Schönste Insel Holland: Top 5 + Insider-Tipps
Welche holländische Insel passt zu dir? Wir stellen dir die 5 schönsten vor – mit Strandtypen, Anreise-Tipps und Infos zu Preisen & Tourismus.
Die Niederlande haben fünf bewohnte Westfriesische Inseln im UNESCO-Weltnaturerbe Wattenmeer. Wir stellen dir hier unsere Top 5 vor – und unser Favorit ist ganz klar Schiermonnikoog, die kleinste und naturbelassenste der fünf. Hier erlebst du Natur pur und hast trotzdem alles, was du für einen entspannten Urlaub brauchst.
Du erfährst hier nicht nur, wo die schönsten Strände sind, sondern auch, wie du vom Festland hinkommst, welche Insel sich für Familien eignet, wo abends was los ist und wo du am wenigsten zahlst.
Außerdem schauen wir uns an, welche Strandtypen dich erwarten und wie touristisch es auf den einzelnen Inseln zugeht.
Platz 1: Schiermonnikoog – Das Naturparadies
Schiermonnikoog ist mit nur 16 mal 4 Kilometern die kleinste der bewohnten Watteninseln, aber genau das macht sie so besonders. Seit 1989 gehört die komplette Insel zum Nationalpark und ist UNESCO-Weltnaturerbe – hier hat die Natur das Sagen.
Der Strand ist mit 40 Metern der breiteste in den ganzen Niederlanden und wirkt endlos, weil es kaum Bebauung gibt. Bei Ebbe kannst du stundenlang durchs Watt wandern und mit etwas Glück Seehunde beobachten.
Von Deutschland aus brauchst du etwas Geduld: Erst geht’s nach Lauwersoog in Groningen (etwa 3,5 Stunden von der Grenze), wo zweimal täglich die Fähre ablegt. Die Überfahrt dauert 45 Minuten.
Autos sind auf der Insel verboten. Du parkst auf dem Festland und bewegst dich nur mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Genau diese Autofreiheit macht die Insel so ruhig.
Großen Tourismus findest du hier nicht: keine riesigen Hotels, keine All-inclusive-Bunker, keine Diskotheken. Dafür gibt es kleine Pensionen, gemütliche Ferienwohnungen und ein paar nette Cafés im einzigen Dorf der Insel.
Preislich liegt’s im mittleren bis gehobenen Bereich – Abgeschiedenheit hat eben ihren Preis. Dafür kriegst du pure Ruhe und unberührte Natur.
Charakteristik: Die Insel für Ruhesuchende und Naturliebhaber – wenn du dem Alltagstrubel entkommen willst, bist du hier richtig.
Mit Kindern: Super! Keine Autos bedeutet weniger Stress beim Spazierengehen oder Radfahren. Der flache Strand ist perfekt für kleine Entdecker, und mit Fahrradanhänger kommst du auf den guten Radwegen überall hin. Große Kinderanimation oder Spielplätze gibt’s aber nicht – hier geht’s ums Naturerlebnis.

Platz 2: Texel – Der Allrounder
Texel ist die größte und vielseitigste Insel – auf 170 Quadratkilometern kriegst du praktisch alles. Sieben verschiedene Dörfer, jedes mit eigenem Charakter, und über 30 Kilometer Sandstrand.
Die Strände Paal 9 und Paal 17 begrüßen dich mit breitem, feinem Sand und klarem Wasser. Im Süden bei De Cocksdorp ist es ruhiger und naturbelassener, während es im Norden bei De Koog lebhafter zugeht.
Die Anreise von Deutschland ist einfach: Von der Grenze bis zum Fährhafen Den Helder sind es nur 2,5 Stunden. Die Fähre fährt stündlich und braucht nur 20 Minuten – du kannst dein Auto problemlos mitnehmen. Das ist ein riesiger Vorteil, besonders mit viel Gepäck oder Kindern.
Texel ist touristisch, fühlt sich aber nicht überlaufen an. Das liegt an der Größe und der guten Verteilung der Unterkünfte. Hotels und Ferienwohnungen gibt’s in allen Preisklassen.
Im Hauptort Den Burg findest du Supermärkte, Restaurants und kleine Läden. Die Preise sind moderat, auf jeden Fall günstiger als auf den kleineren Inseln. Ein Abendessen im Restaurant kostet zwischen 15 und 30 Euro, eine Ferienwohnung ab etwa 80 Euro pro Nacht.
