Mit dem Zug durch Europa 2026: Die 10 schönsten Strecken & Reisetipps
Gletscher, Fjorde, Polarlichter und Weinberge: Diese 10 Zugrouten zeigen dir Europa von seiner schönsten Seite – inklusive echter Geheimtipps.
Morgens Gletscher, mittags Palmen, abends Pasta: Wer mit dem Zug durch Europa reist, erlebt den Weg nicht als lästige Strecke von A nach B, sondern als eigentlichen Höhepunkt. Statt Sicherheitskontrolle und Gepäckband gibt es Panoramafenster, Speisewagen und Bahnhöfe mitten in der Stadt. Und Europa macht es dir gerade so leicht wie lange nicht: Neue Nachtzüge rollen von Brüssel bis nach Mailand, und mit einem einzigen Interrail-Pass fährst du durch 33 Länder.
Wir haben die 10 schönsten Zugstrecken in Europa für dich zusammengestellt – von den Klassikern in den Schweizer Alpen über die Polarlicht-Route nach Lappland bis zu echten Geheimtipps auf dem Balkan. Zu jeder Route bekommst du Fahrzeit, Ticket-Infos und einen Insider-Tipp. Vorab klären wir die wichtigsten Fragen: Lohnt sich Interrail? Wann brauchst du eine Reservierung? Und wo bekommst du die günstigsten Tickets?
Bevor du einsteigst: Interrail, Tickets & Reservierung
Interrail-Pass oder Einzeltickets?
Mit dem Interrail-Pass fährst du flexibel durch Europa: Der Global Pass gilt in 33 Ländern, der One Country Pass für ein einzelnes Land. Du entscheidest vorab, an wie vielen Tagen innerhalb eines Zeitraums du unterwegs sein willst. Seit Juni 2026 kostet der Global Pass in der 2. Klasse zum Beispiel 283 € für 4 Reisetage in einem Monat und 381 € für 7 Reisetage. Unter 28 zahlst du deutlich weniger (ab 212 €), ab 60 gibt es ebenfalls Rabatt. Kinder bis 11 Jahre fahren in Begleitung eines Erwachsenen mit Pass kostenlos mit.
Lohnt sich das? Wenn du viele Strecken spontan kombinieren willst, ja. Für zwei oder drei feste Verbindungen sind früh gebuchte Sparpreise oft günstiger. Halte außerdem Ausschau nach den Interrail-Sales, bei denen es regelmäßig Rabatte auf die Pässe gibt.
Reservierung: wann du sie brauchst
Für Hochgeschwindigkeits-, Panorama- und Nachtzüge brauchst du oft auch mit Pass eine Platzreservierung, die extra kostet. Gerade im Sommer sind die Plätze schnell ausgebucht. Unser Tipp: Auf vielen Strecken gibt es auch Regionalzüge, in die du ohne Reservierung einsteigen kannst. Sie sind zwar langsamer, dafür sparst du die Zusatzkosten und bleibst flexibel.
Wo kaufst du Zugtickets für Europa?
Am günstigsten buchst du meist direkt bei der jeweiligen Bahngesellschaft, etwa bei der Deutschen Bahn, den ÖBB oder der tschechischen ČD. Plattformen wie Trainline oder Omio zeigen dir mehrere Anbieter auf einen Blick, schlagen aber oft eine Servicegebühr auf. Entscheidend ist vor allem der Zeitpunkt: Wer kurzfristig bucht, zahlt schnell das Doppelte oder Dreifache eines früh gebuchten Sparpreises, egal ob online oder am Schalter. Planst du viele spontane Etappen, ist der Interrail-Pass oft die entspanntere Lösung.
Mit dem Super Sparpreis günstig zum Startbahnhof
Viele Routen starten nicht vor deiner Haustür: Den Nachtzug nach Mailand erreichst du zum Beispiel in Köln, den Railjet nach Prag in Berlin. Reist du ohne Interrail-Pass, lohnt sich für die Anreise der Super Sparpreis der Deutschen Bahn, mit dem du schon ab 6,99 € im ICE durch Deutschland fährst. Kinder bis 14 Jahre reisen in vielen Fällen kostenlos mit, mit BahnCard 25 oder 50 sparst du zusätzlich 25 %. Der Haken: Das Ticket gilt nur für den gebuchten Zug und lässt sich nur in den ersten drei Stunden nach der Buchung kostenlos stornieren.
