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Bali Essen – wenn deine Geschmacksknospen Urlaub machen

Von Nasi Goreng über Schweineblut-Lawar bis gegrillte Fledermäuse – Bali Essen ist wild! Entdecke Gerichte zwischen Warung-Klassikern und Dschungelcamp-Vibes.

Veröffentlicht: 26. Januar 2026

Die echte Magie der Insel versteckt sich in den Warungs – jenen kleinen, familiengeführten Straßenrestaurants, wo Woks zischen, Satay-Rauch durch die Luft zieht und Gewürzhändler über Bergen von roten Chilis und frischem Galgant (thailändischer Ingwer) schreien. Bali Essen ist eine Explosion aus indonesischen Gewürzen, frischen Kräutern und Aromen, die von hinduistischen Zeremonien, chinesischen Einwanderern und jahrhundertealten Familienrezepten geprägt wurden.

Von knusprigen Babi Guling bei traditionellen Festen über dampfende Nasi Goreng-Teller zum Frühstück bis zu Lawar mit – Moment, ist da wirklich Blut drin? – Bali serviert Geschmäcker, die du nirgendwo sonst findest. Saffron Yi Zhen Wu, die mehrere Jahre auf der Insel lebte, schwört auf die Warung-Kultur – jene familiengeführten Lokale, in denen Rezepte über Generationen weitergegeben werden und in die sich kaum Touristen verirren.

Bereit für eine kulinarische Reise durch Dschungel, Reisfelder und Nachtmärkte Balis? Schnall dich an – es wird würzig, süß, salzig und garantiert unvergesslich!  🌴🍜🔥

Nasi, Nasi, Nasi – ohne Reis geht hier gar nichts

Die balinesische Küche hat jahrtausendelange Geschichte, aber sie ist alles andere als eingestaubt. Reis, Kokosnuss und Gewürze wie Kurkuma, Galgant und Koriander bilden die Basis – Zutaten, die seit Generationen auf der Insel angebaut und in Göttertempeln geopfert werden.

Doch erst durch chinesische Händler, hinduistische Rituale und die Nachbarinseln Java und Sumatra bekam das Essen auf Bali seinen heutigen Twist. Anders als in vielen anderen Teilen Indonesiens spielt Fleisch hier oft nur die Nebenrolle – Hülsenfrüchte, Gemüse und vor allem Reis dominieren jeden Teller. Das macht Bali automatisch zum Paradies für Vegetarier und Veganer.

Ein wichtiger Punkt: Auf Bali isst man nicht nach der Uhr, sondern wenn der Hunger kommt. Frühstück um 11 Uhr? Abendessen um 16 Uhr? Völlig normal! Besteck gibt’s nicht überall – oft wird mit der rechten Hand (niemals links!) gegessen.

Nasi Goreng ist das Rückgrat der balinesischen Küche und taucht in jeder Ecke der Insel auf – vom Sonnenaufgangs-Frühstück in winzigen Warungs bis zum späten Teller nach den Beach Clubs. Die Wurzeln sind bescheiden: Familien machten es ursprünglich, um übrig gebliebenen Reis zu verwerten. Auf Bali findest du eine Mischung aus chinesischen Pfannenrühr-Techniken und lokalen Gewürzen – rauchig, süß und tief herzhaft. Kecap Manis (süße Sojasauce) gibt ihm seine karamellisierte Note, während Terasi (Garnelenpaste) den unverwechselbaren Punch liefert.

Ein Spiegelei, knusprige Schalotten und Krupuk (Krabbenchips) runden alles ab. Eine Portion kostet etwa 15.000–30.000 IDR (ca. 0,90–1,80 €). Wo kriegst du das Beste? Die besten Versionen findest du nicht im Restaurant, sondern in kleinen Warungs, vor allem in Ubud und Seminyak.

Babi Guling ist DAS Festtagsgericht auf Bali, erzählt Saffron – ein ganzes Spanferkel, das stundenlang am Spieß gegrillt wird, bis die Haut glasklar knusprig und das Fleisch butterzart ist. Die leuchtend orange Farbe kommt von einer dicken Schicht Kurkuma und Kokosöl, während eine Füllung aus gehackten Gewürzen, Chilis und Kräutern dem Fleisch von innen Geschmack verleiht. Ursprünglich wurde Babi Guling nur bei Tempelzeremonien und Hochzeiten serviert – heute findest du es in spezialisierten Warungs, wobei die besten Adressen oft schon am Vortag ausverkauft sind.

