibt es viele an Nationalstraßen und in Ortschaften. Dort liegen die Preise meistens etwas niedriger. Daher lohnt es sich, die Autobahn zu verlassen und in einer lokalen Tankstelle zu tanken.

Die Kraftstoffe sind dort klar gekennzeichnet. Wenn du die französischen Begriffe noch nicht kennst, hilft dir diese Übersicht:

  • SP95 (Sans Plomb 95): bleifreies Benzin mit 95 Oktan. Zwischen €1,85 und €2,10 ($2,04 – $2,31) pro Liter.
  • SP98 (Sans Plomb 98): bleifreies Benzin mit 98 Oktan, etwas teurer, aber von höherer Qualität. Zwischen €1,95 und €2,20 ($2,15 – $2,42) pro Liter.
  • E10: Benzin mit zehn Prozent Ethanolanteil. Nicht jedes Fahrzeug verträgt diesen Kraftstoff.
  • Gazole: Dieselkraftstoff, sehr verbreitet bei europäischen Fahrzeugen. Zwischen €1,75 und €2 ($1,93 – $2,20) pro Liter.
  • GPL: Autogas (Flüssiggas) für entsprechend umgerüstete Fahrzeuge.

Die Preise schwanken je nach Standort. Normalerweise zahlst du auf Autobahnen zehn bis zwanzig Cent mehr pro Liter als an lokalen Tankstellen oder bei Supermärkten mit Zapfsäulen.

Tipp: Prüfe vor dem Tanken im Mietvertrag oder am Tankdeckel, welchen Kraftstoff dein Auto benötigt. Wenn du falsch tankst, beschädigst du eventuell den Motor. Mietwagenversicherungen übernehmen diesen Schaden normalerweise nicht.

Parken in Frankreich

Parken in Frankreich kann schnell stressig werden, besonders in Großstädten wie Paris, Marseille oder Lyon. Dort triffst du auf restriktive Zonen, begrenzte Zeiten, variable Tarife und wenig Platz. Ohne Vorbereitung riskierst du Kopfschmerzen und Bußgelder. Wenn du jedoch das System im Voraus verstehst, parkst du entspannter und bewegst dich viel gelassener durch die Stadt.

Wo kann man parken?

Frankreich nutzt ein Farbsystem und klare Schilder, die dir erlaubte Parkflächen, Zeiten und Bedingungen zeigen. Du musst also nur aufmerksam bleiben.

  • Weiße Linien: Parken erlaubt. In manchen Zonen kostenlos, in anderen kostenpflichtig, je nach Stadtteil und Wochentag. Lies immer die Schilder, bevor du das Auto abstellst.
  • Blaue Linien (zone bleue): kostenloses Parken mit Zeitbegrenzung. Du brauchst eine Parkscheibe, die deine Ankunftszeit anzeigt. Gültig an Werktagen, meist für eine bis zwei Stunden.
  • Gelbe Linien: Parkverbot oder reservierte Flächen, etwa für Lieferzonen, Taxis, Busse oder Rettungsdienste. Parken in diesen Bereichen führt schnell zu einem Bußgeld oder zum Abschleppen.

In touristischen Vierteln oder Wohngebieten gelten oft besondere Zeitregelungen. Achte deshalb auf die vertikalen Schilder, die zum Beispiel Parken nur von Montag bis Samstag erlauben oder bestimmte Uhrzeiten ausschließen. Wenn du unsicher bist, wähle lieber ein öffentliches Parkhaus.

Wie bezahle ich das Parken?

Du kannst Parkgebühren auf drei Hauptwegen bezahlen:

  • Parkautomaten: Diese stehen entlang der Straßen und akzeptieren Münzen, Bankkarten oder kontaktloses Bezahlen. Sie drucken ein Ticket, das du sichtbar hinter die Windschutzscheibe legst, sofern das System nicht vollständig digital arbeitet.
  • Mobile Apps: Apps wie PayByPhoneFlowbird oder EasyPark erleichtern die Zahlung. Du bezahlst über dein Smartphone, erhältst Erinnerungen vor Ablauf der Parkzeit und verlängerst deinen Aufenthalt aus der Ferne.
  • Öffentliche Parkhäuser (parkings payants): kostenpflichtige Parkhäuser, unterirdisch oder im Freien, meist mit Schranke. Sie bieten mehr Sicherheit, oft mehr Plätze und Tages- oder Stundentarife. Über Plattformen wie Parclick oder Zenpark buchst du deinen Platz im Voraus.

Wie viel kostet das Parken?