Letzter Check vor der Abfahrt
Wenn du häufig umsteigen musst, ist ein Rucksack praktischer als ein schwerer Koffer. Was sonst noch ins Gepäck gehört, verrät unsere Interrail-Packliste. Bei längeren Reisen durch mehrere Länder lohnt sich außerdem ein Blick auf eine passende Reiseversicherung für Europa.
Die 10 beliebtesten Zugstrecken durch Europa
1. Glacier Express: der langsamste Schnellzug der Welt

Strecke: Zermatt – St. Moritz | Fahrzeit: ca. 8 Std. | Ticket: ab 159 CHF (ca. 172 €) + Reservierung 54 CHF (ca. 58 €)
Den Titel trägt er mit Stolz: Der Glacier Express lässt sich Zeit, und genau das ist der Punkt. Seit 1930 verbindet er das Matterhorn-Dorf Zermatt mit dem mondänen St. Moritz und rollt dabei über 291 Brücken und durch 91 Tunnel. Höhepunkt ist der Oberalppass, wo der Zug sich durch eine Landschaft schraubt, die aussieht wie aus dem Bilderbuch. Die Panoramawagen geben den Blick bis hinauf zu den Gipfeln frei. Die Reservierung ist Pflicht und wird von keinem Bahnpass abgedeckt, du zahlst sie also immer extra. Achtung: Bis zum 4. Dezember 2026 legt der Glacier Express eine Pause ein.
Pro-Tipp: Auf fast derselben Strecke fahren stündlich Regionalzüge, ganz ohne Reservierung. So steigst du bei einem besonders schönen Ausblick einfach aus und nimmst den nächsten Zug. 🏔️
2. Bernina Express: von Gletschern zu Palmen
Strecke: Chur – Tirano | Fahrzeit: ca. 4 Std. | Ticket: ab 96 CHF (ca. 104 €) + Reservierung 40–44 CHF (ca. 43–47 €)
Viele halten ihn für noch schöner als den Glacier Express, und das UNESCO-Welterbe gibt ihnen recht: Die Strecke über den Berninapass gehört zu den spektakulärsten Alpenüberquerungen überhaupt. Oben an der Alp Grüm blickst du auf den Palügletscher, wenige Stunden später stehst du im italienischen Tirano zwischen Palmen. Kurz davor dreht der Zug am Kreisviadukt von Brusio eine komplette Runde um sich selbst. Vom 29. Oktober bis 13. November 2026 ist die Strecke gesperrt.
Pro-Tipp: Die Regionalzüge der Rhätischen Bahn fahren dieselbe Strecke ohne Reservierungszuschlag. 🌴
3. Bergenbahn und Flåmsbana: über das Dach Norwegens zum Fjord
Strecke: Oslo – Myrdal – Flåm (– Bergen) | Fahrzeit: ca. 6,5–7 Std. bis Bergen, Flåmsbana ca. 1 Std. | Ticket: Oslo – Flåm ca. 900–2.000 NOK (ca. 85–188 €) je nach Buchungszeitpunkt
Fast 500 Kilometer, 39 Stationen und mittendrin die Hardangervidda, Europas größte Hochebene: Die Bergenbahn verbindet seit 1909 Oslo mit Bergen und klettert dabei auf über 1.200 Meter. Vor dem Fenster ziehen stille Seen und weite Hochmoore vorbei, und selbst im Hochsommer leuchten hier oben noch vereinzelt Schneefelder. In Myrdal lohnt sich der Umstieg in die Flåmsbana, die sich mit bis zu 5,5 % Gefälle hinunter zum Aurlandsfjord windet. Ohne Zahnrad ist das eine der steilsten Bahnen der Welt. Wer will, kombiniert die Strecke mit einer Fjordfahrt durch den Nærøyfjord und reist danach weiter nach Bergen.