Das Fleisch wird traditionell mit Reis, Lawar, knusprigen Schweineschwarten und Sambal serviert. Eine Portion kostet etwa 40.000–80.000 IDR (ca. 2,40–4,80 €). Die legendäre Adresse ist Warung Selingsing Cepaka – aber Vorsicht: Hier musst du manchmal einen Tag vorher reservieren, so beliebt ist das Spanferkel!

Mie Goreng ist das Nudelgegenstück zu Nasi Goreng – und genauso süchtig machend. Die Wurzeln liegen im chinesischen Chow Mein, aber über die Jahre wurde daraus etwas typisch Indonesisches mit Kecap Manis, Sambal und lokalen Gewürzen. Die Nudeln sind süß, herzhaft und leicht rauchig, wobei das Schärfelevel nach Wunsch angepasst wird.

Ein Spiegelei, knusprige Schalotten und frische Gurke komplettieren den Teller. Du findest es überall – von Strandbuden bis gehobenen Restaurants – für 15.000–35.000 IDR (ca. 0,90–2,10 €). Variationen gibt’s mit Huhn, Garnelen oder komplett vegetarisch.

Sate Lilit sticht heraus, weil das Fleisch NICHT aufgespießt, sondern um die Zitronengrasstäbchen gewickelt wird. „Sate Lilit ist anders als normaler Satay, weil es aus gehacktem Fisch oder Fleisch besteht, das um ein Zitronengrasstäbchen gewickelt wird, statt aufgespießt zu werden. Das Zitronengras gibt diesem unglaublichen Zitrusduft beim Grillen ab”, erklärt Saffron. 

Das gehackte Fleisch wird mit geraspelter Kokosnuss, Kurkuma, Ingwer und Kaffir-Limettenblättern gemischt – die Basa Genep (balinesische Gewürzpaste) sorgt für Tiefe. Gegrillt auf Zitronengras oder Bambus entsteht ein zitrusartiges Aroma, während Sambal Matah (Schalotten-Chili-Salsa) für Frische sorgt. Eine Portion kostet etwa 25.000–50.000 IDR (ca. 1,50–3 €). Am besten in Küstendörfern oder auf Gianyars Nachtmärkten.

Lawar ist eines der kulturell bedeutendsten Gerichte auf Bali und wird traditionell für Tempelzeremonien, Hochzeiten und wichtige Lebensereignisse zubereitet. „Dieses Gericht wird oft bei großen Gemeinschaftstreffen namens Mebat vorbereitet”, erzählt Saffron. „Männer versammeln sich, um Gemüse, Kräuter, Kokosnuss und Fleisch gemeinsam zu hacken – es zeigt, wie wichtig dieses Gericht für das Gemeinschaftsleben ist.”

Es gibt zahlreiche Variationen: Lawar Merah (mit frischem Schweineblut – ja, wirklich!), Lawar Putih (die weiße Version ohne Blut) und Versionen mit Jackfrucht. Die Aromen sind reichhaltig und aromatisch dank der balinesischen Gewürzpaste Basa Genep und Terasi, mit einem Kick von frischen Chilis. Knuspriges Gemüse, zartes gehacktes Fleisch und reichhaltige Kokosnuss schaffen eine strukturierte, herzhafte Beilage, die oft neben Babi Guling serviert wird.

Eine Portion kostet 20.000–40.000 IDR (ca. 1,20–2,40 €). Die beste Lawar gibt’s bei Warung Lawar Kuwir in Ubud oder auf traditionellen Märkten wie dem Gianyar Night Market.

Bebek Betutu ist eines der verehrtesten traditionellen Gerichte Balis, ursprünglich für Tempelzeremonien und große Familienfeiern zubereitet. Der lange, aufwendige Kochprozess symbolisiert Geduld und Gastfreundschaft – deshalb gilt das Servieren als Ehre. Heute ist es in Ubud und Gilimanuk ein Restaurant-Klassiker, aber die traditionellsten Versionen erfordern eine Vorbestellung am Tag zuvor.

Die Ente wird mit Basa Genep eingerieben, in Bananenblätter gewickelt und stundenlang langsam gegart, bis das Fleisch vom Knochen fällt. Das Ergebnis ist intensiv aromatisch, rauchig und würzig, mit reichhaltigen Säften, die in der Bananen-Hülle eingeschlossen bleiben. Serviert wird es typischerweise mit Reis, Sambal Matah und Gemüse. Eine Portion kostet 60.000–120.000 IDR (ca. 3,60–7,20 €). Die besten Adressen findest du in traditionellen Warungs in Ubud.