Die Tarife unterscheiden sich je nach Stadt, Viertel und Parkart. Hier findest du einige Richtwerte (März 2025), die dir bei der Planung helfen:

  • Pariser Innenstadt: zwischen €2,50 und €6 ($2,75 – $6,60) pro Stunde, je nach Zone.
  • Mittlere Städte (zum Beispiel Straßburg oder Bordeaux): zwischen €1,50 und €3 ($1,65 – $3,30) pro Stunde.
  • Öffentliche Parkhäuser: von €15 bis €40 ($16,50 – $44,00) pro Tag, je nach Lage und Service.

Viele Städte erlauben kostenloses Parken nachts, an Sonntagen oder an Feiertagen. In Paris parkst du zum Beispiel häufig kostenlos von 20:00 Uhr bis 09:00 Uhr am nächsten Morgen.

Parken-in-Frankreich
Nutze diese Regel, um dein Budget zu schonen. Falsches Parken in Frankreich kann teuer werden. Achte deshalb immer auf die Beschilderung! @Shutterstock

Optionen zum Mieten eines Autos in Frankreich

Ein Mietwagen in Frankreich bietet dir viel Freiheit. Du bist unabhängig vom öffentlichen Verkehr und entscheidest dein Tempo selbst. So entdeckst du auch weniger bekannte Regionen wie das Elsass, Korsika oder die Dörfer im Zentralmassiv. Die französischen Straßen befinden sich im Allgemeinen in gutem Zustand und sind klar beschildert.

Wo kann man ein Auto mieten?

In Frankreich findest du zahlreiche Möglichkeiten, ein Auto zu mieten. Eine wichtige Option bilden die internationalen Flughäfen wie Charles de Gaulle (Paris), Orly, Nizza, Lyon, Toulouse, Bordeaux oder Marseille. Außerdem gibt es Agenturen in den Bahnhöfen großer Städte, etwa Gare de Lyon, Gare du Nord, Gare Saint-Lazare oder Gare de Marseille-Saint-Charles. Dort zahlst du oft etwas mehr, genießt aber mehr Komfort und eine große Fahrzeugauswahl.

In den Innenstädten fast aller mittelgroßen und großen Städte findest du Agenturen wie Hertz, Europcar, Avis oder Sixt. Alternativ buchst du dein Auto im Voraus über Onlineplattformen wie Rentalcars, DiscoverCars, Auto Europe oder direkt über die Webseiten der Vermieter.

Die Fahrzeugpalette ist sehr breit, mit Schalt- und Automatikgetrieben. Für kurze Reisen oder reine Städtebesuche empfehlen wir einen Kleinwagen. Er verbraucht weniger Kraftstoff und erleichtert das Parken. SUVs oder Familienfahrzeuge passen besser für lange Strecken, Gruppenreisen oder Fahrten über Landstraßen. Außerdem findest du Automatikfahrzeuge sowie Elektro- oder Hybridautos, die besonders in Umweltzonen beliebt sind.

Voraussichtliche Mietpreise (März 2025)

Die Preise hängen von Saison, Stadt, Fahrzeugtyp und Mietdauer ab. Zur Orientierung dienen dir jedoch diese Richtwerte:

  • Kompakter Schaltwagen: ab €35 ($38,50) pro Tag.
  • SUV mit Automatik: ab €60 – €70 ($66 – $77) pro Tag.
  • Wöchentliche Miete: zwischen €250 – €450 ($275,00 – $495,00), je nach Modell.
  • Monatliche Miete: ab €850 – €1.200 ($935,00 – $1.320).

Der Grundpreis beinhaltet meist die gesetzliche Haftpflichtversicherung und eine Kilometerbegrenzung, oft 150 bis 200 Kilometer pro Tag. Wenn du lange Strecken planst, suche nach Tarifen mit unbegrenzten Kilometern oder verhandle eine flexiblere Lösung. Prüfe außerdem, ob dein Fahrzeug ein Mautgerät (Liber-t), integriertes GPS oder Lademöglichkeiten für dein Smartphone besitzt.

Tipps zum Autofahren in Frankreich für ausländische Besucher

Jetzt kennst du die wichtigsten Grundlagen, um in Frankreich Auto zu fahren. Außerdem weißt du, dass dir ein eigenes Fahrzeug viel Freiheit bietet. Du kannst Frankreich in deinem Tempo entdecken. Bevor du jedoch losfährst, helfen dir noch diese abschließenden Tipps.