Pro-Tipp: Früh buchen spart bares Geld: Kurzfristig im Sommer zahlst du für Oslo–Flåm oft mehr als das Doppelte. Die Sitzplatzreservierung bis Myrdal ist im normalen Ticket bereits enthalten. ❄️
4. Polarlicht-Route: im Nachtzug nach Lappland

Strecke: Stockholm – Kiruna – Abisko | Fahrzeit: ca. 15 Std. bis Kiruna, ca. 16,5 Std. bis Abisko | Ticket: SJ-Nachtzug mit Sitz-, Liege- oder Schlafwagenplatz
Abends um kurz nach sechs in Stockholm einsteigen, am nächsten Vormittag in Lappland aufwachen: Der Nachtzug von SJ bringt dich über den Polarkreis bis nach Kiruna, die nördlichste Stadt Schwedens, und weiter nach Abisko. Der kleine Ort am Rand des gleichnamigen Nationalparks gilt im Winter als einer der besten Spots für Polarlichter. Damit du Wetter- und Nordlicht-Apps auch fernab der Städte checken kannst, sorgt die eSIM für Skandinavien für mobiles Internet. Gut zu wissen: Den direkten Nachtzug bis Narvik in Norwegen gibt es 2026 nicht mehr. Wer bis an die norwegische Küste will, steigt in Boden um.
Pro-Tipp: Plane in Abisko mindestens zwei Nächte ein. Polarlichter halten sich nicht an Fahrpläne, und mit jeder zusätzlichen Nacht steigen deine Chancen. 🌌
5. West Highland Line: auf Harry Potters Spuren durch die Highlands
Strecke: Glasgow – Fort William – Mallaig | Fahrzeit: ca. 5,5 Std. | Ticket: mit Interrail-Pass oder Einzelticket, Dampfzug „Jacobite“ separat
Viele nennen sie die schönste Bahnstrecke Großbritanniens, und spätestens hinter Glasgow verstehst du warum. Der Zug lässt die Stadt hinter sich, rollt an Seen wie dem Loch Tulla vorbei durch einsames Hochmoor und erreicht Fort William am Fuß des Ben Nevis, des höchsten Bergs Großbritanniens. Auf dem letzten Abschnitt Richtung Küste wartet das große Finale: das Glenfinnan-Viadukt, das Filmfans als Strecke des Hogwarts-Express kennen. Zwischen Fort William und Mallaig fährt in der Saison der Dampfzug „Jacobite“. Achtung: Vom 9. bis 17. November 2026 ersetzen Busse die Züge zwischen Crianlarich und Fort William bzw. Mallaig.
Pro-Tipp: Auch die regulären Züge fahren über das Glenfinnan-Viadukt, und das zu einem Bruchteil des Dampfzug-Preises. Setz dich in Fahrtrichtung Mallaig ans Fenster und halte die Kamera bereit. 🚂
6. Riviera und Cinque Terre: Dolce Vita am Zugfenster

Strecke: Nizza – Genua – La Spezia | Fahrzeit: Levanto – La Spezia ca. 30 Min. | Ticket: Cinque Terre Treno Card für unbegrenzte Fahrten im Nationalpark
Badesachen ganz oben in den Rucksack: An der französischen und italienischen Riviera verlaufen die Gleise oft direkt am Meer, und wer an einer schönen Bucht aussteigt, springt zehn Minuten später ins Wasser. In Genua lohnt ein Stopp, allein schon für die Focaccia, die hier ihre Heimat hat. Das Highlight folgt danach: Zwischen Levanto und La Spezia schlängelt sich die Bahn durch Tunnel und an Steilküsten entlang zu den fünf bunten Dörfern der Cinque Terre. Mit der Cinque Terre Treno Card fährst du auf diesem Abschnitt beliebig oft Regionalzug, und die Wanderwege zwischen den Dörfern sind gleich mit inklusive. Die Karte kostet je nach Andrang zwischen 22 € und 35 € pro Tag.