Charakteristik: Die Insel für alle – egal ob Familie, Paar oder Alleinreisende. Texel bietet die beste Mischung aus Natur, Aktivitäten und Komfort.
Mit Kindern: Top! Ecomare (Naturkundemuseum und Aquarium), Spaßbad Calluna, Spielplätze an jedem Strand, kinderfreundliche Radwege und flaches Wasser machen Texel ideal für Familien. Mit Kinderwagen kommst du überall problemlos durch.
Platz 3: Terschelling – Natur mit Nachtleben
Terschelling ist die zweitgrößte Insel und dein Ziel, wenn du tagsüber die Natur genießen und abends feiern willst. Der Strand bietet eine unglaubliche Weite und zieht sich über 30 Kilometer – an der Küste gibt es sowohl ruhige Ecken als auch belebte Strandpavillons.
Der Sand ist fein und hell, ideal zum Sonnenbaden. Die Dünenlandschaft dahinter ist spektakulär, teilweise bis zu 30 Meter hoch.
Von der Grenze Deutschlands fährst du in etwa 3 Stunden bis Harlingen. Die Fähre braucht knapp 2 Stunden nach West-Terschelling – du kannst dein Auto mitnehmen, kostet allerdings mehr als auf Texel (etwa 100 Euro hin und zurück). Die Fähre fährt mehrmals täglich, im Sommer sogar bis zu 10-mal.
Terschelling ist touristischer als Schiermonnikoog, aber entspannter als Texel. In West-Terschelling reihen sich Bars, Restaurants und kleine Clubs aneinander. Besonders spektakulär ist das Oerol-Festival im Juni – zehn Tage lang wird die ganze Insel zur Bühne für Theater, Musik und Kunst.
Dann ist richtig viel los, aber außerhalb dieser Zeit findest du genug ruhige Flecken. Preislich moderat – ähnlich wie Texel.
Charakteristik: Die Insel für alle, die Natur mit Nachtleben kombinieren wollen. Tagsüber wandern, nachts tanzen.
Mit Kindern: Der Strand ist familienfreundlich, und es gibt Spielplätze und ein Schwimmbad. Das Nachtleben im Hauptort ist mit Kleinkindern vielleicht nicht ideal. Aber außerhalb der Ferienzeiten und abseits von West-Terschelling ist die Insel sehr kinderfreundlich.

Platz 4: Ameland – Familienfreundlich und entspannt
Ameland ist die klassische Familieninsel – hier dreht sich alles um entspannten Urlaub mit Kindern. Vier kleine Dörfer, wobei Nes und Hollum die beliebtesten sind. Der Strand ist 27 Kilometer lang, breit und sandig, mit flachem Wasser.
Überall gibt’s Strandpavillons mit Spielgeräten, Toiletten und kinderfreundlichen Speisekarten.
Von Deutschland (West) fährst du etwa 3 Stunden nach Holwerd, wo die Fähre ablegt. Die Überfahrt dauert 45 Minuten, mehrmals täglich. Du kannst dein Auto mitnehmen, aber viele Familien lassen es auf dem Festland und mieten sich Fahrräder oder ein Elektro-Mobil auf Ameland. Ameland ist kompakt genug, um alles mit dem Rad zu erreichen.
Der Tourismus ist hier sehr familienorientiert: viele Ferienhäuser, Campingplätze und kleinere Hotels. Eine große Partyszene gibt es hier nicht. Ameland ist ruhig und beschaulich.
Die Preise sind moderat, vergleichbar mit Texel. Die Insel hat eine entspannte, lokale Atmosphäre, obwohl sie touristisch ist. In Nes findest du einen netten Ortskern mit kleinen Geschäften, Cafés und einem Supermarkt.
Charakteristik: Die günstigste Familien-Insel mit dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.
Mit Kindern: Flaches Wasser, Spielplätze, kinderfreundliche Restaurants, ein kleiner Vergnügungspark und das Naturzentrum in Nes machen Ameland zum Kinder-Traum. Die Wege sind breit und eben – Kinderwagen kein Problem. Viele Vermieter bieten Kinderbetten und Hochstühle an.