Nasi Campur bedeutet wörtlich „gemischter Reis” – und genau das bekommst du: einen Berg dampfenden Reis, umgeben von allem, was die Warung-Küche an diesem Tag hergibt. Gebratenes Huhn, würziges Sambal, knusprige Tempeh, ein Stück Sate, gekochtes Ei, eingelegtes Gemüse – jeder Teller sieht anders aus, je nachdem, was gerade frisch zubereitet wurde. Das Geniale: Du bekommst eine komplette Geschmackspalette auf einem einzigen Teller und musst dich nicht für nur EIN Gericht entscheiden.

Nasi Campur ist das perfekte Einsteiger-Gericht für Bali-Neulinge und kostet etwa 20.000–35.000 IDR (ca. 1,20–2,10 €). Du findest es in jedem Warung – besonders authentisch in Ubud und auf lokalen Märkten wie dem Gianyar Night Market.

Gado Gado gehört zu den fünf Nationalgerichten Indonesiens und ist die perfekte Wahl, wenn du etwas Leichtes willst, das trotzdem richtig satt macht. Der Name bedeutet wörtlich „Mischmasch” – und genau das kriegst du: blanchiertes Gemüse, Kartoffeln, hartgekochte Eier, knusprigen Tofu, frittierte Sojabohnen und Sprossen, alles großzügig überzogen mit einer dicken, cremigen Erdnusssoße. Die Soße ist das Herzstück – süß, salzig, leicht scharf und mit einem Hauch von Tamarinde.

Das Gericht ist komplett vegetarisch und wird oft mit Krupuk serviert. Du findest Gado Gado in jedem Warung und auf Märkten – besonders authentisch in Ubud, wo vegetarische Küche zur Kultur gehört. Eine Portion kostet etwa 15.000–25.000 IDR (ca. 0,90–1,50 €). Perfekt für heiße Tage, wenn du keine Lust auf schweres Essen hast!

Jimbaran Bay ist DER Ort für frischen, gegrillten Fisch und Meeresfrüchte direkt am Strand – mit den Füßen im Sand, Sonnenuntergang über dem Indischen Ozean und dem Duft von Seafood, das über Kokosnussschalen brutzelt. Du wählst deinen Fisch (Red Snapper, Grouper, Mahi Mahi) oder deine Garnelen, Tintenfisch und Muscheln direkt aus der Auslage, lässt alles wiegen und nach wenigen Minuten liegt es gegrillt vor dir, serviert mit Reis, Sambal und gegrilltem Gemüse. Die Preise hängen vom Gewicht ab: Fisch kostet rund 100.000–130.000 IDR pro 100 g (ca. 6–8 €), Garnelen sind günstiger, Hummer gibt’s je nach Marktpreis.

Am südlichen Ende der Bucht (zwischen dem InterContinental und dem Four Seasons) findest du mit dem Menega Cafe, Made Bagus und Teba Mega authentischere und günstigere Restaurants. Komm am besten zwischen 18:00 und 19:30 Uhr, um dir einen guten Platz für den Sonnenuntergang zu sichern. Perfekt, wenn du nach einem Tag voller Erkundungen den Tag entspannt ausklingen lassen willst!

Foto: Xenovilius via Wikimedia Commons (CC0)

Bubur Injin ist DAS balinesische Dessert, das einst auf jeder Gästehaus-Frühstückskarte stand und heute immer seltener wird – umso mehr ein Grund, es zu probieren! Der schwarze Klebereis wird stundenlang gekocht, bis er cremig und fast schokoladig wird, gesüßt mit Palmzucker und getoppt mit einer großzügigen Portion gesalzener Kokosmilch. Die tiefschwarze Farbe kommt vom schwarzen Klebereis, der reich an Antioxidantien, Eisen und Ballaststoffen ist – also ein Dessert mit gutem Gewissen.

Traditionell wird Bubur Injin mit Pandan-Blättern gekocht, die ein vanilleartiges Aroma liefern, und manchmal mit Bananenscheiben oder Jackfruit getoppt. Du findest es auf lokalen Märkten am Morgen, in traditionellen Warungs oder in Ubud, wo es noch zur balinesischen Frühstückskultur gehört. Eine Portion kostet etwa 10.000–20.000 IDR (ca. 0,60–1,20 €). Warm oder kalt – beides funktioniert!

Nach all dem Essen brauchst du was zum Runterspülen – und Bali liefert! Kopi Luwak, der berühmteste (und teuerste) Kaffee der Welt, wird aus Bohnen gewonnen, die von Zibetkatzen gefressen und wieder ausgeschieden wurden. Klingt wild, schmeckt aber überraschend mild und nussig. Du findest ihn in Kaffee-Plantagen rund um Ubud für etwa 50.000–100.000 IDR pro Tasse (ca. 3–6 €). Perfekt als Souvenir aus Bali, wenn du authentische Bohnen mitnehmen willst – aber Vorsicht vor Fälschungen!