  • Vermeide Fahrten im dichten Stadtverkehr: Städte wie Paris, Marseille, Lyon oder Toulouse haben starken Verkehr, komplexe Straßenführungen und wenig Parkplätze. Lass dein Auto möglichst im Hotel oder in einem Parkhaus stehen. Nutze stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder gehe zu Fuß. Spaziergänge durch die Straßen dieser Städte bieten viele visuelle Eindrücke, die du aus dem Auto leicht verpasst.
  • Verlass dich nicht nur auf das GPS, achte auch auf Schilder: Google Maps oder Waze helfen dir stark beim Fahren in Frankreich. Trotzdem zeigen sie Baustellen, Umleitungen oder temporäre Sperrungen nicht immer korrekt. Lies daher zusätzlich die Schilder. Sie sind klar, häufig und sehr zuverlässig.
  • Tanke nach Möglichkeit nicht auf Autobahnen: Tankstellen an Autobahnen sind zwar praktisch, aber meist teurer. Wenn du Zeit hast, nutze Ausfahrten und wechsle auf andere Straßen. Suche Tankstellen in kleineren Städten oder Dörfern. So sparst du zehn bis zwanzig Cent pro Liter, was sich auf langen Strecken deutlich summiert. Viele lokale Tankstellen erscheinen auch in Apps wie Essence&Co oder Gaspal.
  • Achte auf die Umweltzonen (ZFE): Mehrere französische Städte beschränken den Verkehr für stark verschmutzende Fahrzeuge. Für Fahrten in diesen Bereichen benötigst du die Umweltplakette Crit’Air, die dein Emissionsniveau anzeigt. Frage bei der Autovermietung nach, ob dein Fahrzeug diese Plakette besitzt. Ohne Crit’Air-Plakette riskierst du in Städten wie Paris, Lyon, Grenoble oder Straßburg Bußgelder von bis zu €135 ($148,50).
  • Bleib ruhig, auch wenn andere Fahrer Druck aufbauen: In manchen Stadtvierteln oder auf Nebenstraßen hupen Fahrer häufiger, überholen zügig oder drängeln leicht. Lass dich davon nicht stressen. Halte deine Geschwindigkeit, setze immer deine Blinker und vermeide impulsive Reaktionen.

Autofahren in Frankreich: häufige Fragen

Wie sind die Straßen in Frankreich?

Frankreich besitzt mehr als eine Million Kilometer Straßen. Von schnellen Autobahnen bis zu kurvigen Departementstraßen findest du für jeden Geschmack eine passende Route. Die Autobahnen zeigen sich modern und schnell, sind jedoch meist mautpflichtig. Im Gegensatz dazu bieten dir Landstraßen großartige Ausblicke, verlangen aber mehr Aufmerksamkeit beim Fahren.

Wie bekomme ich die Crit’Air-Plakette?

Die Plakette zu bekommen, fällt sehr leicht. Du rufst einfach die offizielle Webseite des Crit’Air-Zertifikats auf, die auf Französisch, Englisch und Deutsch verfügbar ist. Dort füllst du ein Formular mit Informationen zu deinem Fahrzeug aus, darunter Kategorie und Emissionsstufe. Anschließend zahlst du online und erhältst deine Plakette, die du auf die Windschutzscheibe klebst.

Was passiert, wenn ich falsch parke?

Wenn du dein Fahrzeug in einer verbotenen Zone abstellst, musst du mit einem Bußgeld rechnen. Der Betrag liegt je nach Verstoß zwischen €35 und €135 ($38,50 – 148,50). In schweren Fällen legt die Polizei eine Parkkralle an oder lässt dein Auto direkt auf den städtischen Abschlepphof bringen.

Welche Voraussetzungen gelten für einen Mietwagen in Frankreich?

Jede Agentur hat ihre eigenen Richtlinien, aber im Allgemeinen gelten folgende Grundvoraussetzungen:
– Mindestalter 21 Jahre (einige Kategorien akzeptieren auch 18-Jährige, andere verlangen ein Mindestalter von 25 Jahren)
– Führerschein, der je nach Fahrzeugtyp seit mindestens einem oder zwei Jahren gültig ist
– Gültiger Führerschein in lateinischer Schrift Wenn er nicht in Französisch oder Englisch ausgestellt ist, wird ein internationaler Führerschein empfohlen (und manchmal verlangt).
– Vorlage einer auf den Namen des Hauptfahrers ausgestellten Kreditkarte, die als Sicherheit dient.

Was passiert bei einem Verstoß mit einem Mietwagen?

Es spielt keine Rolle, ob du einen Mietwagen fährst. Wenn du einen Verstoß begehst und eine Geldstrafe erhältst, musst du zahlen. Die Behörden schicken das Bußgeld zunächst an die Autovermietung. Diese begleicht den Betrag und belastet ihn dann zusammen mit einer Verwaltungsgebühr auf deiner Karte. Das betrifft typische Verstöße wie zu hohe Geschwindigkeit, falsches Parken oder unerlaubte Einfahrt in Sperrzonen. Manche Bußgelder treffen übrigens erst Wochen nach deiner Reise per Post ein, also verlasse dich nicht auf Glück.

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