Platz 5: Vlieland – Ruhe pur
Vlieland ist die ruhigste der fünf Inseln – es gibt nur ein einziges Dorf (Oost-Vlieland) mit etwa 1.100 Einwohnern. Der Rest? Dünen, Wald und ein endloser, 20 Kilometer langer Sandstrand.
Die Insel ist autofrei (außer Anwohner und Lieferverkehr), was sie extrem friedlich macht.
Hier kannst du stundenlang Radfahren, ohne jemandem zu begegnen. Wer Privatsphäre im Urlaub schätzt, sollte Vlieland einen Besuch abstatten.
Die Anreise läuft ab Harlingen (wie nach Terschelling), aber die Fähre braucht 1,5 Stunden. Autos dürfen nicht mit – nur Anwohner haben eine Sondergenehmigung. Das schreckt viele Touristen ab, macht Vlieland aber so ruhig.
Du parkst auf dem Festland und mietest dir auf der Insel ein Fahrrad.
Der Tourismus ist überschaubar: ein paar Hotels, Pensionen und Ferienwohnungen, aber keine großen Anlagen. Im einzigen Dorf gibt’s ein paar Restaurants, Cafés und einen kleinen Supermarkt – das war’s.
Die Preise liegen im oberen Bereich, die Exklusivität und Ruhe haben ihren Preis. Vlieland zieht vor allem Naturliebhaber, Wanderer und Radfahrer an, die bewusst Abgeschiedenheit suchen.
Charakteristik: Die teuerste und exklusivste Insel – für Reisende, die Ruhe, Natur und Minimalismus suchen.
Mit Kindern: Geht, aber nicht ideal für ganz kleine Kinder. Die langen Radstrecken und das fehlende Unterhaltungsangebot sind eher was für ältere Kinder (ab 8-10 Jahren). Mit Fahrradanhänger oder Fahrradsitz klappt die Fortbewegung, ist aber anstrengender als auf den anderen Inseln. Dafür: absolute Sicherheit durch Autofreiheit.

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FAQ
Welche holländische Insel ist die wärmste?
Alle westfriesischen Inseln haben ein ähnliches, mildes Seeklima. Die Unterschiede sind minimal: Texel ist tendenziell etwas wärmer, weil sie am südlichsten liegt und weniger Wind abbekommt. Im Sommer liegt die Durchschnittstemperatur bei 18-22°C. Generell sind die Inseln durch die Nordsee-Lage kühler als das Festland, aber die Sonne scheint häufiger als in vielen anderen Teilen der Niederlande.
Welche Insel der Niederlande hat die schönsten Sandstrände?
Schiermonnikoog gewinnt hier klar: Mit 40 Metern der breiteste Strand der Niederlande, fein, hell und durch die geringe Bebauung besonders ursprünglich. Bei Ebbe kannst du gefühlt kilometerweit ins Watt laufen. Aber auch Terschelling und Texel haben wunderschöne, breite Sandstrände mit Dünen und klarem Wasser.
Welche holländische Insel ist ein Geheimtipp?
Vlieland ist definitiv der Geheimtipp. Durch die Autofreiheit und die schwierigere Anreise (keine Auto-Mitnahme) kommen deutlich weniger Touristen als nach Texel oder Terschelling. Du findest hier pure Ruhe, endlose Radwege durch Dünen und Wald und einen der unberührtesten Strände der Niederlande.
Welche holländische Insel lohnt sich?
Kommt auf deine Ansprüche an: Für Familien lohnt sich Ameland – gutes Preis-Leistungs-Verhältnis, kinderfreundlich und gut erreichbar. Für Naturliebhaber ist Schiermonnikoog unschlagbar. Wenn du zum ersten Mal auf eine holländische Insel willst, ist Texel die beste Wahl – hier kriegst du eine gute Mischung aus allem.
Welche holländische Insel ist bekannt für ihr Nachtleben?
Terschelling ist die Party-Insel. In West-Terschelling gibt’s mehrere Bars, Clubs und Strandpavillons, die bis spät geöffnet sind. Der Höhepunkt ist das Oerol-Festival im Juni, wo die ganze Insel für zehn Tage zur riesigen Party- und Kulturbühne wird. Auch außerhalb der Festival-Zeit ist hier im Sommer jeden Abend was los.
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