Bintang Bier ist das Nationalgetränk Indonesiens und überall zu haben – leicht, erfrischend und ideal nach einem heißen Tag am Strand. Eine große Flasche kostet in Warungs etwa 25.000–35.000 IDR (ca. 1,50–2,10 €). Dazu gibt’s frische Säfte an jeder Ecke: Mango, Papaya, Passionsfrucht, Wassermelone – oft für unter 15.000 IDR (ca. 0,90 €) und so frisch, dass du die Früchte noch am Baum hängen siehst.

Für die Mutigen: Arak, der lokale Schnaps aus fermentiertem Palmensaft oder Reis, ist stark und wird oft mit Honig und Limette als „Arak Attack” gemixt. Vorsicht – nicht überall ist Arak sicher hergestellt, also nur in vertrauenswürdigen Bars bestellen!

Kommen wir zur dunklen Seite des balinesischen Essens – den Spezialitäten, für die du entweder sehr mutig oder sehr betrunken sein musst. Gegrillte Riesenfledermäuse werden im Ganzen serviert – inklusive knuspriger Haut und Knochen. Auf Nachtmärkten und in abgelegenen Warungs findest du außerdem ein Insekten-Büffet: frittierte Libellen, Sago-Würmer am Spieß und Salate aus Bienenlarven. Die Balinesen schwören darauf, dass diese Proteinbomben Kraft und Ausdauer verleihen.

Noch extremer wird’s bei Kobra-Blut, das frisch aus der Schlange gezapft und wie ein Shot getrunken wird – angeblich ein Aphrodisiakum und Energie-Booster. Gleiches gilt für Ziegen-Genitalien, die gegrillt oder in Suppen serviert werden und laut lokaler Überzeugung die männlichen Hormone ankurbeln sollen. Diese Rituale sind tief in der balinesischen Kultur verwurzelt und werden oft bei traditionellen Festen praktiziert.

Ob du dich traust? Das bleibt dir überlassen – aber die Geschichte beim nächsten Dinner-Talk ist dir sicher! 🦇🐛

Praktische Tipps für deine Foodie-Abenteuer auf Bali

Preise & Budget: Mit 250.000 IDR (ca. 15 €) kommst du auf Bali locker durch den Tag – drei Mahlzeiten in Warungs, Snacks und Getränke inklusive. Luxuriöser wird’s in gehobenen Restaurants, aber selbst dort zahlst du selten mehr als 150.000–250.000 IDR (ca. 9–15 €) pro Person.

Bali Belly vermeiden: Der gefürchtete Reisedurchfall erwischt viele – setz also Kohletabletten und Elektrolyte auf deine Packliste für Bali. Trink nur Wasser aus versiegelten Flaschen, vermeide Eiswürfel in zweifelhaften Locations und wähle Warungs, wo viele Locals essen – das ist das beste Qualitätssiegel.

Vegetarier- & Veganer-Paradies: Bali ist ein Traum für pflanzliche Ernährung! Reis, Gemüse, Tofu und Tempeh dominieren die Küche. In Ubud, Canggu und Seminyak findest du außerdem unzählige Cafés mit Smoothie Bowls, Avocado-Toast und rohen veganen Kreationen – Instagram-würdig und lecker!

Essenszeiten: Auf Bali isst man, wenn der Hunger kommt – Frühstück um 11 Uhr? Abendessen um 16 Uhr? Völlig normal! Viele Warungs schließen früh am Abend, also plane entsprechend.

Go Jacks Lieferservice: Für etwa 15.000 IDR (ca. 1 €) bringen dir die berühmten Go Jacks-Fahrer jedes Essen bis an deine Hotelterrasse – einfach per App bestellen!

Street Food Märkte: Gianyar Night Market, Sanur Night Market und die Märkte in Ubud sind perfekt, um authentisches Bali Essen zu probieren. Zwischen Tempeln, Reisterrassen und anderen Bali-Sehenswürdigkeiten brauchst du eine Stärkung – und genau hier findest du sie!

Bleib vernetzt auf Bali

Authentische Warungs verstecken sich oft in Seitengassen ohne Google-Bewertungen – und genau da brauchst du Internet! Mit einer eSIM für Bali bist du sofort online, ohne SIM-Karten-Chaos am Flughafen. Du kannst spontan nach dem besten Nasi Goreng in der Nähe suchen, Karten zu versteckten Nachtmärkten navigieren oder deine Jimbaran-Seafood-Platte direkt auf Instagram posten.