Pro-Tipp: Die Fahrzeit ist kurz, aber plan trotzdem einen ganzen Tag ein. Mit Stopps in Riomaggiore, Manarola, Vernazza und Monterosso, Eis und Spaziergang inklusive, ist der schnell gefüllt. 🍕
7. Linha do Douro: mit dem Regionalzug durchs Portweintal
Strecke: Porto – Régua – Pinhão – Pocinho | Fahrzeit: ca. 3:20 Std. bis Pocinho | Ticket: Regionalticket der portugiesischen Bahn CP oder mit Interrail-Pass
Früher brachte diese Bahn den Wein aus den Bergen hinunter nach Porto, heute bringt sie Reisende hinauf zu den Weinbergen. Schon der Start ist ein Erlebnis: Der Bahnhof São Bento in Porto ist mit tausenden blau-weißen Azulejos verkleidet. Danach folgt die Strecke über weite Teile dem Douro und schlängelt sich durch die terrassierten Hänge des Alto Douro, der zum UNESCO-Welterbe gehört. In Pinhão steigst du direkt zwischen den Quintas aus, am Endbahnhof Pocinho bist du nur noch rund 30 Kilometer von der spanischen Grenze entfernt. Im Sommer fährt zusätzlich der historische MiraDouro, dessen Fenster sich noch öffnen lassen.
Pro-Tipp: Nimm den Zug am Vormittag, dann hast du auf der Hinfahrt das schönste Licht über dem Tal. Und wer eine Bootstour auf dem Douro plant, startet am besten in Régua statt in Porto. 🍷
8. Belgrad – Bar: der Geheimtipp vom Balkan bis an die Adria
Strecke: Belgrad – Podgorica – Bar | Fahrzeit: ca. 11 Std. | Ticket: mit Interrail-Pass oder Einzelticket, Reservierung Pflicht
Diese Strecke kennt kaum jemand, und genau das macht sie so besonders. Die Gebirgsbahn wurde durch schwieriges Gelände gebaut und führt mit unzähligen Tunneln und Brücken von der serbischen Hauptstadt durch die Berge Montenegros bis an die Adria. Ein Luxuszug ist das nicht: Die Wagen sind älter, Verspätungen kommen vor, und an der Grenze in Bijelo Polje hält der Zug für die Passkontrolle. Dafür bekommst du ein Stück Balkan, das sich noch wie ein echtes Abenteuer anfühlt.
Pro-Tipp: Wer ein Bett im Nachtzug möchte, bucht Liegewagen oder Abteil früh. Und plan in Bar keinen knappen Anschluss ein, ein Puffer von ein paar Stunden schont die Nerven. Damit du Verspätungen und Anschlüsse unterwegs im Blick behältst, nimm die eSIM für den Balkan mit. Da Serbien und Montenegro nicht zur EU gehören, gilt dort kein EU-Roaming. 🏔️
9. Berlin – Prag: durchs Elbtal in die Goldene Stadt
Strecke: Berlin – Dresden – Prag | Fahrzeit: ca. 4,5 Std. | Ticket: Sparpreise ab ca. 25 € oder mit Interrail-Pass, Reservierung im Railjet nicht nötig
Diese Route liegt quasi vor der Haustür und wird trotzdem oft unterschätzt. Nach Dresden wird es spannend: Der Railjet folgt der Elbe in die Sächsische Schweiz, und plötzlich ragen links und rechts Sandsteinfelsen auf, die sonst nur Wanderer aus der Nähe sehen. Hoch über dem Tal thront die Festung Königstein, kurz darauf überquerst du die Grenze ins Böhmische. Ohne Umsteigen rollst du nach gut vier Stunden in Prag ein, mittendrin statt am Stadtrand wie beim Fliegen. Und wer Lust auf mehr hat: Von Prag fährt der Railjet in rund vier Stunden weiter nach Wien.