Die eSIM funktioniert ab deiner Landung, ist günstiger als Roaming und du behältst deine deutsche Nummer. Perfekt, um Go Jacks zu bestellen, Last-Minute-Reservierungen zu machen oder herauszufinden, welches Warung gerade geöffnet hat. Bali schmeckt besser, wenn du vernetzt bleibst!

Fazit – Bali schmeckt nach mehr!

Bali ist nicht nur Strände und Tempel – die Insel ist ein kulinarisches Abenteuer, das dich von dampfenden Nasi Goreng-Tellern am Morgen über knuspriges Babi Guling bei Zeremonien bis zu Seafood-Grillfesten bei Sonnenuntergang führt. Die echte Magie passiert in den kleinen Warungs, wo Großmütter seit Jahrzehnten dieselben Rezepte kochen und wo Touristen zur Seltenheit werden.

Ob du mutig genug für Lawar mit Schweineblut bist, lieber bei Gado Gado bleibst oder dich durch alle unsere Gerichte probierst – auf Bali geht es nie nur ums Sattwerden. Jeder Teller erzählt Geschichten von jahrhundertealten Familienrezepten, hinduistischen Zeremonien und der Gemeinschaft, die sich um dampfende Töpfe versammelt. Pack deine Neugier ein und lass dich treiben. Die besten Mahlzeiten findest du dort, wo kein Reiseführer hinzeigt – in den kleinen Warungs, wo Großmütter noch nach Gefühl würzen und Locals zwischen den Plastikstühlen Platz nehmen. 🌴🍜

FAQ – Häufige Fragen zum Essen auf Bali

Ist die balinesische Küche scharf?

Die balinesische Küche kann scharf sein, muss aber nicht! Sambal (Chili-Paste) wird meist separat serviert, sodass du selbst entscheidest, wie viel Feuer auf deinen Teller kommt. Gerichte wie Nasi Goreng oder Gado Gado sind von Natur aus mild, während Lawar oder Seafood oft mit scharfen Saucen serviert werden. Tipp: Sag einfach „tidak pedas” (nicht scharf), wenn du es milder magst!

Wo finde ich das beste Street Food auf Bali?

Das beste Street Food auf Bali findest du auf den Nachtmärkten: Gianyar Night Market, Sanur Night Market und die Märkte in Ubud sind legendär. Hier bekommst du authentische Gerichte zu Locals-Preisen – oft unter 1 €! Achte darauf, Stände zu wählen, wo viele Einheimische essen – das ist das beste Qualitätszeichen.

Was kostet Essen auf Bali durchschnittlich?

In Warungs zahlst du 15.000–35.000 IDR (ca. 0,90–2,10 €) pro Mahlzeit. Gehobene Restaurants verlangen 60.000–150.000 IDR (ca. 3,60–9 €). Mit 15 € am Tag kommst du locker durch – drei Mahlzeiten, Snacks und Getränke inklusive!

Ist die balinesische Küche vegetarier-freundlich?

Absolut! Die balinesische Küche ist ein Paradies für Vegetarier und Veganer. Reis, Gemüse, Tofu und Tempeh dominieren viele Gerichte. Gado Gado, Nasi Campur (ohne Fleisch) und Bubur Injin sind komplett pflanzlich. In Ubud, Canggu und Seminyak findest du außerdem unzählige vegane Cafés.

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Manuela Oswald

Manuela Oswald

Content-Writerin

Ich bin Manuela, eine weltoffene Content-Writerin, Linguistin, Lektorin und Übersetzerin mit über 20 Jahren Berufserfahrung und einer Leidenschaft fürs Storytelling. Ursprünglich aus Deutschland, hat mich meine Abenteuerlust um die Welt geführt - von den sonnigen Stränden Spaniens über das lebhafte Florida und das pulsierende Sydney bis zu meinem jetzigen Zuhause in Tel Aviv. Unter vielen anderen Projekten hatte ich das Vergnügen, für namhafte Hotelketten wie Fattal Hotels und Leonardo Hotels zu schreiben und deren Geschichten zu erzählen. Wenn ich nicht gerade Content kreiere, findet man mich oft ehrenamtlich mit geistig Behinderten arbeitend, beim Schreiben, Lesen und Malen oder bei einem entspannten Ausritt mit Freunden in der Wüste - Inspirationen, die oft in meine Arbeit einfließen. Heute habe ich das Privileg, bei Holafly meine Leidenschaft fürs Reisen mit meiner Liebe zum Schreiben zu verbinden und dich mit hilfreichen Insights und praktischen Reisetipps zu versorgen.

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