Pro-Tipp: Wer die Sächsische Schweiz nicht nur vom Fenster aus sehen will, nimmt ab Dresden die Elbtalbahn über Pirna bis Bad Schandau. Dort liegen Wanderwege direkt an der Strecke, und am nächsten Tag geht es weiter nach Prag. 🏰
10. Nachtzug Brüssel – Mailand: über Nacht durch den Gotthard
Strecke: Brüssel – Aachen – Köln – Zürich – Lugano – Como – Mailand | Ankunft: Mailand um 11:30 Uhr | Ticket: ab 29,99 € (Sitzplatz), Liegewagen ab 49,99 €
Abends in Köln einsteigen, am nächsten Vormittag zum Espresso in Mailand: Seit September 2026 verbindet der European Sleeper Belgien und Deutschland über Nacht mit Italien. Weil der Simplon bis 2027 gesperrt ist, nimmt der Zug den Weg durch den Gotthard-Tunnel und hält dabei in Göschenen, Lugano und Como. Der Zug fährt ab Brüssel montags, donnerstags und samstags, zurück ab Mailand mittwochs, freitags und sonntags. In den Preisen sind Reservierung, Gepäck und Bettwäsche bereits enthalten, die Comfort-Abteile mit Frühstück starten bei 99,99 €. Mit Interrail-Pass fährst du gegen Aufpreis mit, eine Reservierung brauchst du trotzdem. Erwarte keinen Luxus, das Wagenmaterial ist älter, aber das Abenteuer ist echt.
Pro-Tipp: Durch die späte Ankunft fährst du bei Tageslicht durchs Tessin und am Comer See vorbei. Stell dir den Wecker und genieß den Ausblick beim Frühstück. ☕
Mobiles Internet im Zug: So bleibst du unterwegs online
Ob Fahrplan-App, digitales Ticket oder Reservierung in letzter Minute: Auf einer Zugreise durch Europa ist dein Handy der wichtigste Reisebegleiter. Das WLAN im Zug ist allerdings oft lückenhaft. Mit der Holafly eSIM für Europa surfst du mit unbegrenztem Datenvolumen in 33 Ländern, ohne an jeder Grenze die SIM wechseln zu müssen. Dank Always On hast du zusätzlich kostenlos 1 GB mobile Daten pro Monat als Backup. Aus ein paar Wochen werden ein paar Monate? Dann schau dir die monatlichen eSIM-Datentarife von Holafly an.
Fazit: Mit dem Zug Europa entspannt entdecken
Ob Gletscher in der Schweiz, Polarlichter in Lappland oder Weinberge am Douro: Mit dem Zug erlebst du Europa so, wie es dir kein Flugzeugfenster zeigt. Egal ob mit Interrail-Pass oder Sparpreis, im Panoramawagen oder im Nachtzug, wichtig ist nur, dass du dir Zeit nimmst. Such dir deine Lieblingsroute aus, reserviere rechtzeitig und lass die Landschaft an dir vorbeiziehen. Gute Fahrt! 🚆
Häufige Fragen zu Bahnreisen in Europa
Was kostet ein Interrail-Ticket?
Der Global Pass für 4 Reisetage in einem Monat kostet in der 2. Klasse 283 € für Erwachsene und 212 € für Jugendliche von 12 bis 27 Jahren. Für 7 Reisetage zahlst du 381 € bzw. 286 € (Stand 2026). Reservierungen für Schnell- und Nachtzüge kommen extra dazu.
Gilt der Interrail-Pass auch bei der Deutschen Bahn?
Ja, aber eingeschränkt: Mit dem Global Pass hast du in deinem Wohnsitzland eine Hin- und eine Rückfahrt frei, zum Beispiel von zu Hause bis zur Grenze und am Ende wieder zurück. Einen One Country Pass für dein eigenes Land kannst du nicht kaufen. Den Interrail-Pass bekommst du übrigens auch in den Reisezentren der Deutschen Bahn.
Brauche ich im Nachtzug eine Reservierung?
Ja. Im Nightjet der ÖBB ist eine Reservierung immer nötig, egal ob Sitz-, Liege- oder Schlafwagen, auch mit Interrail-Pass. Beim European Sleeper ist sie im Ticketpreis bereits enthalten.
Gibt es WLAN in europäischen Zügen?
In vielen Fernzügen ja, aber nicht überall, und oft bricht die Verbindung in Tunneln oder in den Bergen ab. Mit einer Reise-eSIM nutzt du stattdessen das mobile Netz. Aber auch das kann in sehr abgelegenen Regionen schwächer sein.